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"buen vivir"
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Die Ananasproduktion in Costa Rica
Die Verantwortung liegt bei den Konsumenten. Der erste Konzern, der in Costa Rica im großen Stil Ananas anbaute, war Del Monte, der Anfang der 80er-Jahre im südlich gelegenen Provinzstädtchen Buenos Aires mit einer 300 ha großen Plantage begann. Heute kultivieren 31 Firmen, deren Besitzverhältnisse teilweise ungeklärt sind, auf rund 45.000 ha die tropische Frucht und machen Costa Rica damit zum weltweit führenden Ananasexporteur. Die prominentesten Agrounternehmen sind die US-Giganten Chiquita, Dole und Del Monte. Einer, der die Entwicklung von Anfang an mitverfolgt hat, ist José*. Er erzählt mir von der Subsistenzwirtschaft, von den kleinen Grundstücken, auf denen vorher hauptsächlich für den Eigenbedarf produziert worden war, und von der systematischen Vertreibung der Kleinbauern, die mit dem Ananas-Anbau der großen Firmen einsetzte. ...
Argentinien - Mar del Plata
Sommer, Sonne, Strand! Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde der argentinische Badeort Mar del Plata "Klein-Biarritz" genannt. Eine betuchte Elite spielte Golf, ging ins Casino, bewohnte stattliche Villen und spazierte elegant die Strandpromenade entlang. Mit dem Ende des Krieges waren die fetten Jahre vorbei. 1946 beschloss der populistische Präsident Juan Domingo Perón den Ausbau des Massentourismus. Die schönen Villen wurden zugunsten von weniger glamourösen Gebäuden abgerissen. Nur das heute leerstehende Kasino blieb übrig. Doch der Ruf des großen, beliebten Strands von Mar del Plata ist nicht verhallt, und er zieht immer mehr Ausflügler an, besonders am Wochenende. Man nimmt bereitwillig die fünfstündige Busfahrt von Buenos Aires in Kauf, um kurz ins Meer zu tauchen und sich ausgelassen zu amüsieren.
Der Kampf der Wichi
In Argentinien lebt das indigene Volk der Wichi. Einige der Stammeshäuptlinge sind nach Buenos Aires gereist, um die Regierung zur Einhaltung von Verträgen und Abmachungen ermahnen, die den Wichi ein Recht auf ihr Land einräumen. Francisco kommt mit 13 anderen Wichi-Häuptlingen nach Buenos Aires. Die meisten von ihnen haben ihre Dörfer zuvor noch nie verlassen. Als Vertreter des Wichi-Stammes sind sie in die Hauptstadt gereist, um den Kampf mit der argentinischen Staatsregierung aufzunehmen. Um ihre Kultur zu bewahren, streben die Wichi an, die Kontrolle über das Land ihrer Vorfahren auszuüben, auf das sie auch durch verschiedene Verträge und Abkommen ein unabdingbares garantiertes Anrecht besitzen. Doch dieses Recht durchzusetzen ist keine leichte Aufgabe. In ihrem Kampf haben es die Wichi nicht nur mit der Staatsmacht zu tun, sondern sie kämpfen gleichzeitig gegen bestechliche Politiker, Drogenbarone, Erdölmagnaten und mächtige Viehzüchter.
Buenos Aires 1977
Spielfilm - Argentinien - 2006. Neues argentinisches Kino. Buenos Aires, 1977. Das Land leidet bitter unter der seit 1976 herrschenden Militärdiktatur des Generals Jorge Rafael Videla. Die Menschen leben in ständiger Angst. Tausende Bürger wurden bereits von der Junta verschleppt, gefoltert und ermordet. Eines Tages gerät auch der Fußballprofi Claudio durch die Denunziation eines verzweifelten Folteropfers ins Visier der Militärpolizei. Man verhaftet ihn als vermeintliches Mitglied einer oppositionellen Gruppe und will ihn zwingen, seine angeblichen Kompagnons zu verraten. Obwohl Claudio immer wieder seine Unschuld beteuert, verschleppt man ihn in eine Villa am Rande von Buenos Aires, die der Junta als Geheimgefängnis dient. 120 Tage und Nächte ist er hier zermürbenden Verhören durch sadistische Folterknechte ausgesetzt.
Die Tränen meiner Mutter
Spielfilm - Deutschland. Humorvoll-melancholisches Kindheits- und Familiendrama im argentinischen Exilantenmilieu Berlins der 80er Jahre. 1978 flieht Alex als Kleinkind mit seinen Eltern vor der politischen Repression aus Argentinien. 25 Jahre später liegt sein Vater in Buenos Aires im Sterben. Alex besucht deswegen zum ersten Mal wieder seine Geburtsstadt. Dabei werden die Erinnerungen an seine Kindheit wieder lebendig: Nach ihrer Flucht findet die Familie in Berlin ein neues Zuhause. Während Alex’ Mutter Lizzie Dokumentar-filme dreht, wächst in seinem Vater Carlos die Sehnsucht nach Argentinien.
Buena Vista Big Pack
Eine Potsdamer Band in Havanna. Die Bigband der Musikschule Potsdam heißt "Big Pack", reist im Oktober nach Kuba und feiert nebenbei ihr 15-jähriges Bestehen. Die Einladung kam vom ICM, dem Kubanischen Institut für Musik. Die Reportage folgt der Band auf Schritt und Tritt. Zwanzig Brandenburger in Havanna - wie erleben die Bandmitglieder die Stadt, was können sie von den kubanischen Kollegen lernen? Was halten die Musiker aus Havanna von den Musikern aus Potsdam? Wird man sich schnell näher kommen trotz der Sprachbarriere? Was passiert, wenn preußische Gründlichkeit auf mittelamerikanische Lässigkeit trifft?
