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Politik und Kultur in Lateinamerika

Autor:innen Archiv

Heidrun Zinecker

Anzahl der Beiträge: 52

Eine andere Perspektive … auf die außenpolitische Dyade Lateinamerika-USA – US-Präsident Joseph R. Biden im Spannungsfeld von Grenzen und Möglichkeiten (Teil 1)

Dieser Artikel ist erstens verfrüht und zweitens übermütig: Die gängige 100 Tage-Karenzzeit für die Einschätzung einer Amtsausübung, von Joseph R. Biden als US-amerikanischer Präsident, ist noch nicht vorbei. Zudem gilt auch hier das schöne Diktum von, wahlweise, Mark Twain oder Karl Valentin: „Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die…

Schichtwechsel bei den FARC-EP. Die Aufständischen verlassen die Lager – Rezension (vorab) zum Dokumentarlangfilm: „Insurgente“

Maschinengewehrsalven. Wir, die Zuschauer, mittendrin. Die Kameraführung ist genauso unruhig wie das Geschehen. „Fuera!“ (raus hier) ist aus dem Lärm herauszuhören und auch „Coño!“ (Scheiße). Ein Gefecht, ohne Zweifel. Der Kameramann nimmt uns mit. Wir gehen ihm und jenen hinterher, die gerade „Scheiße“ gerufen und geschossen haben. Vor uns ein…

Die Maras und ihre (sub)kulturellen Symbole – (3) Sprache(n)

Mit den Tattoos und Graffiti wurde sie begonnen, und mit einem Beitrag zu den (Gang)Sprachen soll unsere lose Quetzal-Serie über die (sub)kulturellen Symbole der Maras nun fortgesetzt werden. Warum „Sprachen“ in der Überschrift in Plural und Singular steht, wird im Text erklärt. Über die Maras, jene gewalttätigen Jugendbanden, die in…

Die Maras und ihre (sub)kulturellen Symbole - (2) Graffiti im Mara-Raum

Mit den Tattoos wurde sie begonnen, mit den Graffiti der Maras soll diese lose Quetzal-Serie fortgesetzt werden. Über die Maras, jene gewalttätigen Jugendbanden, die in den USA und Zentralamerika ihre Wurzeln haben, aber längst schon die Grenzen des amerikanischen Kontinents, auch nach Europa, überschritten haben, wird schon lange und viel…

Die zentralamerikanischen Maras und ihre (sub)kulturellen Symbole – (1) Tattoos

Über die Maras, jene gewalttätigen Jugendbanden, die in den USA und Zentralamerika ihre Wurzeln haben, aber längst schon die Grenzen des amerikanischen Kontinents, auch nach Europa, überschritten haben, wird schon lange und viel geschrieben. In Honduras, El Salvador und Guatemala sind sie nach wie vor der Gewaltakteur schlechthin, der zig

Cholera, Corona, Cholerona … „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ im Spiegel von Corona

Vor 35 Jahren ist Gabriel García Márquez‘ Meisterwerk „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ erschienen. Sein Verkauf stieg in Corona-Zeiten bisher um 183 Prozent in spanischer Sprache und um 621 in englischer, beides im Vergleich zum Vorjahr. Aber warum? Was hat Kolumbiens alte Cholera mit seiner neuen Corona zu

Der Mord an Roque Dalton oder wie (m)ein blaues Einhorn verloren ging

Einleitung Vor 85 Jahren, am 14. Mai 1935, kam der salvadorianische Schriftsteller Roque Dalton García zur Welt. Vor 45 Jahren, am 10. Mai 1975, nur wenige Tage vor seinem 40. Geburtstag, wurde er getötet. Es war Mord. Von Che Guevara wissen wir, dass er vom Feind in der Gestalt eines…

Der russische Bär in der lateinamerikanischen Selva – oder warum außenpolitische Dyaden Weltpolitik gestalten können

Als ich, befragt nach meinen Wochenendplänen, einem Freund erzählte, ich würde einen Artikel über die russländisch-lateinamerikanischen Beziehungen schreiben, lachte der auf und meinte sarkastisch: “Das wird ja ein Kracher!” Das traf mich, und ich suchte nach einer Alternative: „Und wie würdest du eine Geschichte über den russischen Bären in der…

Rückkehr nach El Salvador – Eine Reisereportage mit politischen Reminiszenzen

Da war nichts zu machen. Ich musste wieder hin. Nachdem ich El Salvador schon so viele Male zur Feldforschung besucht hatte, konnte ich nicht mehr von ihm lassen, zumindest nicht, ohne mich endgültig verabschiedet zu haben … Da meine beruflichen Gründe weggefallen waren und mir Touristenpfade zu eng erschienen, fand…