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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

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Interview mit José Galinga Repräsentant der ecuadorianischen Indígenas in Europa

Kampf um den Regenwald

Der Widerstand der Indigenas Ecuadors gegen die Vernichtung ihres Lebensraumes

Die indianische Bevölkerung Lateinamerikas ist in Bewegung geraten. So fand im Juni 1990 ein Aufstand der Indigeas in Ecuador statt. Erstmals traten sie geschlossen auf und stellten das bestehende Regime ersthaft in Frage. Der Aufstand gipfelte im Marsch der Indianer auf Quito, die Hauptstadt des Landes. Dort forderten sie von der Regierung die Anerkennung ihrer legitimen Rechte auf Grund und Boden, das Recht auf politische Mitsprache und vor allem Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes. Weitere Forderungen erhoben sie bei ihren zweiten Marsch auf Quito im April 1992. Die 10 000 in der Hauptstadt angekommen Indianer verlangten jetzt auch die Änderung der ecaudorianischen Verfassung dahingehend, daß sich die Republik Ecuador als multinational erklärt und die kulturellen Unterschiede innnerhalb der Bevölkerung "anerkennt, schützt und respektiert." Ein Hauptgegenstand der Auseinandersetzungen mit der Regierung und den staatlichen Behörden war die Anerkennung ihrer angestammten Siedlungsgebiete. Die territorialen Rechte der Indianer über ihren Lebensraum sind notwendig für das Überleben der Indianer und den Schutz ihres natürlichen Lebensraumes, besonders der tropischen Regenwälder des Amazonastieflandes. Dieser ist durch die rücksichtslosen Ausbeutungsmethoden der nationalen und internationalen Ölkonzerne ersthaft .....

Borges, Jorge Luis - Werke in 20 Bänden

Jorge Luis Borges - ein Klassiker der Literatur

1977 hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, Jorge Luis Borges zu lesen. Es war eine Anthologie, bestehend aus Gedichten, Erzählungen und Essays. Im gleichen Jahr wurde Jorge Luis Borges 78 Jahre alt und veröffentlichte die "Nuevos cuentos de Bustos Domecq" (Neue Geschichten von Bustos Domecq) gemeinsam mit Bioy Casares, die "Historia de la noche" (Geschichte der Nacht) und "Rosa y azul" (Rose und blau). In Nikaragua begann ein neuer Abschnitt des bewaffneten Kampfes zwischen den Sandinisten und der Armee Somozas. Es waren schwierige Zeiten, Kriegszeiten. Borges' Anthologie fiel mir durch die Freundschaft mit einer Schwägerin meines Vaters in die Hände, die Dozentin für Literatur an der Universität war. In Nikaragua ein gutes Buch zu bekommen, war damals überaus schwierig, es sei denn man hatte genügend Geld, das Gewünschte im Ausland zu bestellen. Heute ist die Situation im Prinzip unverändert. Zugegebenermaßen gefiel mir diese Anthologie von Borges damals überhaupt nicht. Es war nicht die Auswahl der Werke von Borges, die mich störte, sondern mir gefiel nicht, wie Borges schrieb: ich fühlte mich von Borges' Werk nicht angezogen, ich fand es zu schwierig. In mir herrschten noch das Aroma Nerudas für die Lyrik ebenso wie das Garcia Lorcas oder Vicente Aleixandres, und was Erzählung und Roman anging, so war ich stark von Gabriel Garcia Marquez beeinflußt.