Suchergebnisse für
"buen vivir"
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El Valor de las Palabras
El único amor duradero es el no correspondido.
W. A....al comienzo, dices, pensaste que se trataba de saldar una cuenta, de pagar el precio del engaño; pero pronto percibiste que ella se escapaba de tus manos, que sus besos ya no sabían como antes, y que su cuerpo rechazaba sutilmente las caricias. Entonces decidiste emprender la retirada: un ramo de rosas rojas y una carta de despedida fue tu último gesto ...
Venezuela: Neue Verträge mit Russland
Russland und Venezuela haben gestern ein strategisches Bündnis vereinbart. Gemäß einem Kommuniqué aus dem Kreml sehen beide Staaten dieses Bündnis als ein Gegengewicht zum amerikanischen Einfluss in der Welt. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez handelte zudem mit Russland zwei weitere Vereinbarungen über Energiefragen aus. Außerdem gewährte Russland Venezuela einen Kredit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar (680 Millionen Euro). Damit kann die venezolanische Regierung Waffen und Militäranlagen aus russischer Produktion kaufen. Zwischen 2005 und 2007 haben beide Staaten zwölf Verträge über Militärmaterial in Höhe von drei Milliarden abgeschlossen.
Ecuador: Indígenas unterstützen Verfassungsprojekt der Regierung
Am 28. September wird die ecuadorianische Bevölkerung über den ausgearbeiteten Verfassungsentwurf in einem Referendum abstimmen. Unterdessen hat das Bündnis der indigenen Nationalitäten (Confederación de Nacionalidades Indígenas, CNI) bekannt gegeben, dass es den Verfassungsentwurf der Regierung um Rafael Correa unterstützen wird, da die Belange der Indígenas in den Prozess zu Erarbeitung der neuen Verfassung mit eingeflossen sind. Unter anderen müssen sie vor jeglichen geplanten Öl- und Bergbauprojekten konsultiert werden. Gleichzeitig weißt Correa Vorwürfe von Journalisten über die angebliche Rechtswidrigkeit des Verfassungsentwurfs zurück. Zugleich äußert er sich in seinem wöchentlichen Bericht, dass die Opposition stets versucht in der Bevölkerung Lügen über den Verfassungstext zu verbreiten. Ohne den Namen der Umfrage zu nennen, gibt Correa an, dass der Entwurf derzeit auf einen Zuspruch von 57 Prozent zählen kann (abgelehnt wird er von 23 Prozent). (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, ssc)
Letztes Aufbäumen
Seit Jahrzehnten tobt in Bolivien ein Kampf um den Reichtum des Landes. Die alten Eliten wollen sich mit einem Referendum gegen Macht- und Landverlust wehren. Auslöser für das Referendum sind die Autonomiebestrebungen der reichen Departements. In Cochabamba, der Metropole des gleichnamigen Verwaltungsbezirks, wird dieser Kampf mit harten Bandagen geführt. Der Präfekt Manfred Reyes Villa hatte schon 2006 angekündigt für das zentralbolivianische Departement die Autonomie auszurufen. Die Protestierenden, Anhänger Evo Morales’ ...
