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"buen vivir"
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Karibik: Hurrikan Matthew und seine Folgen
Am Dienstag ist Hurrikan Matthew mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h über den Osten Kubas hinweggefegt. Mehr als eine Million Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, offiziell bestätigte Tote gibt es nicht. Am schlimmsten betroffen ist der Bundesstaat Guantánamo. Hier kam es zu starken Überflutungen. Zudem wurden vom heftigen Wind Dächer abgedeckt. Zuvor richtete der Sturm in Haiti und der Dominikanischen Republik große Schäden an und forderte insgesamt mindestens 13 Todesopfer, Tausende mussten ihre Häuser verlassen. Im Süden Haitis zerstörte der Hurrikan eine wichtige Brücke, wodurch die Region vom Rest des Landes abgeschnitten wurde. Auch die Telefon- und Internetverbindung wurden lahmgelegt. Für das Land handelt es sich um die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Erdbeben im Jahr 2010. Auch die für den 09. Oktober geplanten Neuwahlen mussten verschoben werden. Aufgrund der katastrophalen Lage in Haiti hat Venezuela, welches sich selbst gerade in einer wirtschaftlichen Krise befindet, bekannt gegeben, 20 Tonnen an Hilfsgütern bereitzustellen. Diese bestehen u.a. aus Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Decken. Es wird erwartet, dass Hurrikan Matthew am Donnerstag die Küste Floridas erreicht. (Bildquelle: United Nations Photo_)
Kolumbien: Wie geht es weiter nach dem „Nein"?
Nachdem am Sonntag der Friedensvertrag, der dem Bürgerkrieg endlich ein Ende setzen sollte, von einer knappen Mehrheit von 52,2% abgelehnt worden ist, steht Kolumbien nun vor der Frage, wie es politisch weitergehen soll. Da vor der Abstimmung selbst die Gegner des Vertrags von seiner Befürwortung ausgingen, hatte die Regierung für das nun eingetretene Wahlergebnis keinerlei Strategie vorbereitet. Der Anführer der FARC (Londoño) und Kolumbiens Präsident (Santos) haben sich zumindest darauf geeinigt, die seit dem 29. August geltende Waffenruhe bis zum 31. Oktober aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus kam Santos gestern mit seinem Vorgänger Uribe, einem starken Gegner des Friedensvertrages, zusammen, um über den künftigen Weg des Landes zu beraten. Währenddessen gibt es auf den Straßen Kolumbiens Proteste gegen das Ergebnis der Abstimmung, die noch bis nächsten Freitag andauern sollen. Zu den Aufmärschen werden auch all diejenigen eingeladen, die gegen den Friedensvertrag gestimmt haben, denn im Mittelpunkt soll der Zusammenhalt Kolumbiens stehen und nicht mehr die Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern. (Bildquelle: Camilo Rueda López_ )
El encuentro
Lo que estoy escribiendo y leyendo en estos momentos sucedió hace un par de años en el país donde nací. Había regresado de Europa hacía poco y un amigo me invitó a dar un recital en un café literario llamado el Péndulo. Acepté gustoso el reto y fui al sitio que ya había conocido antes bajo el nombre de Cronos, que a mí personalmente siempre me sonó a marca de reloj chiviado. Fueron alrededor de las ocho de la noche y antes de que el acto empiece necesité tomarme un par de cubas libres para poder aplacar esos ataques de nervios que me atrapan cada vez que debo enfrentarme a un público. Ya más calmado me senté en la mesa central...
Mexiko: Gedenken an die verschwundenen Studenten und Kritik an der Regierung
Zwei Jahre nach dem Massaker an Studenten aus Ayotzinapa in der Stadt Iguala, Guerrero, haben mehrere Demonstrationen in Mexiko, in den USA und Europa stattgefunden. Darüber hinaus gab es auch einige Mahnwachen in Südamerika. Obwohl seit September 2014 auf lokaler und internationaler Ebene Druck ausgeübt wird, hat die mexikanische Regierung nicht viel für die Aufklärung des Verbrechens getan. Sie lässt die Ermittlungen auf sich beruhen und versucht, das Militär zu schützen, das eigentlich zur Aufklärung des Massakers in hohem Maße beitragen könnte. Es darf nicht vergessen werden, dass das Militär seit Jahren in dieser Region im Einsatz gegen die Drogenkartelle ist, die Straßen und Zugänge permanent kontrolliert werden und sogar das Handy eines der vermissten Studenten in einem Armeestützpunkt geortet wurde. Wie die Ermittlungen weitergeführt werden sollen, ist unklar. Deutlich ist, dass Mexiko in einer tiefen Krise der Menschenrechte steckt und die mexikanische Regierung alle zivilen Widerstandsbewegungen gegen die unsozialen Reformen des Landes, wie z.B. den Widerstand der Lehrergewerkschaft gegen die Bildungsreform, noch stärker unterdrückt (Bildquelle: Somos el Medio).
Von der kubanischen Küche und Bevölkerung
Die kubanische Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, resultiert aus einer Mischung unterschiedlicher ethnischer und kultureller Einflüsse. Oberflächlich ist diese Mischung wohl am einfachsten anhand der unterschiedlichen Hautfarben der kubanischen Bevölkerung zu erkennen, aber auch viel tiefer, nämlich in vielen kulturellen Praktiken, hat die Vermischung ihre Spuren hinterlassen. So zum Beispiel in der kubanischen Küche. Sie ist, genau wie die kubanische Bevölkerung, eine Melange verschiedener Kulturen und ihre Wurzeln reichen Jahrhunderte zurück.
