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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

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Tangomanie. Ein Stück Buenos Aires in Berlin.

Er hat Berlin erobert. Schleichend und mit der ihm so eigentümlichen Leidenschaft. Tango ist vielen Berlinern zum Lebensgefühl geworden. Jeden Abend veranstalten sie hier unzählige Tangoveranstaltungen, sog. Milongas. Romantische Oasen jenseits der Alltagshektik. Mittlerweile hat Berlin nach Buenos Aires die größte Tangoszene der Welt.

Tango. Geschichte einer Leidenschaft.

Die ZDF-Korrespondentin Stephanie Gargosch besuchte Buenos Aires, die Geburtstadt des Tangos und spürte dessen Wurzeln auf. Sie sprach mit den Arbeitern im Hafenviertel La Boca, wo einst Prostituierte und Seeleute zum ersten Mal Tango tanzten; sie pilgerte durch die rauchverhangenen Nachtlokale, wo die "Porteños", die Bewohner von Buenos Aires, jeden Abend ab zwei Uhr den Tango zelebrieren und sie begleitete Aurora Lubis, eine gefeierte Tangotänzerin. Die dokumentarische Reportage spiegelt die Geschichte des Tangos und beleuchtet die Renaissance des Tanzes, denn zum ersten Mal fand in Buenos Aires das Welttangofestival statt, 33 Nationen vereint durch eine Leidenschaft - Tango.

In Argentinien suchen Deutsche seit mehr als 200 Jahren ihr Glück

Sie hüteten Schafe in der patagonischen Steppe, gründeten Zeitungen in Buenos Aires und Hotels in den Anden, wickelten Bankgeschäfte ab, prägten das musikalische Leben - und lernen heute Tango. In der 200-jährigen Geschichte der Republik Argentinien haben Auswanderer aus Deutschland die Gesellschaft des südamerikanischen Landes entscheidend mitgestaltet. Fünf Prozent der Argentinier haben deutsche Vorfahren. Im 19. Jahrhundert kamen sie als Forscher, in den 20er-Jahren wegen der Wirtschaftskrise, in den 30ern, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen - die wiederum nach dem Zweiten Weltkrieg selbst Unterschlupf in den Weiten des Landes suchten. Auch heute noch gibt es Deutsche, die ihr Glück am Rio de la Plata suchen.

Traumtouren in Argentinien

Argentinien, das diesjährige Gastland auf der Frankfurter Buchmesse, gehört zu den größten Ländern der Welt. Das Hochland im Nordwesten mit bizarren, vielfarbigen Felsformationen ist noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. "service: reisen" stellt einen Frankfurter Lehrer vor, der dieses Gebiet bereist und filmisch festgehalten hat. Das quirlige Buenos Aires dagegen ist nicht nur Hauptstadt des Landes, sondern auch Welthauptstadt des Tangos - und eine faszinierende Metropole. Von hier aus starten Kreuzfahrtschiffe, auf denen sich ganz bequem die unwirtliche Welt Patagoniens entdecken lässt: Feuerland und Kap Hoorn sind nur einige der magischen Namen, die auf dieser Route liegen - Begegnungen mit Pinguinen nicht ausgeschlossen.

Die Neun Königinnen

Spielfilm - Argentinien - 2000. Als der etwas unbeholfene Trickbetrüger Juan in einer Tankstelle aufzufliegen droht, kommt ihm spontan Marcos, ein alter Hase und im selben Geschäft, zu Hilfe und rettet ihn vor dem Gefängnis. Daraufhin ziehen sie einen Tag als Kompagnons durch Buenos Aires und legen alte Damen und verwirrte Kellner aufs Kreuz. Doch dann erfahren sie, dass derzeit der millionenschwere Europäer Gandolfo mit einem Faible für seltene Briefmarken in der Stadt ist. Die Möglichkeit zum Riesending scheint greifbar nahe: Zusammen versuchen sie, dem Millionär eine nahezu perfekte Fälschung der "Neun Königinnen" anzudrehen, einem der seltensten Briefmarkenbögen der Welt. Dies zu organisieren ist weit komplizierter als gedacht: Die beiden werden zwischenzeitlich selbst zum Opfer von Betrügereien und trauen sich bald gegenseitig nicht mehr.

