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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

Wir haben 724 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.

Goldbergbau-Projekt 'Pascua Lama' in der Warteschleife

Santiago, 21. Januar (IPS/Tierramérica) – Fast zwei Jahre nach Genehmigung durch Chile ist noch immer kein Starttermin für das 'Pascua-Lama-Projekt' in Sicht. Das umstrittene Vorhaben der kanadischen 'Barrick Gold Corporation' ist das erste binationale Bergbauprojekt der Welt, denn die wertvollen Gold- und Silbervorkommen lagern zu 80 Prozent in Chile und zu 20 Prozent in Argentinien. Während sich beide Ländern bisher nicht auf die Verteilung der Gewinne einigen konnten, schlagen Umweltverbände Alarm...

Goldbergbau-Projekt 'Pascua Lama' in der Warteschleife

Santiago, 21. Januar (IPS/Tierramérica) – Fast zwei Jahre nach Genehmigung durch Chile ist noch immer kein Starttermin für das 'Pascua-Lama-Projekt' in Sicht. Das umstrittene Vorhaben der kanadischen 'Barrick Gold Corporation' ist das erste binationale Bergbauprojekt der Welt, denn die wertvollen Gold- und Silbervorkommen lagern zu 80 Prozent in Chile und zu 20 Prozent in Argentinien. Während sich beide Ländern bisher nicht auf die Verteilung der Gewinne einigen konnten, schlagen Umweltverbände Alarm...

Gold und neidische Hunde

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Auch dank ihrer Goldexporte gehört die peruanische Wirtschaft zu den aufstrebendsten des Kontinents. Wieso also sind die PeruanerInnen unzufrieden?

Entwicklung des Gold-Preises 2004 bis 2008 - Grafik: UNCTAD Handbook of StatisticsDas Gold ist schuld daran, dass Chaby León in ihre Heimat zurückgekehrt ist. Fast zwanzig Jahre lang hatte die gebürtige Peruanerin als Migrantin in Madrid gelebt, sich mit verschiedenen Jobs über Wasser gehalten und ihre Eltern in Peru unterstützt. Nun hat sie ihre Ersparnisse ausgegeben, um in der Goldschmiedeschule Koriwasi in Cajamarca das Handwerk zu lernen, und träumt davon, später ihren eigenen Schmuck exportieren zu können, unter anderem nach Spanien. Auf diese Weise will die Peruanerin ein Stück vom Kuchen abschneiden, den der Goldboom dem Andenstaat gebracht hat. Und welch besseren Ort könnte es dafür geben als Cajamarca in Nordperu. Hier steht seit 1993 die grösste Goldmine Südamerikas.

Fast 930 US-Dollar kostet derzeit die Feinunze Gold (zirka 31 Gramm) auf dem Weltmarkt. In diesem Jahr soll die Produktion um zehn Prozent gesteigert werden, im vergangenen Jahr förderte Peru über 170 Tonnen. Und davon wiederum kamen gemäss dem Ministerium für Bergbau und Energie rund dreissig Prozent aus der Mine Yanacocha in Cajamarca. Sie wird von der Gesellschaft Minera Yanacocha betrieben, einem Zusammenschluss des US-Konzerns Newmont Mining, der peruanischen Firma Buenaventura und der Weltbanktochter International Finance Corporation.

In der Kleinstadt Cajamarca rattern die neuesten Jeepmodelle über die Strassen, Häuserfassaden werden renoviert, und die Grundstücks- und Lebensmittelpreise stehen denen in der Hauptstadt Lima in nichts nach. Es gibt eine internationale Privatschule und ein neues Einkaufszentrum, damit Cajamarca für Ingenieure und Managerinnen sowie deren Familien attraktiv wird. Doch ob und wie viele der alteingesessenen BewohnerInnen Cajamarcas von dem Goldrausch profi tieren, dar über sind sich die Menschen nicht einig.

Der Protest der BürgerInnen

Proteste in der Nähe der Goldmine Yanacocha in Peru - Foto: Quetzal-Redaktion,sscMit traditionellem Bergbau hat die Goldmine in Yanacocha wenig zu tun: Im Tagebau schaufeln riesige Bagger ganze Bergmassive um, das Gestein wird in Auffangbecken gelagert und der Goldanteil mit hochgiftigem Zyanid herausgewaschen. Dieses umweltschädigende Verfahren hat zur Folge, dass die Wasserqualität der Flüsse massiv abgenommen hat. AnwohnerInnen berichten, dass das Wasser aus den Abbaugebieten einen fauligen Geruch und eine gelbbraune Färbung aufweise. Ausserdem hat sich auch die Wassermenge stark verringert – mit weitr.....

Der kolumbianische Konflikt.
Entstehung - Zusammenhänge - Dimensionen

Das einseitige, völkerrechtswidrige Eindringen kolumbianischer Streitkräfte in ecuadorianisches Hoheitsgebiet, die dabei erfolgte Tötung des zweitwichtigsten Führers der FARC, der gerade mit internationalen Akteuren in Verhandlungen über die Freilassung von Entführten stand, und besonders die energischen Reaktionen der Regierungen Ecuadors und Venezuelas auf dieses Vorgehen des kolumbianischen Präsidenten Uribe haben Anfang März 2008 die Gefahr eines regionalen Konfliktes heraufbeschworen. Auch wenn sich die Gemüter inzwischen beruhigt haben, bleibt doch die bange Frage, inwiefern sich solche Ereignisse wiederholen und dann auch eskalieren könnten. Daß diese Gefahr eine reale ist, zeigen sowohl die Brisanz ...

