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Mexiko: Kandidatenkür für die Präsidentschaftswahlen 2024

Redaktion | | Artikel drucken
Lesedauer: 2 Minuten

In Mexiko hat Dr. Claudia Sheinbaum am 06.09.2023 die interne Wahl der politischen Koalition aus den Parteien Morena, Partido del Trabajo und Partido Verde Ecologista de México (PVEM) für die Kandidatur zur mexikanischen Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Mit diesem Ergebnis besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Mexiko zum ersten Mal in der Geschichte des Landes von einer Frau regiert wird. Dr. Claudia Sheinbaum hat an der bekannten wissenschaftlichen Fakultät (Facultad de Ciencias) der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) studiert. In dieser Institution hat sie sich in der Studentenbewegung und in ihrer sozialen Arbeit in den ärmeren Kommunen für eine gerechte Welt engagiert. Durch ihre Arbeit ist sie mit dem Land und seinen Problemen bestens vertraut. Ob sie das aktuelle Projekt von Andrés Manuel López Obrador fortsetzen kann, ist noch ungewiss. Sollte sie die Präsidentschaftswahl 2024 gewinnen, wäre sie die erste Person im höchsten politischen Amt des Landes ohne Mitgliedschaft in der Partei der institutionellen Revolution (PRI) sein. Mit Sheinbaums Kandidatur zeichnet sich für die Präsidentschaftswahl 2024 folgende Konstellation ab: Als Favoritin gilt Dr. Claudia Sheinbaum, während die weitere Reihenfolge noch unklar ist. Marcelo Ebrard, der bei der Kandidatenkür der Regierungskoalition den zweiten Platz belegt hat, erwägt nun als Unabhängiger oder für den rechten Movimiento Ciudadano (MC) zu kandidieren. Allerdings müsste er sich dann auch gegen Xóchitl Gálvez Ruiz durchsetzen, die als bisher als Parteilose für den die Rechtspartei PAN (Partido Acción Nacional) im Parlament saß und für die Rechtskoalition Frente Amplio kandidiert. Bereits am 6. September hatte der mexikanischen Oberste Gerichtshof der Legalisierung der Abtreibung im ganzen Land zugestimmt. Mit dieser Entscheidung haben alle Frauen beim Abbruch einer Schwangerschaft Anspruch auf Beratung und kostenlose medizinische Behandlung im öffentlichen Gesundheitssystem. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, paroca)

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