Suchergebnisse für "buen vivir"

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Der akute Wassermangel und die Folgen

Argentinien_20090120_D__rre.jpg Die warme Wasserströmung des Pazifiks, genannt “El niño” ist schon vor einiger Zeit von der Ostküste des amerikanischen Kontinentes abgezogen, so dass der Pazifische Ozean in dieser Gegend kälter geworden ist und weniger Wasserverdunstung ergibt, die der Wind dann über die Andenkordillere über ganz Südamerika verstreut, wo sie zu Regenfällen führt. Diese Lage ohne “El niño” wird im Volksmund “La niña” benannt. Ob auch andere Faktoren bei dieser extremen Dürre mitgespielt haben, sei dahingestellt; Tatsache ist, dass in Argentinien ab März eine Dürre im grossten Teil des Landes eingetreten ist. Im November hat es dann geregt, was...

Entrevista con Silvia Lazarte
Presidenta de la Asamblea Constitucional de Bolivia

Silvia Lazarte, Foto: Quetzal-Redaktion, Sven SchallerEn caso de que en enero de 2009 sea aprobado en un referéndum (positivamente) el nuevo proyecto constitucional, Bolivia estaría ante una refundación. ¿Qué significaría esta decisión para el país, sus habitantes y para usted personalmente?Si la aprobación de la nueva Constitución Política del Estado es contundente el día 25 de enero de 2009, sería un logro, honestamente, no solamente para mi, sino para todos los bolivianos y bolivianas. Sería un buen avance hacia el camino del “vivir bien” en Bolivia.¿Y cuál sería en su opinión el significado, en conexión con la nueva Constitución ecuatoriana, para toda Latinoamérica? Podría ser eso el inicio del fin del neoliberalismo en todo el continente?Bueno, Bolivia y Ecuador ya estan haciendo sus propias constituciones en las Asambleas Constituyentes de cada país. Y, la verdad, debería hacerse lo mismo en todo Latinoamérica. Y porque no también a nivel continental. Porque de alguna manera todos somos partícipes en los sectores sociales, sean del campo o de la ciudad. Sin marginación, sin discriminación,. La Constitución de Bolivia, por ejemplo, es incluyente. Todos participamos...

Auf der Suche nach einer neuen Ordnung

Die neue Verfassung Ein Überblick über die Verfassungsgebende Versammlung und die 15. Verfassung Boliviens. Die Verfassungsgebende Versammlung von Bolivien ist die Folge der Konflikte in diesem Land. Alle sozialen Sektoren suchten in ihr die Lösung der Probleme, die historische Wurzeln haben und bei denen es sowohl um soziale, politische als auch um wirtschaftliche Differenzen geht. Die Forderungen nach einer Verfassungsgebenden Versammlung ergeben sich somit aus den gegensätzlichen Interessen verschiedener Gruppierungen. Aber zwei weitere Tatbestände waren wichtig dafür: der „Wasserkrieg“...

Argentinien, Uruguay: Farmen leiden unter schwerer Dürre

Argentinien, Uruguay: Farmen leiden unter schwerer Dürre (Foto: Agencia Brasil, Valter Campanato)Eine erneute Dürre hat in Argentinien und Uruguay zum Tod mehrerer zehntausend Rinder geführt. Wie argentinische Agrarverbände schätzten, sind in den landwirtschaftlich wichtigen Provinzen (Buenos Aires, Entre Ríos, Córdoba und Santa Fe) bereits 40.000 Rinder durch Wasser- und Futtermangel verendet. Aufgrund des Wassermangels werden auch die diesjährigen Weizen- und Maisernten geringer ausfallen als im Vorjahr. Präsidentin Christina Kirchner hat bereits die Verordnung über das Mindestgewicht von Schlachtvieh für 180 Tage außer Kraft gesetzt. In Uruguay wurde schon in der vergangenen Woche der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Nach Angaben aus dem Landwirtschaftsministerium sind vor allem im Landesinneren und im Nordwesten über 2,5 Millionen Hektar Weide- und Ackerland von der Dürre betroffen. Der verhängte Notstand erlaubt staatliche Beihilfen zur Futtermittelversorgung für die Viehwirtschaft und billigen Strom zum Betreiben von Wasserpumpen. In Uruguay sind im Jahr 2008 durchschnittlich nur die Hälfte der in den vergangenen Jahren registrierten Niederschläge gefallen, in Argentinien sind sie in den vergangenen Jahren sogar auf ein Drittel geschrumpft. Schon im letzten Jahr verendeten im nördlichen Zentral-Argentinien 700.000 Rinder aufgrund einer schweren Dürre. (Foto: Agencia Brasil, Valter Campanato)

Argentinien - Von Gauchos, Tangotänzern und den Indianern der Anden

Tropische Urwälder, 6.000 Meter hohe Bergketten, die trockene Pampa, das karge Hochland der Anden und eisige Gletscherregionen: Argentinien, das zweitgrößte Land Südamerikas, kennzeichnen geografische Unterschiede, die kaum größer sein könnten. Die Puna, die Hochtäler der Anden, die dem Menschen auf 4.000 Metern Meereshöhe viel abverlangen, gehören in ihrer kargen Schönheit zu den aufregendsten Zielen Argentiniens. Die Reise durch Argentinien startet im Moloch Buenos Aires, führt weiter in die Weinbaumetropole Mendoza, folgt zu Pferd den Spuren der einstigen Andenarmee, und taucht ein in die Winterwelt des fast 7.000 Meter hohen Aconcaguas. Im Nordwesten des Landes geht es mit dem Geländewagen über staubigen Pisten durch die Puna.