NAFTA und die Folgen (I): Fünf Aspekte der Regionalisierung Nordamerikas
Am 17. September 2016 protestierten in sieben Städten Deutschlands insgesamt 320.000 Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA, darunter auch 15.000 in Leipzig. Zwei Tage später folgte der Parteikonvent der SPD der Position von Dietmar Gabriel und gab für die Unterzeichnung von CETA grünes Licht. Auch auf der anderen Seite des Atlantik stoßen beide Abkommen bei der Bevölkerung auf heftigen Widerstand, während die Wirtschaft deren grosse Vorteile preist. In diesem Zusammenhang ist es ...
Argentinien: Präsident Macri in New York
Argentiniens Präsident Mauricio Macri reiste in dieser Woche nach New York, um zum ersten Mal an der Vollversammlung der Vereinigten Nationen (UNO) teilzunehmen. Hauptziel des offiziellen Besuchs ist es, Unternehmer und Vertreter der weltweit führenden Nationen davon zu überzeugen, dass Argentinien ein vertrauenswürdiges Land sei, in dem man investieren könne. Macri hatte zunächst während eines von der Stiftung Global Clinton Initiative organisierten Treffens und später in der Wall Street erklärt, wie wichtig es sei, seine Regierung dabei zu unterstützen, dem Populismus den Rücken zu kehren. Wie bereits in früheren Reden wiederholte der Staatschef, Argentinien habe das Ziel, ein „normales Land zu werden“. Das gleiche Ziel hatte seinerzeit bereits der frühere Regierungschef Néstor Kirchner betont. In seiner Rede vor der Vollversammlung der UNO bemühte sich Macri, eine Erklärung in Bezug auf die diplomatischen Beziehungen zu Großbritannien abzugeben, nachdem in der vorigen Woche eine Annäherung zwischen London und Buenos Aires bekannt gegeben wurde, u.a. in Bezug auf die britische Förderung von Kohlenwasserstoffen in einer von beiden Ländern beanspruchten Region im Südatlantik. Außerdem gilt die von Argentinien gegebene Verpflichtung, syrische Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, als diplomatischer Pluspunkt für den Wunsch Macris, die Beziehungen mit den weltweit wichtigsten Wirtschaftsmächten wieder aufzunehmen. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, Soledad Biasatti)
Sprachtod in Peru – Wie gefährdet ist das Quechua?
70% aller Sprachen und Dialekte, die momentan noch auf der Welt gesprochen werden, werden das 21. Jahrhundert nicht überleben. Diese Prophezeiung scheint auf den ersten Blick recht fatalistisch; auf den zweiten Blick jedoch nicht ganz abwegig, denn während der letzten 500 Jahre ist ein stetiger Rückgang der Sprachenvielfalt zu verzeichnen gewesen. Was es konkret bedeutet, wenn eine Sprache stirbt bzw. tot ist, lässt sich in einer grundsätzlichen Aussage zusammenfassen: Eine Sprache ist tot, wenn sie niemand mehr spricht.
Brasilien: Die Demokratie fürchtet sich vor Präsident Temer
Am 31. August 2016 übernahm Michel Temer vom Partido do Movimento Democrático Brasileiro (PMDB; Partei der Brasilianischen Demokratischen Bewegung) die Präsidentschaft Brasiliens. Nach einem drei Monate dauernden politisch motivierten Prozess gegen Präsidentin Dilma Rousseff vom Partido dos Trabalhadores (PT; Arbeiterpartei) beschloss der Senat ihre Amtsenthebung. Nachdem Rousseff 2010 die Stichwahl mit 55,4% der Stimmen gewonnen hatte, übernahm Temer die Vizepräsidentschaft. Die zweite Amtsperiode von Dilma Rousseff begann Januar 2015 und wurde im vergangenen Mai beendet. Da keine eindeutigen Beweise für die gegen sie erhobenen Anschuldigungen bezüglich der Staatsfinanzen vorgelegt wurden, wird die Amtsenthebung Rousseffs in unabhängigen kritischen Medien als ein parlamentarischer Staatsstreich bezeichnet, der die Demokratie Lateinamerikas gefährde. Das Urteil des Parlaments führte zu zahlreichen Protesten, bei denen der Rücktritt Temers ("fora Temer!") und Neuwahlen ("elecciones diretas, ja!") gefordert wurden. Polizei- und Sicherheitskräfte reagierten heftig, und es ist mit einer Eskalation der Gewalt zu rechnen, da laut Justizminister Moraes die Demonstranten "Terroristen" und "Guerillakämpfer" seien, die die innere Sicherheit bedrohen. Für den 9. September wurden landesweite Proteste gegen Präsident Temer angekündigt. Gemäß der Verfassung endet die Präsidentschaft Temers im Dezember 2018. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, Soledad Biasatti).
Víctor Montoya - Microcuentos - Teil 6
Quetzal veröffentlicht exklusiv die deutsche Übersetzung einer weiteren Reihe von “Microcuentos” des bolivianischen Schriftstellers Víctor Montoya.
Der Skeptiker
Er glaubte nicht an seine Sterblichkeit, bis zu der Nacht, in der er ein Grab schändete und seinen Leichnam in dem Sarg entdeckte. Erst dann sagte er sich: So sicher wie der Tod, so unsicher ist das Leben.