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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

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Kolumbien: Unzufriedenheit zwischen den Wahlen

noticia_Kolumbien_drogerie_medellin_agencia_prensa_rural_ccDie Kolumbianer*Innen sind unzufrieden – mit der Demokratie, der wirtschaftlichen Situation im Land, den Zukunftsaussichten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens 40dB. im Auftrag von El País América. Lediglich jeder Sechste äußert sich zufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie, die Mehrzahl hat kein Vertrauen in politische Institutionen. Einer der Hauptgründe dafür ist die allgegenwärtige Korruption, die von vier Fünfteln als das größte Problem im Land angesehen wird. So erlebte knapp die Hälfte selbst oder in seiner Umgebung Bestechungsversuche mit dem Ziel, Wählerstimmen zu kaufen. Die eigene ökonomische Situation schätzt jede/r Zehnte als schlecht und sehr schlecht ein, bezogen auf das Land kommt fast die Hälfte zu diesem Urteil. Und 60 Prozent der Kolumbianer*Innen sind der Meinung, dass die jungen Leute schlechter leben werden als ihre Eltern. Diese Urteile erscheinen paradox, hatte der Internationale Währungsfonds doch kürzlich ein überraschendes Wachstum der kolumbianischen Wirtschaft um ca. zehn Prozent im Jahr 2021 konstatiert und auch für dieses Jahr und 2023 einen weiteren Anstieg prognostiziert. Ein genauer Blick auf die Entwicklung des Landes macht jedoch deutlich, dass die Bevölkerungsmeinung trotzdem keine Einbildung ist: Die Weltbank vermeldete für 2021 einen Anstieg der Armut in Kolumbien um gut fünf Prozent, zwei Fünftel der Kolumbianer*Innen sind heute von Armut betroffen. Sechs von zehn Menschen arbeiten im informellen Sektor und die Arbeitslosigkeit beträgt 12 Prozent. Zudem ist Kolumbien das OECD-Land mit der größten Ungleichheit, in Lateinamerika belegt es Platz zwei hinter Brasilien. Die Befragung von 40dB. zeigt, dass den Kolumbianer*Innen diese Tatsache sehr bewusst ist. Die überwiegende Mehrzahl der Befragten weist auf die große Ungleichheit im Lande hin: zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, ethnischen Gruppen oder auch zwischen Männern und Frauen. Corona, so meinen drei Viertel, hat diese Ungleichheit noch verstärkt. Die große Unzufriedenheit, so wird vermutet, könnte die Ursache für den Wahlsieg des linken Bündnisses Pacto Histórico unter Gustavo Petro bei den Parlamentswahlen im März und ebenso für die Stimmung vor den Präsidentschaftswahlen am 29. Mai sein. Zurzeit sieht es ganz so aus, als würde Gustavo Petro in seinem dritten Anlauf auf das Präsidentenamt erfolgreich sein – Wahlprognosen zufolge liegt der Ex-Guerillero mehr als 15 Prozent vor seinem wichtigsten Konkurrenten Federico Gutiérrez. Und es sind vor allem die Jungen, die auf einen politischen Wandel im Land hoffen: 52 Prozent der 18-25-Jährigen und 41 Prozent der 26-40-Jährigen unterstützen den Kandidaten des Linksbündnisses. (Bildquelle: agencia_prensa_rural_cc)

Guerra, Ciro/ Gallego, Christina: Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu

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Im Jahr 2019 kam das kolumbianische Film-Drama Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu (original: Pájaros de verano) auf die Leinwand. Gedreht von Ciro Guerra und Christina Gallego, schaffte es der Film auf die Oscar-Shortlist für „Bester fremdsprachiger Film“. Inspiriert von realen Ereignissen der 1960er bis 1980er Jahre in der nordkolumbianischen Region Guajira wird ...

