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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

Wir haben 727 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.

Argentinien: Parlamentswahlen schon im Juni

Argentinien: Parlamentswahlen schon im Juni (Foto: Presidencia de la Nación Argentina)Die argentinische Regierung möchte die Parlamentswahlen auf den 28. Juni vorziehen. Diese Information bestätigte heute die Präsidentin Cristina Kirchner. Sie schickte deshalb einen Entwurf zum Parlament, um diesen Punkt zu diskutieren. Sie sagte, dass die vorzeitige Anberaumung der Parlamentswahl aufgrund der Auswirkungen der Weltfinanzkrise erfolge. Dafür braucht die Regierung jedoch die Zustimmung des Parlaments, das in diesem Fall das Wahlgesetz ändern müsste – und zwar drei Monate vor den Wahlen. Das bedeutet, dass am 28. März der Frist ausliefe. Erfolgt die Zustimmung, wäre die Wahl für das Buenos Aires-Parlament im kommenden Juni und die Wahl für die nationale Abgeordnetenkammer und den Senat im Oktober. Normalerweise finden die Parlaments- und Senatswahlen zusammen am vierten Sonntag im Oktober statt. (Foto: Presidencia de la Nación Argentina)

Argentinien und die Schulden - Nicht zahlungsunfähig, zahlungsunwillig

Kreditkrise? Geht am einstigen Pleiteland Argentinien fast spurlos vorbei. Denn es ist schon wieder so hoch verschuldet, dass es die aktuelle Krise kaum bemerkt. Ausgerechnet Argentinien fühlt sich von der Finanzkrise kaum betroffen. Warum? Das Land steht international so dermaßen in der Kreide, dass es keine neue Kreditkrise gibt. Außer Venezuelas Präsident Hugo Chávez leiht den ArgentinierInnen seit Jahren keiner mehr einen Cent. Das Wort von der Bankenkrise ist deshalb noch nicht im allgemeinen Wortschatz angekommen. Das ist auch nicht nötig, Vertrauen in Banken hat am Río de la Plata ohnehin niemand ...

Opposition auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für Dezemberwahlen

Die Suche nach geeigneten Gegenkandidaten zu Evo Morales für die Präsidentschaftswahlen im Dezember 2009 verdeutlicht einmal mehr die politische Marginalisierung und Zersplitterung der traditionellen Parteien Boliviens. Die wahrscheinlichsten Alternativen sind die Rückkehr von Ex-Präsident Carlos Mesa auf die politische Bühne oder ein großangelegtes Bündnis der politischen und zivilen Opposition des Tieflandes. Neben Mesa sind auch noch René Joaquino Cabrera, Bürgermeister von Potosí und Führer der Alinaza Social, Samuel Doria Medina, Unternehmer, Ex-Mirista und momentaner Vorsitzender der Unidad Nacional sowie Ex-Vizepräsident Víctor Hugo Cárdenas (MNR) im Gespräch. Die politischen Wortführer des Tieflandes wie Rubén Costas, Branko Marinkovic oder Carlos Dabdoub haben eine Teilnahme an den Wahlen bislang verneint. Mögliche Kandidaten für eine breitaufgestellte Opposition sind der in den Wahlen von 2005 unterlegene PODEMOS-Vorsitzende Jorge Quiroga und der Ex-Präfekt von Cochabamba Manfred Reyes Villa. Sehr wahrscheinleich wird auch noch der eine oder andere Namen eines Abgeordneten, Senators oder Präfekten mit ins Spiel gebracht. Die Opposition versucht hinter den Kulissen bereits ein schlagkräftiges Bündnis zu schmieden, welches alle regionalen oppositionellen Kräfte vereint. Vor allem PODEMOS arbeit an einer nationalen Vereinigung der regionalen Ableger von Santa Cruz, Beni und Tarija. Das Fehlen eines geeigneten Kandidat.....

Fliesenfabrik Zanon / Argentinien
Sieben Jahre Kampf um Selbstverwaltung und Basisdemokratie

Argentinien - Demo für ZanónDie Fabrik gehört allen! Jahrelang haben die ArbeiterInnen in der besetzten Fabrik Zanon ihre Selbstverwaltung aufgebaut, Repressionen abgewehrt und immer wieder Solidarität mobilisiert. Zuletzt im Oktober 2008, als mit dem Auslaufen der Überlassungsfrist erneut die Räumung drohte. Im März soll es nun tatsächlich so weit sein: die Provinzregierung von Neuquén (Patagonien) hat sich zu Verhandlungen über eine Enteignung des Alteigentümers bereiterklärt. Einer der dramatischsten Momente war der 8. April 2003, als die Konkursverwalter aus Buenos Aires anreisten, mit einem Räumungstitel in der Tasche. Die ArbeiterInnen ...

Argentinische Filmtage 2009 in Leipzig

Argentinische Filmtage 2009 in LeipzigMan wird schon nostalgisch, wenn man denkt, dass die Argentinischen Filmtage vor zwei Jahren erst eine experimentelle Randveranstaltung in der Leipziger Kulturszene waren. Das Projekt gibt es nun in seiner dritten Auflage. In den letzten beiden Jahren konnte es zudem renommierte Sponsoren gewinnen, so dass auch das Filmangebot breiter gefächert wurde. Zehn Tage lang (30. Januar bis 8. Februar 2009) hatten die Zuschauer die Möglichkeit, ein bisschen die argentinische Kultur kennenzulernen, sowie ihren bitteren, aber sehr direkten Humor zu erleben. Mit ihren typischen sozialkritischen Filmen haben die Argentinischen Filmtage, die von Sudaca e.V. veranstaltet werden, nicht nur Studenten oder Lateinamerika-Interessierte als Ziel, sondern auch ...

