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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

Wir haben 5.332 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.

Tema con variaciones

dialogando_carazo3_Quetzal-Redaktion_gt(tema) El amor entró por la puerta principal del apartamento y el hombre cuarentón fue feliz hasta el día en que la gorda hermosa que representaba al amor en la suma de cada una de sus partes corporales no se fue de su apartamento porque ella aumentó muchísimo de peso de tanto amor y él no opuso resistencia a la soledad, en cuya boca no termina de derretirse. (variación 1) El amor dilató en entrar por la puerta principal de la casa el hombre cuarentón...

Frank, Gerd: Totmacher 6

Rezensionen_Totmacher_DeckblattTotmacher. Das erinnert doch stark an einen Film aus den 1990er Jahren. Aber auf jeden Fall macht der Titel unmissverständlich klar, worum es in diesem Buch geht - um Mörder. Oder um genau zu sein: um Serienmörder. Und da das Buch Totmacher 6 heißt, ist ebenso klar, dass es auch dieses Buch Teil einer Serie ist. Gerd Frank hat im Verlag Kirchschlager Arnstadt bereits fünf Bücher über Serienmörder in verschiedenen Regionen bzw. Ländern der Welt veröffentlicht. Die Nummer 6 widmet ...

Kuba: Festival „Habana Clásica“ in der kubanischen Hauptstadt

Kuba: Festival „Habana Clásica“ in der kubanischen Hauptstadt - Foto: Quetzal-Redaktion, pgMan könne nicht über das musikalische Erbe reden, ohne die Musik erklingen zu lassen, ist die kubanische Musikwissenschaftlerin Mariam Escudero überzeugt. Also hat sie gemeinsam mit dem Taller Internacional de Patrimonio Histórico-Documental Música en Hispanoamérica und dem Amt des Stadthistorikers von Havanna namhafte Musiker nach Kuba eingeladen, um zum ersten Mal „Habana Clásica“ zu feiern. Das Festival für internationale Kammermusik präsentiert vom 18. bis 23 April 30 junge Solisten aus sieben Ländern sowie zwei Kammerorchester. Veranstaltungsorte sind u.a. das Theater José Martí, die Basilika des Klosters San Francisco de Asís und die Große Aula des Colegio San Gerónimo. Zu den namhaften Künstlern, die zum Festival kommen, gehören der deutsche Geiger David Nebel, der Kontrabassist Michel Taddei aus den USA, die russische Pianistin Marina Seltenreich und der Gitarrist Josué Tacoronte aus Kuba. Neben den zahlreichen Konzerten stehen auch Tanzvorführungen, Vorträge und Diskussionen auf dem Programm des Festivals. Und da die Musik für alle da sein soll, wird es auch Freiluftkonzerte auf Plätzen im historischen Zentrum der kubanischen Hauptstadt geben, darunter je eins für Senioren und für Kinder. Gewidmet ist die erste Ausgabe von „Habana Clásica“ übrigens dem italienischen Bassbuffo Paolo Montarsolo (1925-2006) (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, pg)

Argentinien: DozentInnen für das Recht auf öffentliche Bildung und existenzsichernden Lohn

Argentinien: DozentInnen für das Recht auf öffentliche Bildung und existenzsichernden Lohn - Foto: Quetzal-Redaktion, Soledad BiasattiDie argentinischen Lehrergewerkschaften demonstrieren seit Anfang April landesweit. Unter dem Motto "#1A" haben sich DozentInnen aus dem ganzen Land am 1. April an der Plaza de Mayo vor dem Präsidentenpalast versammelt. Die Demonstrierenden fordern eine Gehaltserhöhung, um den Preisanstieg der letzten Monate ausgleichen und die Armutsgrenze verlassen zu können. Allein im Jahr 2016 erreichte die Inflation in Argentinien 40%. Die Landesregierung kündigte eine Unterstützung für die Provinzregierungen an, um den Mindestlohn in Höhe von 9.672 Pesos (ca. 560 Euro) zu gewährleisten. Als Reaktion auf die Verweigerung der Regierung, auf die Forderungen der DozentInnen einzugehen, wurde beschlossen, eine "Wanderschule" gegenüber dem Parlament zu errichten. Die "Wanderschule" wurde zunächst brutal unterdrückt, weil eine der Genehmigung fehlte, konnte einige Tage später dann doch eingerichtet werden. Allerdings läuft diese Genehmigung bereits heute aus. Unter dem Motto "öffentliche Bildung: Lehrt, widersteht, träumt" finden seitdem öffentliche Schulungen, Vorlesungen, Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt, um auf das Recht auf Bildung und Arbeit aufmerksam zu machen. Die Aktion erinnert an das "Weiße Zelt", das während der Hungerstreiks in den Jahren 1997 bis 1999 am gleichen Standort von den DozentInnen aufgestellt wurde. Die Regierung Macri versucht, die Protestaktion zu delegitimieren und kündigte außerdem an, einen "Maverick" in Südafrika zu kaufen. Dieses Fahrzeug kann gegen Straßenblockaden eingesetzt werden und ist laut Hersteller besonders für die Region geeignet. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, Soledad Biasatti).

