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Politik und Kultur in Lateinamerika

Autor:innen Archiv

Redaktion

Anzahl der Beiträge: 1614

Argentinien: Neuer Präsident Mauricio Macri wurde gewählt

Der Unternehmer und derzeitige Bürgermeister der autonomen Stadt Buenos Aires, Mauricio Macri, wurde vorgestern als Präsident Argentiniens in der Stichwahl gewählt. Während Macri (Cambiemos – Lasst uns ändern) 51,40% der Stimmen erhielt, gingen an den Kandidaten des regierenden Parteibündnisses und aktuellen Gouverneur der Provinz Buenos Aires, Daniel Scioli (

Kuba: Kuba macht die US-Politik für die zunehmende Migration verantwortlich

Das kubanische Außenministerium wirft der US-Politik vor, die illegale Einwanderung aus Kuba in die Vereinigten Staaten durch bestehende Gesetze zu fördern und damit die aktuellen Migrationsvereinbarungen absichtlich zu verletzen. Insbesondere der Cuban Adjustment Act von 1966 ermöglicht den Kubanern, leichter eine Aufenthaltserlaubnis in den USA zu erhalten. Zudem führt Washington

Peru: Der illegale Bergbau am Madre de Dios erreicht die Grenze zum Naturschutzgebiet Tambopata

Das seit den 1960er Jahren bekannte und bekämpfte Problem des illegalen Bergbaus rund um den Madre de Dios und seinen Nebenflüssen in Peru nimmt immer mehr Raum ein. Inzwischen sind hunderte mobile Goldsucher-Boote am Malinowski Fluss angekommen – ein Grenzfluss des Naturschutzgebietes Tambopata. Die Goldsucher hinterlassen neben Diesel und Abfall

Mexiko: Cervantespreis geht an den Mexikaner Fernando del Paso

Der Mexikaner Fernando del Paso wurde heute mit dem Premio Miguel de Cervantes, dem wichtigsten Preis für spanischsprachige Literatur, ausgezeichnet. Der Premio Cervantes, der jeweils das Werk eines Künstlers ehrt, geht an den Mexikaner wegen seines Tradition und Moderne vereinenden Beitrags zur Entwicklung des Romans. Die Jury-Präsidentin, Inés Fernández Ordóñez,

Bolivien, Peru: Totora-Schilf des Titicaca-Sees durch Umweltverschmutzung unbrauchbar geworden

Die Floß- und Schiffsbauer der Insel Suriqui im Titicaca See bestätigen die schlechte Qualität des Totora-Schilfs, welches der Grundstoff der traditionell hergestellten und handgemachten Boote ist. Die spezielle Schilfart findet auch im Hausbau und der Medizin der Region Verwendung. Die Urus leben noch heute auf ihren, aus Totora-Schilf bestehenden, schwimmenden

Bolivien: San Buenaventura geht in Betrieb

Im Jahr 2011 verkündete die bolivianische Regierung den Plan, mit Hilfe der chinesischen Baufirma CAMC Engineering, die Zuckerfabrik San Buenaventura (EASBA) zu realisieren, eines der größten historischen Bestrebungen des Volkes von La Paz. Vergangene Woche nahm Präsident Evo Morales an dem offiziellen Start des Betriebes und der Durchführung der Installationskontrolle

Brasilien: Musikproduzent veröffentlicht hispanoamerikanische Musik auf portugiesisch

Leonardo Vinhas möchte mit dem Album „Somos todos Latinos“ die hispanoamerikanische Musik im Land bekannt machen. Der Titel der von ihm zusammengestellte Sammlung bedeutet sowohl auf Spanisch als auch auf Portugiesisch „Wir sind alle Latinos“. Die Website „Scream & Yell“ bietet sie derzeit kostenlos auf ihrer Homepage zum Download an.

Argentinien: Präsidentschaftswahlen gehen in die Stichwahl

Die gestrige Präsidentschaftswahl in Argentinien blieb ohne Sieger. Während Daniel Scioli, der Kandidat des regierenden Parteienbündnisses (Frente para la Victoria, FPV – Front für den Sieg), 36,86% der Stimmen erhielt, gingen an den Kandidaten des Bündnisses Cambiemos (Lasst uns wechseln) Mauricio Macri 34,33% der Stimmen. Aufgrund dieses Ergebnisses

Venezuela: Hilfe durch internationale Organisationen

Es scheint, dass die Regierung von Venezuela die finanzielle Unterstützung multilateraler Organisationen benötigen wird, um die Wirtschaftskrise zu überwinden. Für das kommende Jahr erwartet die Regierung eine Inflationsrate von 60 Prozent. José Guerra schätzt, dass das Haushaltsdefizit Venezuelas in der Größenordnung von 15% bis 20% des BIP liegt. Ein Defizit,

Kolumbien: FARC und Regierung gemeinsam zu mehr Humanität

Die FARC und die kolumbianische Regierung haben am Samstag auf Kuba eine weitreichende Einigung erzielt. Ab sofort wollen beide Seiten zusammenarbeiten, um die Vermissten des Bürgerkrieges zu finden, identifizieren und ggf. Überreste Angehörigen übergeben. Dafür soll ein spezieller Plan mit Hilfe des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes ausgearbeitet und eine