Kuba: Tod einer Musikerlegende

Am Dienstag ist mit Orlando "Cachaito" López ein weiteres Mitglied des legendären "Buena Vista Social Club" gestorben. Der Basist wurde 76 Jahre alt. López stammte aus einer Musikerfamilie. Sein Spitzname leitet sich von Israel "Cachao" López, seinem Onkel, ab, der ebenfalls große Berühmtheit auf Kuba erlangte. Der Weltöffentlichkeit bekannt wurde Orlando López 1999 durch Wim Wenders Filmdoku "Buena Vista Social Club". 2001 veröffentlichte er zudem sein Debutalbum "Cachaito", das ein Jahr später den Radiopreis der BBC gewann. Die bekanntestes Mitglieder des "Buena Vista Social Club", Compay Segundo und Rubén González, waren bereits 2003 gestorben, Ibrahim Ferrer zwei Jahre später.

Der akute Wassermangel und die Folgen

Argentinien_20090120_D__rre.jpg Die warme Wasserströmung des Pazifiks, genannt “El niño” ist schon vor einiger Zeit von der Ostküste des amerikanischen Kontinentes abgezogen, so dass der Pazifische Ozean in dieser Gegend kälter geworden ist und weniger Wasserverdunstung ergibt, die der Wind dann über die Andenkordillere über ganz Südamerika verstreut, wo sie zu Regenfällen führt. Diese Lage ohne “El niño” wird im Volksmund “La niña” benannt. Ob auch andere Faktoren bei dieser extremen Dürre mitgespielt haben, sei dahingestellt; Tatsache ist, dass in Argentinien ab März eine Dürre im grossten Teil des Landes eingetreten ist. Im November hat es dann geregt, was...

Entrevista con Silvia Lazarte
Presidenta de la Asamblea Constitucional de Bolivia

Silvia Lazarte, Foto: Quetzal-Redaktion, Sven SchallerEn caso de que en enero de 2009 sea aprobado en un referéndum (positivamente) el nuevo proyecto constitucional, Bolivia estaría ante una refundación. ¿Qué significaría esta decisión para el país, sus habitantes y para usted personalmente?Si la aprobación de la nueva Constitución Política del Estado es contundente el día 25 de enero de 2009, sería un logro, honestamente, no solamente para mi, sino para todos los bolivianos y bolivianas. Sería un buen avance hacia el camino del “vivir bien” en Bolivia.¿Y cuál sería en su opinión el significado, en conexión con la nueva Constitución ecuatoriana, para toda Latinoamérica? Podría ser eso el inicio del fin del neoliberalismo en todo el continente?Bueno, Bolivia y Ecuador ya estan haciendo sus propias constituciones en las Asambleas Constituyentes de cada país. Y, la verdad, debería hacerse lo mismo en todo Latinoamérica. Y porque no también a nivel continental. Porque de alguna manera todos somos partícipes en los sectores sociales, sean del campo o de la ciudad. Sin marginación, sin discriminación,. La Constitución de Bolivia, por ejemplo, es incluyente. Todos participamos...

Auf der Suche nach einer neuen Ordnung

Die neue Verfassung Ein Überblick über die Verfassungsgebende Versammlung und die 15. Verfassung Boliviens. Die Verfassungsgebende Versammlung von Bolivien ist die Folge der Konflikte in diesem Land. Alle sozialen Sektoren suchten in ihr die Lösung der Probleme, die historische Wurzeln haben und bei denen es sowohl um soziale, politische als auch um wirtschaftliche Differenzen geht. Die Forderungen nach einer Verfassungsgebenden Versammlung ergeben sich somit aus den gegensätzlichen Interessen verschiedener Gruppierungen. Aber zwei weitere Tatbestände waren wichtig dafür: der „Wasserkrieg“...

Argentinien, Uruguay: Farmen leiden unter schwerer Dürre

Argentinien, Uruguay: Farmen leiden unter schwerer Dürre (Foto: Agencia Brasil, Valter Campanato)Eine erneute Dürre hat in Argentinien und Uruguay zum Tod mehrerer zehntausend Rinder geführt. Wie argentinische Agrarverbände schätzten, sind in den landwirtschaftlich wichtigen Provinzen (Buenos Aires, Entre Ríos, Córdoba und Santa Fe) bereits 40.000 Rinder durch Wasser- und Futtermangel verendet. Aufgrund des Wassermangels werden auch die diesjährigen Weizen- und Maisernten geringer ausfallen als im Vorjahr. Präsidentin Christina Kirchner hat bereits die Verordnung über das Mindestgewicht von Schlachtvieh für 180 Tage außer Kraft gesetzt. In Uruguay wurde schon in der vergangenen Woche der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Nach Angaben aus dem Landwirtschaftsministerium sind vor allem im Landesinneren und im Nordwesten über 2,5 Millionen Hektar Weide- und Ackerland von der Dürre betroffen. Der verhängte Notstand erlaubt staatliche Beihilfen zur Futtermittelversorgung für die Viehwirtschaft und billigen Strom zum Betreiben von Wasserpumpen. In Uruguay sind im Jahr 2008 durchschnittlich nur die Hälfte der in den vergangenen Jahren registrierten Niederschläge gefallen, in Argentinien sind sie in den vergangenen Jahren sogar auf ein Drittel geschrumpft. Schon im letzten Jahr verendeten im nördlichen Zentral-Argentinien 700.000 Rinder aufgrund einer schweren Dürre. (Foto: Agencia Brasil, Valter Campanato)