Eisenbahngeschichten - "La Trochita"

"La Trochita", der Patagonien-Express, wird auch heute noch von einer Dampflok aus dem Jahr 1922 gezogen. Von der Originalstrecke im Süden Argentiniens ist zwar nur noch ein Viertel erhalten, doch das beschert Reisenden noch immer außergewöhnliche Erlebnisse. Während der Sommerzeit machte sich Reto Brennwald auf nach Patagonien, um das Land auf Schienen zu bereisen. Auch seine Kollegen Felix Karrer, Lisa Röösli und Georg Häsler waren im Zug unterwegs. Ihre Reisen führten sie unter anderem nach Buenos Aires und Teheran.

Von Berlin nach Buenos Aires

Wir sind überall. Von Beruf ist Ines Patzig-Bartsch Lehrerin, doch das DDR-Regime verbot ihr, als solche zu arbeiten. Ein Tiefschlag, der nur schwer zu verkraften war. Doch die heute 46-Jährige machte aus der Not eine Tugend. Ines eröffnete erst ein Literaturcafé in Ostberlin, und nach der Wende zog sie ins Ausland, um dort zu unterrichten. Heute lebt die zweifache Mutter in der argentinischen Stadt Buenos Aires und sorgt dafür, dass die deutsche Sprache auch in Lateinamerika Beachtung findet. Doch trotz der vielen Zeit im Ausland, bleibt Ines ihrer alten Heimat treu. So oft sie kann, kommt sie zurück, um Familie und Freunde zu besuchen.

"Argentinien unterwegs"

Buenos Aires in den 70er-Jahren: Als Kind ist er ein glühender Sozialist im Superman-Kostüm, der Held des neuen Romans von Alan Pauls. Der Autor ist zu Gast in der Live-Sendung zur argentinischen Literatur. Außerdem sind dabei: Dagmar Ploetz, Carmen Pinilla und Eberhard Falcke.

Argentinische Ansichten (5)

In Lateinamerika angekommen – die Folgen von Staatsbankrott und Wirtschaftskrise. In Buenos Aires stößt man auf Viertel wie Palermo Viejo, die Paris an Pracht übertreffen. Richtung Süden, schon in San Telmo, verfallen die Häuser. Abends kommen die Altpapiersammler und schlitzen die Plastiksäcke auf. Der Müll liegt durchwühlt quer über den Bürgersteigen. Die Argentinier hatten früher den Ruf, europäisch und arrogant zu sein. Heute ist Argentinien in Lateinamerika angekommen. Durch den Staatsbankrott von 2001 verlor die Mittelklasse in Argentinien einen Großteil der Ersparnisse und Pensionen.

Gute Aussichten für Regierungskandidatin

Dilma Rousseff (Foto: Agencia Brasil) Brasilien vor den Wahlen. Am 3. Oktober wird in Brasilien gewählt. Sicher ist: Damit ist die Amtszeit von Lula, dem charismatischen Gewerkschaftsführer vorbei. Im Augenblick sieht es so aus, als würde diese Zeit von einer Mehrheit der Brasilianerinnen und Brasilianer als so positiv bewertet, dass sie die von ihm unterstützte Kandidatin Dilma Rousseff als Nachfolgerin akzeptieren. Die Rechte ist orientierungslos und kopiert die Programme Lulas. Viele soziale Bewegungen dagegen haben sich von der Regierung entfremdet. Sie kritisieren das Wirtschafts- und Entwicklungsmodell der Regierung, das durch viele Kompromisse mit mächtigen Interessens- und Unternehmergruppen geprägt ist, sowie die ...