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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

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Vázquez Montalbán, Manuel: Quintett in Buenos Aires

Argentinien wird wieder die Mutterkuh sein ...

Was weißt du von Buenos Aires? Tango, Verschwundene, Maradona. Die Erwartungen des Privatdetektivs Pepe Carvalho werden nicht enttäuscht, als er sich in die Metropole am Río de la Plata begibt. Er verläßt nur widerwillig sein geliebtes Barcelona, um im Auftrag seines Onkels seinen Cousin Raúl Tourón ausfindig zu machen. Zwanzig Jahre nach dessen Flucht vor der Militärdiktatur ins spanische Exil ist Raúl nach Buenos Aires zurückgekehrt, auf der Suche nach seiner Vergangenheit und nach seiner verschwundenen Tochter. Raúl, und auf seinen Fersen Carvalho, irren durch das Labyrinth aus Politik und Tango in der argentinischen Hauptstadt. Dabei wird offensichtlich, daß die Täter von einst auch heute beste Beziehungen zu den einflußreichen Kräften des Landes pflegen und in einem elitären Netzwerk unter offizieller Duldung noch immer eine Ordnungsmacht darstellen.

Während des Militärregimes erarbeitete eine Gruppe junger Wissenschaftler um Raúl Tourón eine Studie über den psychischen und physischen Widerstand bei Schmerz und Nötigung. Sie wußten alles über den Schmerz bei Ratten und verfaßten eine vollständige Sammlung von Fällen. Sie kannten alle Variablen, um den Verhören standzuhalten. Die Studie stand unter strengster Geheimhaltung und mußte, sobald sie auswendig gelernt worden war, vernich.....

ME

Me acuerdo de que Me no era boba, mala, e impertinente, tampoco necia o malcriada. Me acuerdo de que Me no era aseada y no sabía leer, ni escribir para nada. Cantaba, bailaba, reía con gracia, ganas, regalaba inocencia y tenía buen corazón cuyos huecos albergaban pájaros de ilusión.

Me acuerdo de que Me era morena, baja. Gustaban sus ojazos negros de noche negras, sus piernas sólidas, sus manos regordetas, y sus hermosas tetas seductoras, montañas, cuyos pezones alertos, gritaban: »¡Cómedme!« Me acuerdo de que Me tenía nalgas caras, las cuales movía coqueta y gozosamente.

Hay que imaginar nalgas atrayentes, nítidas, nalgas de ninfas morenas, nalgas eróticas. Me acuerdo de que Me no negaba cariños. No era santa, ramera, era joven, ríos y hacía el amor con placer, ardor, sin fingir y hacía el amor con ternura, pasión, sin fin. Me acuerdo de que a Me queríamos tanto.

Me acuerdo de que Me conoció a quien amó, un tramposo, vendedor de zapatos sin suerte, cuyos rostros malditos se odiaban de muerte, cuyos rostros malditos maldecían a su amo. ¡Cuánto amor! ¡Cuánto amor chorreó su cuerpo! ¡Ay, no fue correspondido ese su amor neto! ¡Ay, sufrió por el amo de los rostros avernos!

Un segundo

Un segundo puede ser o el tiempo máximo o el tiempo mínimo de la eternidad. »¿Qué puede suceder en un segundo?« Una y tantas cosas pueden suceder en un segundo.

en un segundo puede suceder un sueño, bien un sueño gustoso, que cada y cuando que se le trae a la memoria cause placer infinito; por ejemplo, soñar que se realiza lo que se ha anhelado por muchos meses o por una cantidad de años; o por ejemplo, si se es una persona vanidosa, soñar que todo el mundo lo alaba o tiene una buena impresión suya o manifiesta que sea el sujeto elegido para para esto o para aquello; o por ejemplo, soñar que se está según convenga, agrada o sea necesario con la persona a quien se ama; o por ejemplo, salvarse de un desastre, de la bancarrota, de que no lo atropelle un coche o una furgoneta o un camión

en un segundo puede suceder que alguien tome una decisión trascendental para siempre; ya sea que decida casarse con el ser que le ha hurtado la concentración; ya sea que decida cambiarse de nombre y salir de su país de por vida; ya sea que decida convertirse a un credo; ya sea que tenga una buena idea para ganar millones de dólares para poder costearse un viaje a la luna o a marte; ya sea que decida asesinar o golpear a su peor enemigo por sí mismo o por medio de sujetos asalariados; ya sea que decida suicidarse; ya sea que decida perder el juicio