Jede verlorene Sprache ist ein Stück verlorene Menschheit

Multikulturelle Stadt_Foto Quetzal Redaktion_Soledad BiasattiEinige vergleichen das Aussterben einer Sprache mit einem Attentat auf das immaterielle Erbe der Menschheit. Angaben der UNESCO zufolge sterben Sprachen schneller aus als Pflanzenarten und Tiere. Früher hatte man um die 7.106 Sprachen in der Welt dokumentiert, während aktuell 6.000 eingetragen sind. Man erwartet, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts die Hälfte dieser Sprachen verschwunden sein wird. Doch wie wichtig kann eine Sprache sein, die nur von einigen wenigen gesprochen wird?

Neoliberaler Extraktivismus in Zentralamerika (II)
Die Produktion von Agrartreibstoffen als „nachhaltige“ Form oligarchischer Bereicherung

Ölpalmplantage - Foto: Public Domain Wie der Bergbau forciert auch der Agro-Extraktivismus in der neuen Gestalt der Palmölproduktion die weitere Durchsetzung des neoliberalen Akkumulationsmodells. Obwohl 85 Prozent der Exporte bzw. der Produktion dieses weltweit stark gefragten Pflanzenöls auf die beiden südostasiatischen Länder Indonesien und Malaysia entfallen, befinden sich immerhin drei der zentralamerikanischen Länder unter den ....

Uruguay: La Cumparsita – Der Tango der Tangos wird 100

noticias_uruguay_La_cumparsita_Public_DomainLa Cumparsita feiert seinen 100. Geburtstag: der bekannteste, der schönste, der meistgespielte Tango der Welt. Wer hatte und hat dieses Stück nicht alles in seinem Repertoire? Carlos Gardel, Astor Piazzolla, ja selbst Julio Iglesias. Gene Kelly tanzte danach, wie es unzählige weniger berühmte aficionados bis heute tun. Im Jahr 2000 erklang der Tango sogar beim Einzug der argentinischen Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney. Damals waren die Uruguayer allerdings sehr sauer. Schließlich handelt es sich bei La Cumparsita definitiv nicht um einen argentinischen Tango, sondern um einen originär uruguayischen. Geschrieben wurde er Ende 1915/ Anfang 1916 von Gerardo Matos Rodríguez, und der wurde in Montevideo, Uruguay geboren. Matos, damals noch keine 20, schrieb das Stück für den Karnevalsumzug einer Studentenvereinigung. 1917 wurde La Cumparsita im Café La Giralda in Montevideo öffentlich aufgeführt, mit anderen Worten: ganz offiziell. Aus diesem Anlass wird in Montevideo den ganzen April über ausgiebig gefeiert. Ab heute gibt es an jedem Donnerstag im April auf dem Mercado Agrícola de Montevideo (MAM) kostenfrei Musik, Gesang und Tanz mit Nelson Pino, Beatriz Dubal, Estilo Re-Fa-Si, Valeria Lima, Avalancha Tanguera und vielen anderen. Darüber hinaus werden an jedem Wochentag Führungen im Museo del Tango angeboten, welches sich im Palacio Salvo befindet – an dem Ort, wo früher das Café La Giralda stand. Der Autor selbst hatte von seinem Meisterstück, das heute nicht selten als „Rausschmeißer“ dient, außer dem Ruhm nicht viel: Dem Vernehmen nach verkaufte er die Rechte an La Cumparsita bereits 1918 und verlor das Geld kurz darauf beim Pferderennen. (Bildquelle: Public Domain).