Vor 30 Jahren - Gotan, Gotan
Bericht über den argentinischen Tango. "Ein trauriger Gedanke, den man tanzt", so hat sein bedeutendster Textschreiber den Tango definiert. Doch der argentinische Tango ist nicht nur, wie man in Europa vielfach meint, ein Gesellschaftstanz. In Buenos Aires geben Tango-Orchester Konzerte, und die Texte des gesungenen Tangos gehören zum Besten, was die argentinische Literatur hervorgebracht hat. Der Tango wurde um die Jahrhundertwende in den Elendsquartieren der Hafenstadt Buenos Aires geboren. Er war die Musik und der Tanz der mittellosen Einwanderer, der Dirnen, der verarmten Gauchos und Gauner. Die argentinische Ganovensprache, der Lunfardo, die sich vor allem der Silbenverdrehung bedient, hat sich in den Texten des Tango, des "Gotan", niedergeschlagen. Erst nachdem er Mitte der zwanziger Jahre Paris erobert hatte, wurde der Tango auch in Argentinien gesellschaftsfähig. (Bild:ZDF)
Das Fernsehen in Panama
Zapping International. Wer in Panama durch die Fernsehprogramme zappt, stößt unvermeidlich auf Bilder vom Panama-Kanal, denn allwöchentlich verbreiten die fünf großen terrestrischen Sender des Landes unter dem Titel "El Canal al día" die jüngste Chronik des Kanalgeschehens. In der Gunst des Publikums steht jedoch vor allen Dingen die schöne Lourdes, die Ex-Miss Panama, die mit südamerikanischem Charme und Sexappeal die Sendung "Así es mi tierra" - auf Deutsch: "Das ist meine Heimat" - moderiert. Einmal pro Woche nimmt sie die Zuschauer auf Entdeckungsfahrt ins Landesinnere mit. Gegen das reichlich fließende Blut in den TV-Nachrichten Panamas setzt der öffentlich-rechtliche Sender Ser TV eine unfehlbare Waffe ein: "Solo buenas noticias" verbreitet, wie der Titel bereits verkündet, "nur gute Nachrichten". Die Nachrichtensendung informiert beispielsweise über den Anschluss eines entlegenen Dorfes an die Stromversorgung oder erzählt die Geschichte eines Jungen aus armen Verhältnissen, der es geschafft hat, ein Universitätsstudium aufzunehmen.
Partei-Stiftungen arbeiten am Rechtsruck in Lateinamerika
Paraguay: Fernando Lugo tritt Präsidentenamt an
Am Freitag (15.8.) wurde der 57 jährige Ex-Bischof Fernando Lugo in der Hauptstadt Asunción offiziell im Amt des Präsidenten vereidigt. Damit endet nun auch offiziell die Vorherrschaft der seit 61 Jahren herrschenden konservativen Colorado-Partei. Als Gäste nahmen unter anderm die Präsidenten von Ecuador (Rafael Correa), Bolivien (Evo Morales), Honduras (Jose Manuel Zelaya), Uruguays (Tabaré Vázquez), Brasilien (Luiz Inacio Lula da Silva), Chile (Michelle Bachellet) und Venezuela (Hugo Chávez) teil. Lugo wird in seiner Amtszeit viel Geduld mit dem eigenen Regierungsbündnis, sowie dem Parlament benötigen. Während die neoliberale "Partido Liberal Radical Auténtico" die stärkste Kraft im Bündnis ist, besitzt die Colorado-Partei im Parlament immernoch die Mehrheit. Dennoch gibt sich Lugo zuversichtlich. In seiner Antrittsrede sagte er: "Heute hört Paraguay auf, ein Land der sozialen Ausgrenzung, der Geheimniskrämerei und der Korruption zu sein". Die Ansprüche sind hoch, etwa drei Viertel der Paraguayer erwarten eine "gute" bis "sehr gute" Regierungsarbeit. (Bildquelle: Fernando Lugo APC)
Argentinien - Mar del Plata
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde der argentinische Badeort Mar del Plata "Klein-Biarritz" genannt. Eine betuchte Elite spielte Golf, ging ins Casino, bewohnte stattliche Villen und spazierte elegant die Strandpromenade entlang. Mit dem Ende des Krieges waren die fetten Jahre vorbei. 1946 beschloss der populistische Präsident Perón den Ausbau des Massentourismus. Die schönen Villen wurden zugunsten von weniger glamourösen Gebäuden abgerissen. Nur das heute leer stehende Kasino blieb übrig. Doch der Ruf des großen, beliebten Strands von Mar del Plata ist nicht vergangen, und er zieht immer mehr Ausflügler an, besonders am Wochenende. Man nimmt bereitwillig die fünfstündige Busfahrt von Buenos Aires in Kauf, um kurz ins Meer zu tauchen und sich ausgelassen zu amüsieren. Die Reichen flüchten vor den Arbeitermassen weiter in den Süden und halten in Luxusresorts an Privatstränden die Füße ins Wasser. (Bild:Arte)
Basisbewegung oder Staat?
