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Mexiko: Sheinbaum will weitere Öllieferungen nach Kuba

Redaktion | | Artikel drucken
Lesedauer: 2 Minuten

US-Präsident Donald Trump hatte im Januar Staaten, die Öl an Kuba liefern, mit Zöllen seitens der USA gedroht. Mexiko, dass nach der US-Invasion in Venezuela zum größten der größte Öllieferanten Kubas wurde, stellte im Januar die Lieferungen von Kohlenwasserstoffen per Schiff an Kuba ein. Am heutigen Mittwoch hat Víctor Rodríguez Padilla, Direktor der staatlichen mexikanischen Ölgesellschaft Petróleo Mexicanos (Pemex), in einer Pressekonferenz über den Umfang dieser Lieferungen informiert. Seine Gesellschaft habe im letzten Jahr Rohöl im Wert von fast 500 Millionen Dollar an Kuba geliefert hat, im letzten Jahr 17.200 Barrel Rohöl täglich. Die Lieferungen folgten einem Vertrag, der bereits 2023 geschlossen wurde. Seit dem Vertragsschluss lieferte Pemex über seine Tochtergesellschaft Gasolinas del Bienestar verschiedene Kohlenwasserstoffe nach Kuba. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte ihrerseits, dass sie diplomatische Kontakte zu den USA sucht, um die Lieferungen wieder aufzunehmen. Die zunächst eher bescheidenen Öllieferungen Mexikos an den Karibikstaat waren erst seit Oktober 2024 angewachsen. Damals befand sich Kuba seit Monaten in einer Energiekrise, die infolge der Verwüstungen durch Hurrikan Rafael noch verstärkt wurde. Es gab offensichtlich Öllieferungen neben dem kommerziellen Handel von Pemex; über den Umfang wurden aber keine Angaben gemacht. Sheinbaum betonte, dass Mexiko einen Vertrag mit Kuba habe und bezeichnete die Lieferungen als humanitäre Hilfe. Mexiko, so die Präsidentin, werde die humanitäre Hilfe an Kuba fortsetzen. (Bild: Quetzal-Redaktion, mceniza)

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