Lateinamerika: Neue Turbulenzen im Agrarsektor

Noticias_Lateinamerika_Sojaanbau_Bild_Quetzal-Redaktion_solebDer Krieg in der Ukraine treibt Schockwellen durch die globalisierte Wirtschaft. Für alle sicht- und fühlbare Anzeichen sind die Preisexplosionen im Energie- und Agrarsektor. Lateinamerika ist davon mehrfach betroffen. Während Venezuela, führender Erdölexporteur der Region, als Nutznießer der westlichen Sanktionspolitik gegenüber Russland gilt, leiden besonders Agrarexportländer wie Argentinien und Brasilien unter den Folgen des Krieges. Weil Russland und Belarus, zwei der wichtigsten Düngemittelproduzenten, unter massiven Sanktionsdruck stehen, sehen sich die lateinamerikanischen Agrarproduzenten einer wachsende Knappheit in diesem Bereich gegenüber. Dies wird schwere Auswirkungen auf die Produktion und den Export wichtiger Lebensmittel wie Soja, Mais und Kaffee haben. Besonders bei Soja zeigt sich auf anschauliche Weise, wie brisant die Situation ist. Unter den Ölsaaten, die in den meisten Lebensmitteln enthalten sind, zugleich aber auch einen großen Anteil bei den Futtermitteln haben und zudem als Agrartreibstoffe eingesetzt werden, nimmt die Pflanze weltweit den Spitzenplatz ein. Dies gilt sowohl für die Anbaufläche als auch für die Produktionsmenge der Ölschrote. Nur bei der Pflanzenproduktion liegt der Anteil von Sojabohnen knapp hinter dem von Ölpalmen. Weltweit führender Exporteur von bohnen ist Brasilien mit 83 Mio. Tonnen, was einem Marktanteil von 50 Prozent entspricht, gefolgt von den USA und Argentinien. Infolge der schweren konjunkturellen Einbrüche beim führenden Rapsölexporteur Kanada, dem wichtigsten Palmölproduzenten Indonesien und bei der Ölgewinnung aus Sonnenblumen, die hauptsächlich in Russland und der Ukraine angebaut werden, steigt auch die Nachfrage bei Sojaprodukten rasant. Vom daraus resultierenden Preisanstieg sind in erster Linie China und die EU als führende Importländer betroffen. Damit verstärkt sich der weltweite Trend steigender Agrarpreise weiter, der seit Mitte 2020 zu beobachten ist und durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden war. Daneben sorgen langfristige Veränderungen wie Klimawandel und Umweltzerstörung global für zunehmend schwierigere Anbaubedingungen. Die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen gehen weltweit zurück. Immer häufiger kommt es zu erheblich schwächeren Ernten bei immer noch wachsender Weltbevölkerung. In der Summe führen die genannten Faktoren zu einem weltweit sinkenden Angebot an landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Gleichzeitig wächst die bereits aufgeblähte Geldmenge immer weiter, was die Inflation zusätzlich antreibt. Leidtragende steigender Preise und knapper werdender Lebensmittel werden auch diesmal wieder hauptsächlich die Armen sein. Die Spekulanten hingegen wird es freuen. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion_soleb)

El Estado Plurinacional de Bolivia: „Plurinationalität“ zur Vorbeugung von Rassismus?

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Die Schwierigkeit, Bolivien unabhängig zu machen, besteht in der Unvereinbarkeit zwischen Weltbildern und Praktiken der Kolonisierten mit den Machtstrukturen der wirtschaftlich-mächtigen Elite („Oligarchie“), die sich genauso als Teil des bolivianischen Staates sieht. Und damit stehen wir vor einem Definitionsproblem. Was ist die bolivianische Identität? Gibt es eine bolivianische „Nation“? Ist die „Nation“ der Weg zur ...

Argentinien: Die Madres de Plaza de Mayo wurden aufgrund ihres 45-jährigen Kampfes geehrt

Madres_Bild_Quetzal-Redaktion_mcenizaAnlässlich ihres 45-jähriges Bestehen wurde am vergangenen Samstag in Buenos Aires die Menschenrechtsorganisation Madres de Plaza de Mayo (dt.: Mütter des Platzes der Mairevolution) gewürdigt. An der Veranstaltung, die am Standort der bedeutendsten Anlage des Verschwindenlassens während der Diktatur Argentiniens, der ex-ESMA, stattfand, nahmen renommierte MusikerInnen teil, die den Müttern eine emotionales Hommage darbrachten. Der Ursprung dieser Organisation geht auf den ersten Jahrestag des Staatsstreichs 1976 zurück, als gut ein Dutzend Mütter von Inhaftierten und Verschwundenen – sogenannten desaparecidos – zum Regierungsgebäude kamen, um eine Audienz beim de-facto-Präsidenten Jorge R. Videla zu erhalten und sich nach dem Verbleib ihrer Kinder zu erkundigen. Aufgrund des Belagerungszustands wurde damals jede Versammlung von mehr als drei Personen als potenziell subversiv unterbunden, so dass die Polizei die am Platz vor dem Regierungspalast wartenden Frauen aufforderte, „sich zu bewegen“. Daraus entwickelte sich eine Form der Demonstration, die seit 1980 ununterbrochen und wöchentlich bis zum heutigen Tagen stattfindet: ein Marsch um ein Denkmal auf dem Platz der Mairevolution gegen den Uhrzeigersinn, ohne Unterbrechung – der auch in gleichnamigen Platzen anderer Städten stattfindet. Mit der Zeit entstand die Idee, sich in großen (zugelassenen) Menschenansammlungen gegenseitig zu erkennen, ohne die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte auf sich zu ziehen: eine Stoffwindel ihrer verschwundenen Kinder als Kopftuch, die bald zum Symbol des Strebens nach Gerechtigkeit wurde. 1979 gelang es der Gruppe der von der Diktatur bedrohten Mütter, die Organisation Madres de Plaza de Mayo zu gründen. Wenngleich sie von den ersten demokratischen Regierungen nicht unterstützt wurden, erlangten die Frauen nach und nach die Anerkennung des größten Teils der Bevölkerung und bauten Räume für politische Bildung auf – u.a. eine eigene Zeitung, einen Radiosender (welcher anfangs illegal die der Luftwaffe zugewiesenen Frequenzen nutzte) und sogar eine Universität. Die Vereinigung, derer Tätigkeit inzwischen in der ganzen Welt bekannt ist, hat den Platz der Mairevolution zu einem Ort der politischen Demonstration gemacht, was sich nicht auf das spezifische Verbrechen der Diktatur beschränkt, sondern der Ungerechtigkeit in all ihren Formen entgegentritt – und in diesem Sinne den von ihren Kindern begonnenen Kampf aufnimmt. (Bild: Quetzal-Redaktion_mceniza)

