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Karibik: Hurrikan Matthew und seine Folgen

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Lesedauer: 2 Minuten

Haiti_Hurricane-2016-Bild_United Nations PhotoAm Dienstag ist Hurrikan Matthew mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h über den Osten Kubas hinweggefegt. Mehr als eine Million Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, offiziell bestätigte Tote gibt es nicht. Am schlimmsten betroffen ist der Bundesstaat Guantánamo. Hier kam es zu starken Überflutungen. Zudem wurden vom heftigen Wind Dächer abgedeckt. Zuvor richtete der Sturm in Haiti und der Dominikanischen Republik große Schäden an und forderte insgesamt mindestens 13 Todesopfer, Tausende mussten ihre Häuser verlassen. Im Süden Haitis zerstörte der Hurrikan eine wichtige Brücke, wodurch die Region vom Rest des Landes abgeschnitten wurde. Auch die Telefon- und Internetverbindung wurden lahmgelegt. Für das Land handelt es sich um die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Erdbeben im Jahr 2010. Auch die für den 09. Oktober geplanten Neuwahlen mussten verschoben werden. Aufgrund der katastrophalen Lage in Haiti hat Venezuela, welches sich selbst gerade in einer wirtschaftlichen Krise befindet, bekannt gegeben, 20 Tonnen an Hilfsgütern bereitzustellen. Diese bestehen u.a. aus Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Decken. Es wird erwartet, dass Hurrikan Matthew am Donnerstag die Küste Floridas erreicht. (Bildquelle: United Nations Photo_)

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