Der kolumbianische Konflikt. Entstehung - Zusammenhänge - Dimensionen

Das einseitige, völkerrechtswidrige Eindringen kolumbianischer Streitkräfte in ecuadorianisches Hoheitsgebiet, die dabei erfolgte Tötung des zweitwichtigsten Führers der FARC, der gerade mit internationalen Akteuren in Verhandlungen über die Freilassung von Entführten stand, und besonders die energischen Reaktionen der Regierungen Ecuadors und Venezuelas auf dieses Vorgehen des kolumbianischen Präsidenten Uribe haben Anfang März 2008 die Gefahr eines regionalen Konfliktes heraufbeschworen. Auch wenn sich die Gemüter inzwischen beruhigt haben, bleibt doch die bange Frage, inwiefern sich solche Ereignisse wiederholen und dann auch eskalieren könnten. Daß diese Gefahr eine reale ist, zeigen sowohl die Brisanz ...

Uruguay - ein Kurzportrait

Uruguay_Kurzportrait_Flagge_1.jpg Was soll ein Land denn tun, wenn es so klein ist, und irgendwie unbedeutend? Ein Land am Rio de la Plata? Klar doch – Argentinien! Uruguay? Stimmt, das gibt es ja auch noch. Eingezwängt zwischen zwei Giganten, wird dieses kleine Land von der Welt kaum wahrgenommen, gerade so als existierte es gar nicht. 3,3 Mill. Einwohner auf 176.215 km². Das sind knapp 19 pro km². Die Hauptstadt Montevideo ist mit 1,26 Mill. Einwohnern die einzige Großstadt des Landes. Ihren Namen erhielt sie angeblich nach dem Ausspruch eines Konquistadors, der meinte, einen Berg gesehen zu haben. In einer Gegend, die sich fast auf Höhe des Meeresspiegels...

Argentinien: Rauchschwaden behindern Verkehr in Buenos Aires

Argentinien: Rauchschwaden behindern Verkehr in Buenos Aires (Bildquelle: NASA World Wind, ZoomIT & Rapid Fire MODIS)Nunmehr drei Tage in Folge wird der Flug-, Schiffs- und Autoverkehr in der argentinischen Hauptstadt durch dichten Rauch behindert. Die Rauchwolken, welche über den Rio de la Plata bis in die uruguayische Hauptstadt Montevideo reichen, haben ihren Ursprung im Nordwesten von Buenos Aires, wo insgesamt 70.000 Hektar Weideland in Flammen stehen. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat bereits juristische Schritte gegen die Großgrundbesitzer angekündigt. Diese werden verdächtigt, das Feuer gelegt zu haben, um fruchtbaren Boden zu gewinnen. (Bildquelle: NASA World Wind, ZoomIT & Rapid Fire MODIS)

Argentinien: Olympische Fackel in Buenos Aires angekommen

Argentinien: Olympische Fackel in Buenos Aires angekommen (Bildquelle: University of Texas at Austin)Gestern Nacht ist die Fackel der Olympischen Spiele 2008 in Peking, aus den USA kommend, in Buenos Aires gelandet. Argentinien ist das einzige Land in Südamerika, in welchem die Olympische Fackel getragen wird. Sie wird bis zum Beginn des 13 Kilometer langen Laufes an einem geheimen Ort aufbewahrt. Im Gegensatz zu anderen Städten soll der Fackellauf jedoch öffentlich sein. Um die Sicherheit zu garantieren werden 5.700 Sicherheitskräfte eingesetzt, darunter 1.200 Bundespolizisten. Circa 80 Athleten werden das Feuer für ungefähr 1 Minute tragen. (Bildquelle: University of Texas at Austin)

Argentinien: Bauernverbände beenden Streik

Argentinien: Bauernverbände beenden Streik (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, ssc)Nach fast drei Wochen des Streiks (gegen die Erhöhung der Abgaben auf Sojaexporte) haben die argentinischen Bauern verkündet diesen ab heute für 30 Tage auszusetzen. Mit der Parole "Lasst die Nahrungsmittel für das Volk durch" demonstrierten gestern Zehntausende Anhänger der Regierung in Buenos Aires gegen die Straßenblockaden der Bauern und den damit verbunden Nahrungsmittelengpässen. Es war eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre in Argentien. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, ssc)

Brasilien, Venezuela: Südamerikanischer Verteidigungsrat

Brasilien, Venezuela: Südamerikanischer Verteidigungsrat, Hugo Chávez und Luiz Inácio Lula da Silva (Bildquelle: Agencia Brasil, Marcello Casal Jr.)Gefördert durch den FARC Konflikt nimmt die Idee eines südamerikanischen Verteidungsbündnisses langsam Form an. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat die Bestrebungen im März weiter forciert, so daß zur Zeit erste Beratungen zwischen Venezuela und Brasilien stattfinden. Diese sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Venezuelas Staatschef Hugo Chávez betonte dass sich Lateinamerika mit Hilfe des Bündnisses nun auch vor (Neo)Imperialismus und Präventivkriegen schützen könnte. (Bildquelle: Agencia Brasil, Marcello Casal Jr.)