King Cotton und die Amerikas. Eine globalgeschichtliche Betrachtung

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Globalgeschichte liegt im Trend. Historiker wie Jürgen Osterhammel und Wolfgang Reinhardt haben mit eindrucksvollen Werken Maßstäbe gesetzt. Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie, die seit 2020 in immer neuen Wellen ihren Tribut fordert und unsere Sicht auf wie auch die Realität von Globalisierung verändert, wird zum Anlass ...

Costa Rica: Rodrigo Chaves als neuer Präsident gewählt

Noticias_Costa_Rica_Bild_wiki_ccAm 3. April 2022 wurde in einer Stichwahl der 60jährige Ökonom Rodrigo Alberto Chaves Robles, Kandidat von Progreso Social Democrático, zum neuen Präsidenten Costa Ricas gewählt. Er bezwang in der zweiten Runde mit 52,8 zu 47,2 % seinen Widersacher José María Figueres Olsen von der Partei Liberación Nacional, der seinerseits Chaves‘ Wahlsieg auch sofort anerkannte. Während Name und Partei des letzteren, seines Zeichens Sohn des legendären Vaters der costaricanischen Demokratie José María Hipólito Figueres Ferrer, bekannt sein dürften, galt Wahlsieger Chaves bislang als Außenseiter. Karriere machte er bis 2019 und über 27 Jahre in der Weltbank, als deren Vertreter er vor allem in Indonesien tätig war. Danach fungierte er sechs Monate als Finanzminister unter dem z.Zt. noch amtierenden Präsidenten Carlos Alvarado. Von diesem Posten musste er jedoch im Mai 2020, und zwar aufgrund von Konflikten mit dem Staatspräsidenten, zurücktreten. Chaves gilt als hochqualifiziert, wird als Technokrat eingeschätzt, besitzt jedoch zugleich den zweifelhaften Ruf eines Populisten und Machisten im Stile eines Trump oder Bolsonaro. Er soll insbesondere mit Sektoren der Evangelikalen kokettiert und angekündigt haben, aus dem Bildungssystem jegliche „Geschlechter-Ideologie“ entfernen zu wollen. Ihm wird auch sexueller Missbrauch von zwei Angestellten vorgeworfen, der aber juristisch nicht nachgewiesen wurde. Diesem „Skandal“ bei Chaves steht der „Skandal“ der Korruption bei Figueres gegenüber. Das Wahlvolk konnte also zwischen zwei Übeln wählen und das in einem Land, das inzwischen zu den Staaten mit der in Lateinamerika größten Ungleichheit gehört. Es sind aber noch zwei andere Fakten, die einen Schatten auf die Wahlen und den Wahlsieger werfen: 1) Als die größten „Wahlgewinner“ erwiesen sich darin die Nichtwähler, die fast 60 % der Wahlberechtigten ausmachten. Das ist die geringste Wahlbeteiligung seit den 1940er Jahren. In der Stichwahl war ihr Anteil sogar noch größer als in der ersten Runde, in der keiner der Kandidaten die für einen Wahlsieg nötigen 40 % der Stimmen auf sich hatte vereinen können. Insgesamt bedeutet dies, dass Chaves von weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten gewählt wurde. 2) Chaves‘ erst 2018 gegründete Partei Progreso Social Democrático konnte im Parlament lediglich neun Sitze gewinnen und stellt damit die nur drittgrößte Fraktion. Damit wird Chaves‘ politischer Spielraum als Präsident eingeengt sein. Dazu passt es wiederum, dass er danach strebt, vor allem über Referenden zu regieren, was, als Form der direkten Demokratie, repräsentative Demokratie ja immer etwas konterkariert. Chaves wird sein für vier Jahre anberaumtes Präsidentenamt am 8. Mai 2022 antreten. (Bildquelle: wiki_cc)

