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"buen vivir"
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Geld oder Leben
Geschäfte mit der Sicherheit in Südamerika. "Die Luftüberwachung ist ein Markt der Zukunft", sagt der Brasilianer. Seit vier Jahren fliegen die Helikopter über die Millionenmetropole, um Banken und Supermärkte zu bewachen. Mit modernsten Kameras und Nachtsichtgeräten ausgerüstet können sie Verbrecher auf der Flucht filmen, sie verfolgen, die Polizei alarmieren, Beweise liefern. In den letzten Jahren ist die Kriminalität in Südamerika sprunghaft gestiegen. Überfälle auf offener Straße, Raub und Mord, die Polizei ist überfordert. Ein ideales Geschäft für Sicherheitsfirmen. In Buenos Aires bewachen 50.000 Privatpolizisten Wohnhäuser, in Montevideo stehen Verkehrspolizisten in ihrer Freizeit Schmiere an Eingängen großer Bankzentralen, in Lima lassen sich die Bürger ihre Grundstücke mit Starkstromkabel verdrahten. Und immer wieder sind es ehemalige Militärs, die ihre Spezialkenntnisse aus den Diktaturen in der heutigen Zeit zu nutzen.
Dominikanische Republik – Ein Kurzportrait
Für die meisten Deutschen stellt die Dominikanische Republik, meist als „Domrep“ verballhornt, den Inbegriff des preiswerten Karibikurlaubs dar: Sonne, Strand, Palmen, Coctails, Mulatas – all inclusive. Einer solchen Vorstellung kommt entgegen, dass das Land tatsächlich auf einer Fläche, die nur wenig größer als die von Niedersachsen ist, einen vielfältigen Mix von Natur-Highlights zu bieten hat. So ist der Pico Duarte mit 3175 Metern der höchste Berg der Karibik und die zahlreichen Nationalparks beheimaten eine Fauna und Flora von beeindruckendem Reichtum. Auch in anderer Hinsicht hat das Land einiges zu bieten, was zwar die Einheimischen, selten aber die eingeflogenen Touristen zu schätzen wissen. Inzwischen ist der dominikanische Rum, repräsentiert durch die drei bekannten Marken Bermúdez (seit 1852), Brugal (seit 1888) und Barceló (seit 1930), auf bestem Wege, international ...
Kuba, Venezuela: Raúl Castro zu Besuch
Kubas Staatschef Raúl Castro ist am vergangenen Sonnabend (13.12.) auf seiner ersten Auslandsreise seit seiner Amtsübernahme vor 10 Monaten in Venezuela eingetroffen. Raúl Castro und der venezolanische Präsident Hugo Chávez bekräftigten ihr politisches Bündnis und vereinbarten die Zusammenarbeit in 137 neuen Wirtschafts- und Kooperationsabkommen. Damit erhöht sich das Volumen der bilateralen Wirtschaftsprojekte der beiden Verbündeten auf 3,6 Milliarden Dollar. Zu Beginn der Gespräche legte Castro einen Kranz am Grab des südamerikanischen Freiheitskämpfers Simón Bolívar nieder und erhielt von Chávez eine Nachbildung von Bolívars Schwert. Am heutigen Dienstag nehmen Castro und Chávez gemeinsam am Gipfeltreffen der Länder Lateinamerikas und der Karibik in Brasilien teil.
Illegale und illegitime Schulden in Ecuador: Rückzahlung ja oder nein?
Circa zehn Milliarden US-Dollar betrug die Auslandsschuld des öffentlichen Sektors von Ecuador im September 2008. Allein 80 Prozent davon sind für die Refinanzierung alter Schulden bestimmt, während nur 20 Prozent für die Durchführung von Entwicklungs- und Infrastrukturprojekten aufgenommen wurden. Über die Rückzahlung von rund 3,9 Milliarden US-Dollar, Staatsanleihen mit einer Fälligkeit im Jahr 2012, 2015 und 2030, hat Ecuadors Präsident Rafael Correa Verhandlungen mit den Gläubigern angekündigt. Er drohte sogar damit, diese Schulden ...
Interview mit Monica Baltodano (MRS)
Nicaragua auf dem Wege zu einem Zweiparteiensystem?!
In Nicaragua fanden in den letzten Monaten vielfältige Aktionen, Proteste und Demonstrationen gegen Versuche der FSLN statt, die demokratischen Spielräume der Opposition einzuschränken. Die Unzufriedenheit wächst derzeit auch bei den gesellschaftlichen Gruppen, die bisher als Parteigänger der FSLN gelten. Die FSLN hatte sich bereits nach ihrem Machtverlust 1990 beim Geschacher um Einfluss und wirtschaftliche Pfründe als Parteiapparat ohne politische Moral entlarvt. Mit ...
Interview mit Monica Baltodano (MRS) Nicaragua auf dem Wege zu einem Zweiparteiensystem?!
In Nicaragua fanden in den letzten Monaten vielfältige Aktionen, Proteste und Demonstrationen gegen Versuche der FSLN statt, die demokratischen Spielräume der Opposition einzuschränken. Die Unzufriedenheit wächst derzeit auch bei den gesellschaftlichen Gruppen, die bisher als Parteigänger der FSLN gelten. Die FSLN hatte sich bereits nach ihrem Machtverlust 1990 beim Geschacher um Einfluss und wirtschaftliche Pfründe als Parteiapparat ohne politische Moral entlarvt. Mit ...
Neosandinismus in Nicaragua
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Soziale Fortschritte, demokratische Rückschritte?
