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Redaktion

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Lateinamerika: Kurie eleison

Etwas seit Jahrhunderten nicht Dagewesenes ist geschehen: Der amtierende Papst hat seinen Rücktritt erklärt. Und am besten gedeihen die Spekulationen über seine Nachfolge. Sehr beliebt ist dabei das Inspielbringen von Kardinälen als Papstaspiranten, die nicht aus Europa stammen. Auch Lateinamerikaner sind dabei. Das erscheint logisch, da ja ca. 50 Prozent

Nicaragua: Grundsätzliche Richtlinie, um sauber, gesund, schön und gut zu leben

Rosario Murillo, Koordinatorin des nationalen Rates für Kommunikation und Bürgerschaft, veröffentlichte am 23. Januar 2013 die „Grundsätzliche Richtlinie, um sauber, gesund, schön und gut zu leben“ (Guía Básica para vivir limpio, vivir sano, vivir bonito, vivir bien). Das Dokument enthält 14 Grundsätze und ist, laut Murillo, die grundlegende

Brasilien: Angriff auf indigene Gemeinde bei Iguatemi, Mato Grosso do Sul

Am Morgen des 10.02.2013 kam es zu einem gewaltsamen Übergriff auf das Lager der Gemeinde Tekoha Guaraní-Kaiowá Pyelito Kue/Mbarakay in der Nähe der Stadt Iguatemi im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Augenzeugen berichten, dass vier bewaffnete Insassen eines Jeeps Frauen und Kinder des Lagers, das sich auf dem Gelände der

Mexiko: Koloniale Diskriminierung von Frauen der Otomí und Nahua

In der mexikanischen Stadt Guanajuato im gleichnamigen konservativen Bundesstaat dürfen  Frauen aus den Völkern der Otomí und Nahua seit vier Monaten das Stadtzentrum nicht mehr betreten oder dort ihre Handwerksprodukte verkaufen. Die neue kommunale Regierung lehnt die Verlängerung der Verkaufsgenehmigungen ab, obwohl die Frauen eine entsprechende Steuer in den letzten

Gipfeltreffen in Santiago: Raúl Castro neuer Präsident der CELAC

Raúl Castro, Regierungschef Kubas, ist am Montag (28.) in Santiago de Chile zum Präsidenten der Comunidad de Estados Latinoamerianos y Caribeños (Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten, CELAC) ernannt worden. Castro löst den Präsidenten Chiles, Sebastián Piñera, in diesem Amt ab. Die CELAC umfasst alle Festlandsstaaten Nord- und Südamerikas, abgesehen von

Bolivien: Morales bekräftigt das Recht auf einen Zugang zum Meer

Auf einer Pressekonferenz am Rande des ersten Treffens zwischen der Europäischen Union und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) in Chile thematisierte der Präsident Boliviens, Evo Morales, ein weiteres Mal den Anspruch seines Landes auf einen Zugang zum Meer. Der Vertrag mit Chile aus dem Jahr 1904, bei

Brasilien: Luftqualität von Rio de Janeiro soll bis Olympia 2016 verbessert werden

Mit dem Ziel bis zu den Olympischen Spielen 2016 die Luftqualität in Rio de Janeiro zu verbessern, investiert das Umweltministerium des Bundesstaates Rio de Janeiro 28 Millionen Reais (je nach Wechselkurs zwischen 10 und 12 Millionen Euro) in den Bau von mehr als 16 weiteren hochmodernen Wetterstationen. Im Dezember 2012

Chile: Mapuche-Gipfel fordert Selbstbestimmung

Gestern wurde in Cerro Ñielol (Temuco) das von zahlreichen Mapuche-Organisationen einberufene Gipfeltreffen, an dem etwa 600 Menschen teilgenommen hatten, beendet. Die Organisatoren vereinbarten einen Forderungskatalog an die Regierung Chiles, der im wesentlichen vier Punkte enthält: Erstens das Recht auf Selbstbestimmung; zweitens die Respektierung der Verträge, in denen sowohl die spanischen

Peru: Voll auf neoliberalem Kurs

Am Sonntag (Ortszeit) publizierte Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Peru bescheinigen dem Land eine weitere Festigung des neoliberalen Kurses. Beispielsweise erhöhten sich die Internationalen Nettoreserven zum Jahresende 2012 auf 63,9 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg um 31 Prozent, wie ein Bulletin der Zentralbank informierte. Die Nettoreserven übersteigen die kurzfristigen

Venezuela: Die Amtseinführung rückt näher und kein klares Bild vorhanden

Nur drei Tage vor der geplanten offiziellen Amtseinführung des wiedergewählten venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez ist nicht klar, wie die chavistische Vertretung unter Vizepräsident Maduro die Amtseinführung durchführen wird, wo und ob überhaupt am Donnerstag. Sicher ist nur, dass sich die Opposition – hier insbesondere die in der letzten Präsidentschaftswahl und