Mexiko: Zeitung stellt Printversion nach der Ermordung einer Mitarbeiterin ein

Mexiko_Norte-Zeitung_ScreenshotMit ihrer letzten Ausgabe am Sonntag, 2. April, hat die Lokalzeitung „Norte“ (Ciudad de Juárez) nach 27 Jahren ihre Printedition eingestellt. Dieser Schritt ist die direkte Folge auf die Ermordung einer ihrer Mitarbeiterinnen, Miroslava Breach, im März dieses Jahres. Diesen Entschluss ließ der Eigentümer der Zeitung, Oscar A. Cantú Murguía, in einem offenen Brief verlauten, welcher auf der Titelseite der letzten Printausgabe veröffentlicht wurde. Hierin wendet sich Cantú direkt an seine LeserInnen und begründet seine Entscheidung u.a. damit, dass es seinen MitarbeiterInnen nicht mehr möglich sei, ihrem Beruf nachzugehen, ohne sich dabei einem erheblichen Risiko auszusetzen. Cantú merkt außerdem an, dass es die prekäre Sicherheitslage nicht mehr erlaube, einen kritischen Journalismus zu betreiben und dass er sich nicht dazu bereit sehe, noch weitere seiner MitarbeiterInnen auf diese Weise zu verlieren. Breach, die bereits seit mehreren Jahren für „Norte“ arbeitete, war am 23. März vor ihrem Haus erschossen worden. Sie war u.a. an der Berichterstattung über Korruption und Drogenhandel beteiligt. Neben Breach wurden in Mexiko allein im vergangenen Monat noch zwei weitere Journalisten getötet: Ricardo Monlui im Bundesstaat Veracruz am 19. März sowie Cecilio Pineda im Bundesstaat Guerrero am 2. März. Cantús Verlautbarung sowie die gesamte letzte Printausgabe von „Norte“ kann online auf der Webseite der Zeitung abgerufen werden: www.nortedigital.mx (Bildquelle: Screenshot).

Argentinien: Polemik um Aufrüstung des Landes

Argentinien-Aufrüstung_Bild Quetzal-Redaktion_gcVor einigen Tagen wurde ein Brief des argentinischen Botschafters in Washington, Martín Lousteau, verbreitet, in dem der Diplomat beim US-Kongress militärische Ausrüstung beantragt. Das Schreiben ist an den im US-Parlament für die Genehmigung von Rüstungsexporten zuständigen Unterausschuss gerichtet und enthält eine detaillierte Liste von militärischen Gütern im Wert von knapp 2.000 Mio. USD, darunter u.a. Panzer, Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Raketen. Dem Antrag zufolge brauche Argentinien diese Rüstungsgüter, um die nationale Verteidigung zu sichern und bei Friedensmissionen kooperieren zu können. Außerdem müsse die Fähigkeit des Landes verbessert werden, globale Bedrohungen wie Terrorismus, Drogenhandel und organisierte Krimilalität zu bekämpfen. Obwohl das Außenministerium bisher keine Stellungsnahme herausgab, bestätigte das Verteidigungsministerium den Kauf von 12 Hubschraubern für insgesamt 180 Mio. USD, die zu Ausbildungszwecken bestimmt seien. Die Oppositionspartei FPV (Frente para la Victoria) beklagte, dass eine Aufrüstung des Landes für den Kampf gegen den Terrorismus das Land auf internationaler Ebene gefährden könnte. Andererseits könnte sie im Inneren zur Unterdrückung sozialer Proteste genutzt werden. Trotz ihrer berechtigten Kritik an der "Aufrüstung gegen den Terror" ratifizierte die FPV 2011 das sogenannte Antiterrorgesetz und änderte auch das Strafgesetzbuch, was u.a. von Friedensnobelpreisträger Pérez Esquivel als eine Verletzung der Menschenrechte kritisiert wurde. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, gc).

Víctor Montoya - Microcuentos - Teil 8

kultur_montoya_märchen8_2_quetzalredaktion_gtQUETZAL veröffentlicht exklusiv die deutsche Übersetzung einer weiteren Reihe von “Microcuentos” des bolivianischen Schriftstellers Víctor Montoya. Bordellangelegenheiten Sie hieß Frígida und dennoch – wer hätte das gedacht – hatte sie sich diesen Ruf als Teufelsweib erarbeitet, sagte die Puffmutter. Das stimmt, bestätigte die jüngere Prostituierte. Ihr Name widersprach ihrem sexuellen Appetit; zudem verstand sie es, ihre Dienste mit tausend Wundern anzureichern. Und wo ist sie jetzt?, fragte der Freier. Sie ging nach Paris, änderte ihren Namen und wurde die Gattin eines arabischen Potentaten...