El gato Misifú y la maestra Elisabeth Taylor del joven Santamaría Rosas
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Einerseits leben 80 Prozent der Venezolaner/innen in Armut und etwa 40 Prozent davon unter dem Existenzminimum, obwohl ihr Land reich an natürlichen Ressourcen ist. Auf der anderen Seite versickerten die Einnahmen des drittgrößten Erdölexporteurs jahrzehntelang in einem System von Vetternwirtschaft, Korruption und Willkür, Verschwendung, massiver Steuerhinterziehungen, Subventionen und Privilegien. Erst die Wahlen von 1998 markierten den Niedergang der beiden Traditionsparteien Acción Democrática (AD) und Comité de Organización Política Electoral Independiente (COPEI), die das politische Panorama über einen Zeitraum von 40 Jahren dominierten. Deren Misswirtschaft und Korruption führten neben steigender Armut zu einer drastischen Verschlechterung der elementaren staatlichen Dienstleistungen und des Gesundheits-, Erziehungs- und Justizwesens.
Venezuelas derzeitiger linksnationaler Präsident Hugo Chávez kündigte 1998 im Wahlkampf an, das alte, korrupte politische System zu zerschlagen, die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich zu beseitigen und ein „humanes Wirtschaftssystem“ (staatsgelenkte Wirtschaftspolitik statt Neoliberalismus) aufzubauen. Zu Beginn seiner Regierungszeit hatte Chávez einen Rückhalt in der Bevölkerung wie kaum ein anderer Präsident seit Venezuelas Unabhängigkeit. Insbesondere die verarmten Gesellschaftsschichten, also ein Großteil des Volkes, sahen in dem charismatischen Caudillo.....
Aus 50.000 lexikalischen Einheiten hat Egon Ludwig 6.000 Stichworte für sein Lexikon Música Latinoamericana ausgewählt. Herausgekommen ist ein Wälzer mit immerhin 710 Seiten, der die lateinamerikanische Musik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dokumentieren soll. Was ja nun ein sehr großer Anspruch ist. Das Buch ist zwar schwer, aber leicht zu lesen. Und man liest sich auch leicht fest. Der Leser findet eine Fülle von Interpreten, Musikstilen, Instrumenten, Tänzen, die wahrlich unüberschaubar erscheint. Insofern ist das Buch eine Fundgrube für allgemein an lateinamerikanischer Musik Interessierte. Man freut sich, daß endlich ein Lexikon zum Thema erschienen ist, und ist nach erster Lektüre seltsam frustriert. Warum will eigentlich keine rechte Begeisterung aufkommen?
Nun, es ist z.B. einfach nicht festzustellen, nach welchem Prinzip die 6.000 Stichworte ausgewählt wurden. Es wäre schon hilfreich gewesen, wenn der Autor zunächst erklärt hätte, was er unter lateinamerikanischer Musik versteht, schon um eine ganze Reihe von Stichworten zu begründen: Reggae, Steel Band, Country und Western Music, Caterina Valente, Joan Serrat, Joan Baez etc. Mitunter ist da zumindest Irritation angebracht. Etwas irritierend ist auch die bisweilen gestelzte Sprache - muß man unbedingt schüttelidiophones Musikinstrument schreiben? Wirklich problematisch wird es aber hinsichtlich der ausgewählten Künstler: Hier sind d.....
Was weißt du von Buenos Aires? Tango, Verschwundene, Maradona. Die Erwartungen des Privatdetektivs Pepe Carvalho werden nicht enttäuscht, als er sich in die Metropole am Río de la Plata begibt. Er verläßt nur widerwillig sein geliebtes Barcelona, um im Auftrag seines Onkels seinen Cousin Raúl Tourón ausfindig zu machen. Zwanzig Jahre nach dessen Flucht vor der Militärdiktatur ins spanische Exil ist Raúl nach Buenos Aires zurückgekehrt, auf der Suche nach seiner Vergangenheit und nach seiner verschwundenen Tochter. Raúl, und auf seinen Fersen Carvalho, irren durch das Labyrinth aus Politik und Tango in der argentinischen Hauptstadt. Dabei wird offensichtlich, daß die Täter von einst auch heute beste Beziehungen zu den einflußreichen Kräften des Landes pflegen und in einem elitären Netzwerk unter offizieller Duldung noch immer eine Ordnungsmacht darstellen.
Während des Militärregimes erarbeitete eine Gruppe junger Wissenschaftler um Raúl Tourón eine Studie über den psychischen und physischen Widerstand bei Schmerz und Nötigung. Sie wußten alles über den Schmerz bei Ratten und verfaßten eine vollständige Sammlung von Fällen. Sie kannten alle Variablen, um den Verhören standzuhalten. Die Studie stand unter strengster Geheimhaltung und mußte, sobald sie auswendig gelernt worden war, vernich.....
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Me acuerdo de que Me no era boba, mala, e impertinente, tampoco necia o malcriada. Me acuerdo de que Me no era aseada y no sabía leer, ni escribir para nada. Cantaba, bailaba, reía con gracia, ganas, regalaba inocencia y tenía buen corazón cuyos huecos albergaban pájaros de ilusión.
Me acuerdo de que Me era morena, baja. Gustaban sus ojazos negros de noche negras, sus piernas sólidas, sus manos regordetas, y sus hermosas tetas seductoras, montañas, cuyos pezones alertos, gritaban: »¡Cómedme!« Me acuerdo de que Me tenía nalgas caras, las cuales movía coqueta y gozosamente.