Ein Leben im Wechsel der Welten – Cho Arte, alias Claus Henning Obst

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Der Künstler erblickte 1952 in Offenbach am Main das Licht der Welt. Niemand konnte ahnen, dass aus dem Volksschüler, der nach dem Abitur 1972 das Studium der Rechtswissenschaft, der Soziologie und der Psychologie aufnahm und 1978 sein erstes und 1981 sein zweites juristisches Staatsexamen jeweils mit Prädikatsnote beendete und der lange als erfolgreicher Rechtsanwalt arbeitete, in einer Art zweitem ...

Serge, Victor; Sedova Trotzky, Natalia: Leben und Tod von Leo Trotzky*#

Leo Trotzky Politik sind Entscheidungen an Weggabelungen. Geschichte ist der Weg durch die Zeit. Eine Biographie ist das Abbild von Politik und Geschichte auf das Leben eines Individuums. Oftmals werden individuelle Lebenserinnerungen jedoch nicht festgehalten, weil Politik und Geschichte in scheinbar anderen Sphären verlaufen – und vor allem entschieden werden. Doch es gibt Personen, die an vielen Weggabelungen standen, entschieden ...

Argentinien: Ermittlungen wegen des Verdachts betrügerischer Handlungen während der Amtzeit des ehemaligen Präsidenten Macri

Super-Etendard_Bild_catalog-archives_CCDas argentinische Verteidigungsministerium wird voraussichtlich diese Woche die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlichen, die genaue Informationen über eine umstrittene Operation liefern wird, bei der der Staat im Jahr 2017 französische Kampfflugzeuge erworben hat. Dabei handelt es sich um fünf ausgemusterte Super Etendard, die damals nicht einsatzbereit waren und immer noch nicht eingesetzt werden konnten, da sie Ersatzteile benötigen. Das Kuriose daran ist, dass diese Anschaffung im Zusammenhang mit dem Verteidigungsbedarf im Rahmen des G20-Gipfels erfolgte, der zwischen November und Dezember 2018 in Buenos Aires stattfand. Schließlich wurde jedoch bekannt, dass die Flugzeuge erst sechs Monate nach dem Ende des Gipfels im Lande eintrafen. Darüber hinaus tauchten Informationen auf, die darauf hindeuten, dass die argentinischen Streitkräfte bereits vor dem Kauf wussten, dass die benötigten Ersatzteile nur schwer oder gar nicht zu beschaffen sein würden. Ein Beispiel dafür sind die Schleudersitze, ohne die die Maschinen nicht einsatzfähig sind. Für diese Kampfflugzeuge sind Sitze der britischen Martin-Baker Aircraft Company erforderlich, deren Verkauf an Argentinien abgelehnt wird. Nach der Niederlage Argentiniens im Malvinas/Falkland-Krieg 1982 übte damals die Thatcher-Regierung internationalen Druck aus, um die militärische Macht der Besiegten zu begrenzen, was zur Verhängung eines Embargos führte. Obwohl einige der Verbündeten Großbritanniens im Laufe der Zeit begannen, das Embargo aufzuheben, und somit u.a. Verkäufe von Militärgütern an Argentinien getätigt wurden – wie dies bei Frankreich der Fall war –, unterliegt Argentinien den britischen Ausfuhrkontrollen. In diesem Zusammenhang prangerte der amtierende argentinische Verteidigungsminister den Fall einer argentinischen Korvette an, die zur Reparatur nach England geschickt worden war und trotz der durchgeführten Arbeiten nicht nach Argentinien geliefert werden darf, weil es sich um militärisches Ausrüstungsgut handelt. Zusätlich zu den fraglichen Kampfflugzeugen hat die Regierung des ehemaligen Präsidenten Mauricio Macri im Rahmen der Sicherheitsvorbereitungen für den G20-Gipfel auch schwedische Raketen bestellt, die aufgrund einer Zahlungverzögerung fast vier Jahre nach dem Gipfel geliefert wurden. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse der oben genanten Prüfung wird das Verteidigungsministerium Erklärungen abgeben müssen, gefolgt von einer Erklärung der Antikorruptionsbehörde, die eine weitere Untersuchung in dieser Angelegenheit durchführt. Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf Unregelmäßigkeiten, die während der Amtzeit Macris begangen wurden und die in den Kontext von Korruption und politischer Unterordnung unter die Großmächte fallen. (Bildquelle: catalog_archives_PublicDomain)