Der Transformationsprozess in Venezuela stößt an Grenzen
Der Militär Chávez ist der Hoffnungsträger der sozialen Bewegung in Venezuela. Seine Rolle ist aber ambivalent. Einerseitzt stützt er die zunehmende Macht der Basisarbeit. Anderseits scheint Chávez ihr alleiniger Garant der Beteiligung und schwächt so die Selbstorganisation wieder. Klientelistische Strukturen, wachsende Korruption und das gescheiterte Verfassungsreferendum zeigen die Grenzen des jetzigen Transformationsprozesses auf.
Der mit dem Wahlsieg von Hugo Chávez 1998 angestoßene „bolivarianische Prozess“ gesellschaftlicher Transformation unterscheidet sich grundlegend von allen anderen (nicht nur lateinamerikanischen) historischen gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Er scheint allen linken Theorien und Ansätzen zu widersprechen. Er wurde nicht von einer Organisation oder Partei oder einem Bündnis eben solcher angeführt, es existierte zuvor weder eine starke linke Partei, noch eine mächtige Arbeiterorganisierung und nicht einmal eine entsprechende Zeitung. Der Prozess schöpft viel mehr aus einem großen Reservoir politisch, sozial und strukturell unterschiedlicher Gruppen und Organisationen, die unter dem Banner des „Bolivarianismus“ zusammenfließen.
Diese Bewegungen und Basisorganisationen stehen jedoch in einem komplexen Verhältnis von Unterstützung, Konflikt und Zusammenarbeit mit dem Staat und seinen Institutionen. Gleichzeitig hat sich der Charakter dieser Institutionen nicht grundlegend geändert. Zudem sind sie durchsetzt von Funktionären, die von den Ex-Regierungsparteien eingesetzt wurden oder diesen nahe stehen. Und unter vielen Politikern aus den traditionellen linken Parteien oder solchen, die auf den Chávez-Zug aufgesprungen sind, bleiben paternalistische und assistenzialistische Praktiken und personalisierte Politikmuster weit verbreitet.
Zum besseren Verständnis der venezolanischen Situation wird hier die jüngere Geschichte des Landes und der Bolivarianismus beschrieben, um schließlich auf das komplexe Wechselverhältnis zwischen sozialen Bewegungen, Staat und Präsident Chávez eingehen.
Die repressive Demokratie
Vom Sturz der Diktatur von Marcos Pérez Jímenez im Januar 1958 bis zur Machtübernahme von Hugo Chávez 1999 dominierten zwei Parteien – die sozialdemokratische Acción Democrática (AD) und die christlich-soziale Copei (Comité de organización política electoral independiente) – die staatliche Politik Venezuelas (García-Guadilla 2003: 231). Sie schlossen den ‚Pakt von Punto Fijo’ zur Herstellung von Regierbarkeit im Rahmen einer repräsentativen Demokratie. Daraus ging ein System informeller und institutionalisierter Absprachen mit dem Unternehmerverband, der Militärführung, dem von AD kontrollierten Gewerkschaftsdachverband und der Kirche hervor. Für die Kanalisierung von Forderungen jeder Art war das dichte Netz an korporativen und klientelistischen Strukturen zuständig. Protest auf der Straße wurde bis 1998 mit brutaler Repression begegnet.
Der Fall der Ölpreise ab Anfang der 1980er Jahre führte zu einer breiten Verarmung und Verelendung. Es entstand eine Vielzahl stark zersplitterter sozialer Mikrobewegungen. So war (und ist) auf Stadtteilebene ein wahrer Mikrokosmos an Organisatio.....