Am 27. Juni demonstrierten 15.000 Nicaraguaner in Managua „gegen die Ortega-Diktatur, gegen die ungerechten Vergünstigungen aus dem Ortega-Aleman-Pakt, gegen die ständigen Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln, gegen die zunehmende Inflation und gegen das Fehlen ernstzunehmender Projekte sozialer oder politischer Natur, um Armut und Arbeitslosigkeit abzubauen“. Zwölf Gruppen der Zivilgesellschaft hatten sich zum „Bürgerverband für Demokratie“ zusammengeschlossen, um die Demonstration zu organisieren, darunter die Zivile Koordination, die Autonome Frauenbewegung, die Sandinistische Erneuerungsbewegung MRS, die Ständige Menschenrechtskommission CENIDH, die Gruppe für Bürger-Verantwortung und Bürger-Aktion, die Vereinigte Bewegung für Leon, der Nicaraguanische Lehrerverband und die Bewegung für Nicaragua. Anlass der Demonstration, bereits die zweite innerhalb einer Woche, war die am 11. Juni verfügte Streichung des Rechtsstatus zweier nicaraguanischer politischer Parteien, der Sandinistischen Erneuerungsbewegung (MRS) und der Konservativen Partei (PC). Dora Maria Tellez, eine frühere sandinistische Guerilla-Kommandantin und Gesundheitsministerin der ersten sandinistischen Regierung, hatte kurz zuvor einen 12tägigen Hungerstreik beendet, mit dem sie gegen die Politik der derzeitigen Regierung von Daniel Ortega protestierte, gegen Korruption und die Unterdrückung der demokratischen Freiheiten.
Verantwortlich für die Entscheidung, die auch von vielen Sandinisten kritisiert wird, sind die den Wahlrat beherrschenden Parteien FSLN und PLC. Die Unzufriedenheit wächst derzeit auch bei den gesellschaftlichen Gruppen, die bisher noch als Parteigänger der FSLN galten. Nicht zuletzt weil der versprochene sozialpolitische Wandel ausbleibt, die Preise für Grundnahrungsmittel steigen, die Arbeitslosigkeit weiter auf hohem Niveau stagniert und die Verteilung der 520 Mio US$ Wirtschaftshilfe aus Venezuela in undurchsichtigen Kanälen versickern.
Bereits nach 18 Monaten Regierung hat sich Ortega auch dort Kredit verspielt, wo er ihn möglicherweise noch aus seiner ersten Regierungszeit besaß.
Sozialpolitik: soziale Umverteilung oder Patronage?
Ortega rechtfertigt undemokratisches Vorgehen, solange soziale Gerechtigkeit noch nicht hergestellt ist: “primero justicia despues democracia” ist seine Devise. Der Zweck heilige die Mittel, was sich an den schon durchgeführten Sozialprogrammen zeige. Zur Verbesserung der sozialen Lage der armen Bevölkerung wurde bereits im ersten Regierungsjahr mit großer Öffentlichkeit das Programm "Hambre Cero" ("Null Hunger") für den ländlichen Raum finanziert, indem 75.000 Bauernfamilien Saatgut, Kühe, Schweine, Hühner im Wert von je 2.000 US-$ erhielten, damit Familien ihre benötigte Nahrun.....
Entrevista con Walter Prudencio Magne Veliz
Embajador de Bolivia en Alemania
¿Sr. Embajador, de qué región en Bolivia viene Usted?
Del altiplano, de la ciudad de Oruro.
¿Cómo está la situación político-social en su ciudad natal actualmente?
Es en toda Bolivia la situación, existirá unas particularidades en las ciudades. Pero es todo Bolivia que vive el proceso de cambio.
¿Qué cambios son?
El cambio principal está expresado en la redacción de la Nueva Constitución Política. Desde luego, los sectores conservadores no quieren perder sus privilegios y la mayoría de la población quiere el cambio, estamos hablando de un 67 por ciento, porque, en la Nueva Constitución Política se establece: la propiedad del pueblo boliviano de los recursos naturales, la inclusión de las culturas indígenas, la opción por la paz, economía plural, la priorización del financiamiento de programas de educación, salud y medioambiente, la defensa de la ecología y prohibición de los transgénicos y muchos otros.
Ha.....
Entrevista con Walter Prudencio Magne Veliz Embajador de Bolivia en Alemania
¿Sr. Embajador, de qué región en Bolivia viene Usted?
Del altiplano, de la ciudad de Oruro.
¿Cómo está la situación político-social en su ciudad natal actualmente?
Es en toda Bolivia la situación, existirá unas particularidades en las ciudades. Pero es todo Bolivia que vive el proceso de cambio.
¿Qué cambios son?
El cambio principal está expresado en la redacción de la Nueva Constitución Política. Desde luego, los sectores conservadores no quieren perder sus privilegios y la mayoría de la población quiere el cambio, estamos hablando de un 67 por ciento, porque, en la Nueva Constitución Política se establece: la propiedad del pueblo boliviano de los recursos naturales, la inclusión de las culturas indígenas, la opción por la paz, economía plural, la priorización del financiamiento de programas de educación, salud y medioambiente, la defensa de la ecología y prohibición de los transgénicos y muchos otros.
Ha.....
Deutscher Pop - made in Cuba
Die größten Stars der deutschen Popszene treffen auf die besten kubanischen Musiker. Das Ergebnis: die Hits von Silbermond, Jan Delay, Ich + Ich, 2raumwohnung, Culcha Candela, Juli und vielen anderen im Sound von "Buena Vista Social Club". Dieses musikalische Gipfeltreffen war das Ereignis der Internationalen Funkausstellung Berlin 2008, ein einmaliges Konzert, das sich so nicht wiederholen wird.