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Redaktion

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Argentinien: DozentInnen für das Recht auf öffentliche Bildung und existenzsichernden Lohn

Die argentinischen Lehrergewerkschaften demonstrieren seit Anfang April landesweit. Unter dem Motto „#1A“ haben sich DozentInnen aus dem ganzen Land am 1. April an der Plaza de Mayo vor dem Präsidentenpalast versammelt. Die Demonstrierenden fordern eine Gehaltserhöhung, um den Preisanstieg der letzten Monate ausgleichen und die Armutsgrenze verlassen zu können. Allein

Uruguay: La Cumparsita – Der Tango der Tangos wird 100

La Cumparsita feiert seinen 100. Geburtstag: der bekannteste, der schönste, der meistgespielte Tango der Welt. Wer hatte und hat dieses Stück nicht alles in seinem Repertoire? Carlos Gardel, Astor Piazzolla, ja selbst Julio Iglesias. Gene Kelly tanzte danach, wie es unzählige weniger berühmte aficionados bis heute tun. Im Jahr 2000

Mexiko: Zeitung stellt Printversion nach der Ermordung einer Mitarbeiterin ein

Mit ihrer letzten Ausgabe am Sonntag, 2. April, hat die Lokalzeitung „Norte“ (Ciudad de Juárez) nach 27 Jahren ihre Printedition eingestellt. Dieser Schritt ist die direkte Folge auf die Ermordung einer ihrer Mitarbeiterinnen, Miroslava Breach, im März dieses Jahres. Diesen Entschluss ließ der Eigentümer der Zeitung, Oscar A. Cantú Murguía,

Argentinien: Polemik um Aufrüstung des Landes

Vor einigen Tagen wurde ein Brief des argentinischen Botschafters in Washington, Martín Lousteau, verbreitet, in dem der Diplomat beim US-Kongress militärische Ausrüstung beantragt. Das Schreiben ist an den im US-Parlament für die Genehmigung von Rüstungsexporten zuständigen Unterausschuss gerichtet und enthält eine detaillierte Liste von militärischen Gütern im Wert von knapp

Ecuador: Lenín Moreno ist aussichtsreichster Kandidat für das Präsidentenamt

Ecuador befindet sich im Endspurt des Wahlkampfes für die Stichwahl um das Präsidentenamt am 2. April. Laut Meinungsumfragen ist Lenín Moreno von der regierenden Alianza País der aussichtsreichste Kandidat. Er käme demnach auf 52 Prozent der Wählerstimmen, auf seinen konservativen Gegner Guillermo Lasso (CREO-Suma) entfielen wohl nur 35 Prozent. Vor

Peru: Mehr als 70 Tote nach anhaltendem Starkregen und Überschwemmungen

Nach starken Regenfällen kam es in weiten Teilen Perus zu Erdrutschen, Schlammlawinen und Überschwemmungen, von denen bisher circa 643.000 Menschen betroffen sind. In Folge der Katastrophe sind nach Angaben des Nationalen Instituts für Zivile Verteidigung seit Dezember letzten Jahres über 140.000 Häuser zerstört oder beschädigt worden. Mindestens 78 Menschen verloren

Kuba, Kolumbien: Kuba vergibt Stipendien an kolumbianische Regierung und FARC

Um einen Beitrag für die Umsetzung des Friedensprozesses in Kolumbien zu leisten, wird Kuba insgesamt 1.000 Stipendien für ein Medizinstudium auf der Karibikinsel ausstellen. Das ließ der kubanische Botschafter José Luis Ponce am Donnerstag in einem Brief an den Anführer der FARC, Iván Márquez, verlauten. Die Stipendien sollen zu gleichen

Lateinamerika: Der Fall “Odebrecht” zieht immer weitere Kreise

Nach und nach weitet sich der Korruptionsskandal um das brasilianische Bauunternehmen Odebrecht in Lateinamerika aus. Der Skandal nahm seinen Lauf, als Mitte Juni 2015 Marcelo Odebrecht wegen Bestechung und Geldwäsche festgenommen und später zu 19 Jahren Haft verurteilt wurde. Der Firmenchef und Hauptplaner des Korruptionsnetzwerks kooperierte mit der Staatsanwaltschaft –

Chile: Nach den Bränden kommen die Erdrutsche

Nachdem Chile in den letzten Monaten von verheerenden Wald- und Buschbränden heimgesucht worden war, folgten letztes Wochenende starke Regenfälle und Unwetter in den Anden, welche die nächste Katastrophe auslösten. Zum einen wurde das Wasser des Flusses Maipo verschmutzt, der Großteile der Hauptstadtregion – und damit etwa ein Drittel der chilenischen

Uruguay: Diskussion um Gesetz gegen häusliche Gewalt

Uruguay ist im sozialen Bereich eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas: Es gibt ein Gesetz über häusliche Gewalt, der Schwangerschaftsabbruch ist entkriminalisiert, homosexuelle Paare dürfen heiraten, und die Kriminalitätsrate ist die niedrigste in der Region. Andererseits gehört das Land laut UNO zu den Ländern Südamerikas mit der höchsten Rate an häuslicher