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Politik und Kultur in Lateinamerika

Autor:innen Archiv

Redaktion

Anzahl der Beiträge: 1614

Lateinamerika/USA: Fakten zur Migration

Das Thema „Migration“ beherrscht auch in den USA seit Jahren die öffentliche Debatte. Mit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump gewinnt es zusätzlich an Brisanz. Ein nüchterner Blick auf die diesbezüglichen Zahlen hilft vielleicht, die Debatte zu versachlichen. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die USA seit ihrer Gründung ein…

USA/Lateinamerika: R.I.P. USAID

Mitten in der weitverbreiteten Besorgnis über die Folgen der aggressiven Politik, die kürzlich vom amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eingeführt wurde, ist zweifellos einer der schwersten Schläge die Demontage der USAID (United States Agency for International Development). Diese Agentur war für die Verteilung des größten Teils der nicht-militärischen…

Lateinamerika: Wirtschaftsforum für Lateinamerika und Karibik will Weg zur Rückkehr auf den Wachstumspfad suchen

Heute beginnt das zweitägige Internationale Wirtschaftsforum für Lateinamerika und die Karibik in Panama. Auf der Veranstaltung, die von der Entwicklungsbank für die Region (CAF), der Mediengruppe PRISA und von World in Progress (WIP) organisiert wird, wollen führende Politiker und Experten der Welt und der Region Strategien zur Stärkung einer nachhaltigen…

Trump 2.0: Worauf muss sich Lateinamerika einstellen?

Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine (nach 2017–2021) zweite Amtszeit angetreten. Wie positioniert er sich diesmal gegenüber Lateinamerika? Eher ignorant-isolationistisch („neglect“), wie in seiner ersten Amtsperiode, in der er den Nachbar-Subkontinent gar nur ein einziges Mal (zu einem G-20-Gipfel in Argentinien) besuchte? Oder aktiver? Eher mit „softer“ oder…

Mexiko/USA: Humanitäre Hilfe aus Mexiko

Die Welt war ein machtloser Zeuge der Verwüstungen, die durch die Feuer angerichtet wurden, die weite Teile von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien verschlingen. Die Feuerwehrkräfte vor Ort konnten dem verheerenden Fortschreiten der Brände kaum Einhalt gebieten. Bis heute haben die Brände mindestens 24 Todesopfer gefordert, mehr als zehntausend Gebäude

Winterpause 24/25

Liebe Leserinnen und Leser, das Quetzal-Redaktionsteam bedankt sich für eure Unterstützung im Jahr 2024 und wünscht euch frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir freuen uns darauf, Eure Wissensneugier auch im Januar weiterhin mit interessanten Nachrichten und Beiträgen zu Kunst, Politik und Kultur in Lateinamerika zu stillen!…

Mexiko: Ermordung eines indigenen Bundesabgeordneten in Veracruz

Die Organisation Data Cívica veröffentlichte gestern Zahlen, wonach 2024 das Jahr mit der höchsten Gewalt gegen Politiker in Mexiko war: 617 Fälle von politisch-krimineller Gewalt – Morde, Angriffe und Drohungen – wurden bis zum November dieses Jahres gezählt. Das übertrifft  die ohnehin schon hohen Zahlen des vergangenen Jahres (570) deutlich.…

Kolumbien: Friedensverhandlungen mit dem ELN – eine never ending story?

Seit 34 Jahren verhandelt nun schon der kolumbianische ELN (Ejército de Liberación Nacional), zwischenzeitlich auch unter dem Namen UC-ELN, mit den jeweiligen Regierungen Kolumbiens. Bis 1995/96 tat er das als Mitglied der Guerilla-Koordination CGSB, nach deren Zerfall allein. Jetzt, im November 2024, war das wieder einmal der Fall.…

Lateinamerika: Ein Aufschrei gegen Gewalt: Lateinamerikas Frauen kämpfen um Gerechtigkeit

Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, erhoben Tausende Menschen in den wichtigsten Städten Lateinamerikas ihre Stimmen in massiven Demonstrationen. Transparente voller Empörung prangerten die Normalisierung geschlechtsspezifischer Gewalt an, während Fotografien von Opfern an die Gesichter und Geschichten derjenigen erinnerten, die ihr Leben oft durch…

Brasilien: G20-Gipfel in Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro kamen am 18. und 19. November die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der 20 (G20) zusammen, der neben den G7 (USA, Kanada, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien) die wichtigsten Schwellenländer angehören. Russland war durch Außenminister Sergej Lawrow vertreten. Bereits am Montagabend konnte die gemeinsame Abschlusserklärung…