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EL Salvador: Truppenabzug aus dem Irak

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Nach Ablauf des UN-Mandats zieht mit El Salvador das letzte mittelamerikanische Land der US-Kriegskoalition seine Truppen aus dem Irak ab. Der Auftrag sei erfüllt, sagte Präsident Tony Saca. Zuletzt waren etwa 200 salvadorianische Soldaten im Irak stationiert. Sie waren vor allem mit Wiederaufbauarbeiten in den Städten Najaf, Diwanija, El Hilla und El Kut beschäftigt. El Salvador hat seit Beginn des Einsatzes 2003 fünf Soldaten verloren, mehr als 20 wurden im Irak verwundet. Am Montag (22.12.) hatte der Weltsicherheitsrat das Ende der UN-Mission im Irak offiziell anerkannt. Der Rat verzichtete wegen der verbesserten Sicherheitslage darauf, das Ende Dezember auslaufende Mandat für die multinationale Truppe erneut zu verlängern. Die rund 140.000 US-Soldaten bleiben aufgrund eines bilateralen Abkommens zwischen Bagdad und Washington weiter im Land. Nicaragua, Honduras und die Dominkanische Republik hatten sich zunächst ebenfalls an dem im März 2003 begonnenen Krieg beteiligt, ihre Truppen dann aber relativ rasch wieder abgezogen. Der Abzug des salvadorianischen Militärs soll im Januar / Februar 2009 vollzogen werden. Bis dahin ist der Verbleib durch das irakische Parlament gestattet.

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