Interview mit Amílcar Méndez
Teil I: Parallelmächte und „Kolumbianisierung“
Zu Zeiten des internen bewaffneten Konfliktes und des Völkermordes in Guatemala war Amílcar Méndez ein international bekannter Menschenrechtsaktivist, der besonders für die Rechte der Maya-Bevölkerung eintrat. Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages 1996 wurde er als Abgeordneter eines Linksbündnisses in den Kongress gewählt. Enttäuscht und deprimiert, dass keine substantiellen Veränderungen möglich waren, zog er sich nach vier Jahren von der politischen Bühne zurück. Am 17. August 2007 wurde sein Sohn José „Pepe“ Méndez Dardon erschossen: Als Fluglotse war er vermutlich den Interessen der Flughafen-Drogenmafia in Guatemala-Stadt ...
Mexiko: PRI gewinnt Regionalwahlen in 9 Bundesstaaten, verliert jedoch in Oaxaca, Puebla und Sinaloa gegen Rechts-Links-Bündnisse
Eine Woche nach den Regionalwahlen in zwölf mexikanischen Bundesstaaten haben die Debatten über die politischen Bündnisse für die Zukunft begonnen. Der Vorsitzende der Partei der demokratischen Revolution (PRD), Andrés Manuel López Obrador, postulierte sich überraschend schon jetzt als Präsidentschaftskandidat der Linken für 2012. Eigentlich hatten der Gouverneur des Bundesstaates Mexiko (D.F.), Marcelo Ebrard, und López Obrador einen Pakt geschlossen, dass derjenige für die PRD kandidieren sollte, der in Umfragen vorn liege. López Obradors Vorpreschen gilt als weiterer Ausdruck seiner Kritik am Wahlbündnis zwischen Linken und Rechten, das der PRD-Chef von D.F. für die dortigen Gouverneurswahlen im nächsten Jahr bereits avisiert hat. Am vergangen Sonntag hatten sich Bündnisse der rechtskonservativen PAN mit der sozialdemokratischen PRD und kleineren linken Parteien in den Bundesstaaten Oaxaca, Puebla und Sinaloa gegen die dort seit Jahrzehnten autokratisch herrschenden Fürsten der Partei der institutionalisierten Revolution (PRI) durchgesetzt. Beispielsweise in Oaxaca, wo 2006 ein Volksaufstand von PRI und Bundespolizei blutig niedergeschlagen worden war, sahen viele lokale AktivistInnen das Bündnis ausgerechnet mit der wegen des repressiven Gewalteinsatzes und der antisozialen Wirtschaftspolitik der Regierung Calderón diskreditierten PAN als einzigen Weg, das lokale Kaziken-Regime zu stürzen und damit zumindest die Möglichkeit eines Strukturwandels zu eröffnen. In den Bundesstaaten wie Tamaulipas, wo wenige Tage vor der Wahl der PRI-Kandidat offensichtlich von der Drogenmafia ermordet worden war, und dem von täglichen Morden erschütterten Chihuahua an der Grenze zu Texas, triumphierte hingegen die PRI – und die Wahlenthaltung. In Chihuahua lag die Wahlbeteiligung bei 36 Prozent, davon gaben weitere fünf Prozent ungültige Stimmzettel ab. Während in Deutschland „Die Zeit“ titelte: „Die alten Herren Mexikos sind zurück“, fragte in Mexiko „La Jornada“ für Chihuahua: „Transition – aber wohin?“ Sicher ist einstweilen nur, dass sich auf Bundesebene die Kräfteverhältnisse in der Abgeordnetenkammer deutlich zugunsten der PRI verschoben haben: Mit 40 Prozent liegt sie nun vor der PAN mit 27 Prozent. Die PRD ist auf den dritten Platz abgerutscht. (Bildquelle: Public Domain)
Mercano, der Marsmensch
Spielfilm - Argentinien - 2002. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre stürzt das Raumschiff des Marsmenschen Mercano ab und wird völlig zerstört. Eine Rückreise ist unmöglich. Der Marsianer wollte sich dafür rächen, dass eine Sonde der Erde seinen Hund zerquetscht hatte. Niemand nimmt aber Notiz von ihm, und so richtet er sich schließlich im Kanalsystem von Buenos Aires ein, wo es ihm gelingt, sich in eine Internetleitung zu hacken. Er schafft es sogar, Kontakt zu seinen Freunden auf dem Mars herzustellen, aber deren mangelnde Bereitschaft, ihn zu retten, ist für ihn eine große Enttäuschung. Zum Trost programmiert er sich eine virtuelle Ersatzwelt nach dem Vorbild seiner Heimat.
Entrevista con José Trujillo
Director del proyecto lechero en Pinar del Río/Cuba bajo el patrocinio de Cuba-Sí
Usted es el Director del proyecto lechero bajo el patrocinio de Cuba Sí en Piñar del Río y Presidente de Asociación Cubana de Producción Animal en la misma provincia. ¿Qué tamaño tiene Piñar del Río? La provincia tiene una población de 732 000 habitantes y tiene 10 000 kilómetros cuadrados. Tiene 14 municipios. El municipio más poblado es la del Piñar del Río que tiene una población de 184 mil habitantes y tiene 706 kilómetros cuadrados. En el año 2008 nos azotaron dos huracanes, el Gustav y el Ike, que penetraron los dos por el mismo lugar y salieron al mar por el mismo punto, en la provincia del Piñar del Río. Nuestro Comandante en Jefe lo calificó como un ataque nuclear porque devastaron totalmente la provincia en seis municipios del oriente....