Don't cry for me Argentina
Theater gegen das Verschwinden

Das lateinamerikanische Theater konstituiert sich insbesondere in Argentinien, Chile und Uruguay in den Beziehungen zwischen Tätern und Opfern. Trotz des Verlustes von künstlerischer Freiheit während der Militärdiktatur und dem gewaltsamen Versuch, mittels der Zensur kulturelle Homogenität herzustellen, artikulierte das Theater metaphorische Botschaften, die in dem ideologischen Kontext zirkulierten und sich der totalitären Macht widersetzten. Theater wurde zum Ort der Versammlung, der Kommunikation, der Begegnung und der Freiheit in Ländern, die sich in Gefängnisse verwandelt hatten. Dieses Theater verlangte eine neue theatrale Kommunikation, eine Intimität zwischen Akteur und Zuschauer. Im Moment der politischen und gesellschaftlichen Transformation bot es einen Raum für Vergangenheitsbewältigung und Identitätssuche. Die soziale Theatralik der Gegenwart entfaltet auch in den Zeremonien der Mütter der Plaza de Mayo eine denkwürdige Transzendenz. Jeden Donnerstag besetzen die Frauen, ihre Köpfe mit weißen Tüchern bedeckend, den Platz vor der Casa Rosada, dem Sitz der argentinischen Regierung in Buenos Aires, um gegen das ungeklärte Verschwinden ihrer Kinder und Enkel in den Folterkammern der Militärdiktatur ein Zeichen zu setzen und damit zugleich eine geraubte und gefälschte argentinische Identität zu hinterfragen. Während der letzten Militärdiktatur „verschwanden“ 30.000 Menschen. Von den Militärs entführt und meisten.....

Don't cry for me ArgentinaTheater gegen das Verschwinden

Das lateinamerikanische Theater konstituiert sich insbesondere in Argentinien, Chile und Uruguay in den Beziehungen zwischen Tätern und Opfern. Trotz des Verlustes von künstlerischer Freiheit während der Militärdiktatur und dem gewaltsamen Versuch, mittels der Zensur kulturelle Homogenität herzustellen, artikulierte das Theater metaphorische Botschaften, die in dem ideologischen Kontext zirkulierten und sich der totalitären Macht widersetzten. Theater wurde zum Ort der Versammlung, der Kommunikation, der Begegnung und der Freiheit in Ländern, die sich in Gefängnisse verwandelt hatten. Dieses Theater verlangte eine neue theatrale Kommunikation, eine Intimität zwischen Akteur und Zuschauer. Im Moment der politischen und gesellschaftlichen Transformation bot es einen Raum für Vergangenheitsbewältigung und Identitätssuche. Die soziale Theatralik der Gegenwart entfaltet auch in den Zeremonien der Mütter der Plaza de Mayo eine denkwürdige Transzendenz. Jeden Donnerstag besetzen die Frauen, ihre Köpfe mit weißen Tüchern bedeckend, den Platz vor der Casa Rosada, dem Sitz der argentinischen Regierung in Buenos Aires, um gegen das ungeklärte Verschwinden ihrer Kinder und Enkel in den Folterkammern der Militärdiktatur ein Zeichen zu setzen und damit zugleich eine geraubte und gefälschte argentinische Identität zu hinterfragen. Während der letzten Militärdiktatur „verschwanden“ 30.000 Menschen. Von den Militärs entführt und meisten.....

Neues Theater

Frida – Eine Musical-Oper

Man hält mich für eine Surrealistin, das ist nicht richtig. Was ich darstelle ist meine Wirklichkeit.” Die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954), eine der außergewöhnlichsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts, die mit ihren bizarren Affären, ihrem politischen Engagement, ihrem Kampf um Emanzipation und ihrer faszinierenden Malerei Geschichte machte, steht im Mittelpunkt eines preisgekrönten Erfolgsstückes von Robert Xavier Rodríguez, das 1991 in New York uraufgeführt wurde. Nach einer Überarbeitung des Stückes im Jahre 1993 hatte es im März 2001 Europa-Premiere am Schauspielhaus Wien. Die deutsche und zugleich deutschsprachige Erstaufführung fand am 12. April 2002 am Theater Nordhausen statt. Frida erzählt in kurzen Bildern vom bewegenden Leben der Frida Kahlo – von ihrer Kindheit während der mexikanischen Revolution, von ihrem tragischen Unfall, der sie zum Krüppel machte, von ihrer Leidenschaft, ihren Schmerzen und von ihrer Liebe zu Diego Rivera, bis hin zu ihrem erlösenden Tod. Die Musical-Oper basiert auf den Briefen der Künstlerin, die in der Produktion zitiert werden. Die Presse schreibt: „Sensationell gute Musik: Geige, Kontrabaß, Gitarre, Klarinette und Saxophon, Trompete, Akkordeon, Klavier und Schlagwerk – viel mehr braucht dieser Mann nicht, um außerordentlich stimmungsvolle und wandelbare Musikwelten z.....