Lateinamerika, Spanien: Remesas verringerten sich 2008 um 7,1 Prozent
|Die Überweisungen (remesas) der lateinamerikanischen Immigranten in Spanien an ihre Angehörigen in den Heimatländern haben sich im Jahr 2008 um 7,1 Prozent gegenüber 2007 verringert. Besonders stark fiel der Rückgang im dritten Quartal (-11,3 Prozent) und speziell im vierten Quartal (-20 Prozent) aus. Zwar werden mit 7,84 Milliarden Euro weiterhin bedeutende Summen zurücküberwiesen. Aber die Finanzkrise und die sich zuspitzende Arbeitslosigkeit bedeuten nunmehr die Umkehr eines seit 2002 bestehenden Trends stetig wachsender remesas. So wurden 2002 noch 2,84 Milliarden Euro von Spanien nach Lateinamerika transferiert, dann 3,47 Milliarden Euro (2003), 4,19 Milliarden Euro (2004), 4,94 Milliarden Euro (2005), 7,06 Milliarden Euro (2006) und dem bisherigen Höchstwert 8,44 Milliarden Euro (2007).