Hay que imaginar nalgas atrayentes, nítidas, nalgas de ninfas morenas, nalgas eróticas. Me acuerdo de que Me no negaba cariños. No era santa, ramera, era joven, ríos y hacía el amor con placer, ardor, sin fingir y hacía el amor con ternura, pasión, sin fin. Me acuerdo de que a Me queríamos tanto.
Me acuerdo de que Me conoció a quien amó, un tramposo, vendedor de zapatos sin suerte, cuyos rostros malditos se odiaban de muerte, cuyos rostros malditos maldecían a su amo. ¡Cuánto amor! ¡Cuánto amor chorreó su cuerpo! ¡Ay, no fue correspondido ese su amor neto! ¡Ay, sufrió por el amo de los rostros avernos!
Un segundo puede ser o el tiempo máximo o el tiempo mínimo de la eternidad. »¿Qué puede suceder en un segundo?« Una y tantas cosas pueden suceder en un segundo.
en un segundo puede suceder un sueño, bien un sueño gustoso, que cada y cuando que se le trae a la memoria cause placer infinito; por ejemplo, soñar que se realiza lo que se ha anhelado por muchos meses o por una cantidad de años; o por ejemplo, si se es una persona vanidosa, soñar que todo el mundo lo alaba o tiene una buena impresión suya o manifiesta que sea el sujeto elegido para para esto o para aquello; o por ejemplo, soñar que se está según convenga, agrada o sea necesario con la persona a quien se ama; o por ejemplo, salvarse de un desastre, de la bancarrota, de que no lo atropelle un coche o una furgoneta o un camión
en un segundo puede suceder que alguien tome una decisión trascendental para siempre; ya sea que decida casarse con el ser que le ha hurtado la concentración; ya sea que decida cambiarse de nombre y salir de su país de por vida; ya sea que decida convertirse a un credo; ya sea que tenga una buena idea para ganar millones de dólares para poder costearse un viaje a la luna o a marte; ya sea que decida asesinar o golpear a su peor enemigo por sí mismo o por medio de sujetos asalariados; ya sea que decida suicidarse; ya sea que decida perder el juicio
Das lateinamerikanische Theater konstituiert sich insbesondere in Argentinien, Chile und Uruguay in den Beziehungen zwischen Tätern und Opfern. Trotz des Verlustes von künstlerischer Freiheit während der Militärdiktatur und dem gewaltsamen Versuch, mittels der Zensur kulturelle Homogenität herzustellen, artikulierte das Theater metaphorische Botschaften, die in dem ideologischen Kontext zirkulierten und sich der totalitären Macht widersetzten. Theater wurde zum Ort der Versammlung, der Kommunikation, der Begegnung und der Freiheit in Ländern, die sich in Gefängnisse verwandelt hatten. Dieses Theater verlangte eine neue theatrale Kommunikation, eine Intimität zwischen Akteur und Zuschauer. Im Moment der politischen und gesellschaftlichen Transformation bot es einen Raum für Vergangenheitsbewältigung und Identitätssuche. Die soziale Theatralik der Gegenwart entfaltet auch in den Zeremonien der Mütter der Plaza de Mayo eine denkwürdige Transzendenz. Jeden Donnerstag besetzen die Frauen, ihre Köpfe mit weißen Tüchern bedeckend, den Platz vor der Casa Rosada, dem Sitz der argentinischen Regierung in Buenos Aires, um gegen das ungeklärte Verschwinden ihrer Kinder und Enkel in den Folterkammern der Militärdiktatur ein Zeichen zu setzen und damit zugleich eine geraubte und gefälschte argentinische Identität zu hinterfragen. Während der letzten Militärdiktatur „verschwanden“ 30.000 Menschen. Von den Militärs entführt und meisten.....
Das lateinamerikanische Theater konstituiert sich insbesondere in Argentinien, Chile und Uruguay in den Beziehungen zwischen Tätern und Opfern. Trotz des Verlustes von künstlerischer Freiheit während der Militärdiktatur und dem gewaltsamen Versuch, mittels der Zensur kulturelle Homogenität herzustellen, artikulierte das Theater metaphorische Botschaften, die in dem ideologischen Kontext zirkulierten und sich der totalitären Macht widersetzten. Theater wurde zum Ort der Versammlung, der Kommunikation, der Begegnung und der Freiheit in Ländern, die sich in Gefängnisse verwandelt hatten. Dieses Theater verlangte eine neue theatrale Kommunikation, eine Intimität zwischen Akteur und Zuschauer. Im Moment der politischen und gesellschaftlichen Transformation bot es einen Raum für Vergangenheitsbewältigung und Identitätssuche. Die soziale Theatralik der Gegenwart entfaltet auch in den Zeremonien der Mütter der Plaza de Mayo eine denkwürdige Transzendenz. Jeden Donnerstag besetzen die Frauen, ihre Köpfe mit weißen Tüchern bedeckend, den Platz vor der Casa Rosada, dem Sitz der argentinischen Regierung in Buenos Aires, um gegen das ungeklärte Verschwinden ihrer Kinder und Enkel in den Folterkammern der Militärdiktatur ein Zeichen zu setzen und damit zugleich eine geraubte und gefälschte argentinische Identität zu hinterfragen. Während der letzten Militärdiktatur „verschwanden“ 30.000 Menschen. Von den Militärs entführt und meisten.....