Argentinien, Chile: Rallye Dakar in Buenos Aires gestartet

Argentinien, Chile: Christina Kirchner vor einem Auto der Rallye Dakar, welche in Buenos Aires gestartet ist (Foto: Presidencia de la Nación Argentina)Etwa 500 000 Schaulustige haben in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires den Teilnehmern der erstmals in Südamerika stattfindenden Rallye Dakar zugejubelt. Die 30. Ausgabe der Rallye Dakar, welche bisher in Afrika stattfand und 2008 wegen Terrorgefahr in Mauretanien abgesagt wurde, ist am frühen Samstagmorgen (03.01.09) von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires aus gestartet. Vom zentralen Messengelände, La Rural, machten sich die insgesamt 530 Teilnehmer auf die rund 9600 Kilometer lange Route durch Argentinien und Chile. Ziel für die mehr als 500 Teilnehmer in den Wertungsklassen Motorrad, Auto, Quad und Lastwagen ist nach 14 Etappen am 18. Januar ebenfalls Buenos Aires. Nach Aussagen der Veranstalter wird auch die diesjährige Ausgabe wieder zahlreiche Herausforderungen für Mensch und Material bereithalten. Statt durch die Sahara geht es durch die feuchte und zum Teil morastige Pampa, über Schotterpisten der patagonischen Steppen, Sanddünen in den Wüsten der Voranden, zweimal über bis zu 4700 Meter hohe Andenpässe und durch die trockenste Wüste der Welt, die Atacama im Norden Chiles. (Foto: Presidencia de la Nación Argentina)

Movimento Al Socialismo (MAS)

Bolivien - MASOffiziell wird als Gründungsdatum des MAS der Januar 1999 angegeben, da die Organisation zu jenem Zeitpunkt unter dem genannten Namen in das Wahlregister eingetragen worden war. Dennoch beginnen die meisten Darstellungen über den MAS mit den Bemühungen der cocalero-Bewegung um die Schaffung eines eigenen „politischen Instruments“. Dies war aus Sicht dieser sozialen Bewegung deshalb notwendig, um sich gegen eine Vereinnahmung durch bestehende linke Parteien abzusichern.

Auf der Grundlage eines entsprechenden Beschlusses des VI. Kongresses der CSUTCB von 1994 wurde ein Jahr später auf einer Konferenz in Santa Cruz die Asamblea por la Soberanía de los Pueblos (ASP) ins Leben gerufen. Zu den Gründungsorganisationen der ASP gehören neben der CSUTCB, in dem die cocaleros das größte Gewicht hatten, die Confederación de Colonizadores (CSCB), die Federación Nacional de Mujeres Campesinas – Bartolina Sisa (FNMCB-BS) und die Confederación Indígena del Oriente Boliviano (CIDOB). Nachdem es innerhalb der ASP zu einem Richtungskampf zwischen ihrem Vorsitzenden Alejo Véliz und Evo Morales, damals wie heute Führer d.....

Wandel als Konstante
Das bolivianische Parteiensystem aus historischer Perspektive

Die Herausbildung erster politischer Parteien in Bolivien geht auf die historische Zäsur des Jahres 1880 zurück. Die vollständige Niederlage des Landes im Pazifikkrieg beendete die Vorherrschaft der Militär-Caudillos. Die Oligarchie, bestehend aus den großen Minen-Besitzern und Latifundistas war nunmehr entschlossen, die politische Macht direkt auszuüben. Zugleich nahm der Silberbergbau einen neuerlichen Aufschwung auf der Basis seiner technischen Modernisierung. Im Ergebnis dieser neuen Entwicklungen stabilisierte sich auch die politische Situation, was seinen Ausdruck nicht zuletzt in der vergleichsweise langen Geltungsdauer der Verfassung von 1880 fand.

Wandel als KonstanteDas bolivianische Parteiensystem aus historischer Perspektive

Die Herausbildung erster politischer Parteien in Bolivien geht auf die historische Zäsur des Jahres 1880 zurück. Die vollständige Niederlage des Landes im Pazifikkrieg beendete die Vorherrschaft der Militär-Caudillos. Die Oligarchie, bestehend aus den großen Minen-Besitzern und Latifundistas war nunmehr entschlossen, die politische Macht direkt auszuüben. Zugleich nahm der Silberbergbau einen neuerlichen Aufschwung auf der Basis seiner technischen Modernisierung. Im Ergebnis dieser neuen Entwicklungen stabilisierte sich auch die politische Situation, was seinen Ausdruck nicht zuletzt in der vergleichsweise langen Geltungsdauer der Verfassung von 1880 fand.

Zinnbarone - Ihr Aufstieg und Fall

Um etwa 1900 löste Zinn Silber als wichtigste Devisenquelle Boliviens ab. Es kam zu tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft, aber auch in der Gesellschaft. Eine neue Elite bildete sich heraus, die ihren Reichtum nunmehr aus der Förderung von Zinn bezog. Vor allem drei Namen bestimmten fortan die Entwicklung des Landes: Simón I. Patiño, Moritz Hochschild und Carlos Victor Aramayo – die Zinnbarone. Die wichtigste und überragende Person war Simón Ituri Patiño. Geboren am 01.06.1862 im Departement Cochabamba wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf. Über sein frühes Leben ist wenig bekannt. Es gibt gesicherte Hinweise, dass er als Handelsgehilfe in einem Geschäft für Bergbauausrüstung, der Firma Hermann Fricke & Co, in Oruro beschäftigt war. Ein Gerücht besagt, ein Kunde habe, als er kein Geld zum Zahlen bei sich trug, Patiño eine Besitzurkunde über eine Mine überreicht. Dieser hätte den Tausch akzeptiert und wäre von seinem Chef entlassen worden. Dann machte sich der neue Bergwerkbesitzer auf zu seinem Stollen La Salvadora im Be.....