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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

Wir haben 723 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.

Der starke Staat und die Kriminalisierung der Bewegungen

Ecuadors Präsident Rafael Correa - Foto: Presidencia de la República del EcuadorDie für den 7. Mai geplante Volksabstimmung konfrontiert die Regierung Rafael Correas mit der Mehrheit der sozialen Bewegungen, mit einer neuen, von der Regierung abgespalteten Linken sowie mit der traditionellen Rechten. Weder Mineral- und Erdölabbau noch Umweltschutz stehen zur Debatte, sondern der Wunsch der Regierung, einen stärker zentralisierten und machtvolleren Staat ....

Einsatz im Dschungel

ZDF Expedition. Der Regenwald Guyanas in Südamerika. Hoch oben in den Baumkronen liegt eine unbekannte, fast unerreichbare Welt. Voller Licht und fremdartiger Lebewesen, eine einzigartigen Flora und Fauna. Die komplexen Zusammenhänge im Kronendach sind kaum entschlüsselt. Die Bündnisse und Konkurrenzen zwischen den Arten oft unbekannt. Eines jedoch ist sicher: Dieser Lebensraum steht vor ungeahnten Veränderungen. Denn eine Pflanzengruppe scheint den Kampf ums Licht zu gewinnen. Lianen übernehmen im Regenwald mehr und mehr die Herrschaft. Der Einfluss dieser Veränderung auf unser Weltklima kann bisher nur erahnt werden. Dr. Jörg Salzer von der Universität Ulm ist dem Phänomen auf der Spur.

Brasilien im Wandel – Rückblick und Vorschau

Interview - Brasilien im Wandel (Foto: Quetzal Redaktion, Katharina Schwirkus) Die Redaktion des QUETZAL bietet auch Studenten und jungen Autoren eine Plattform, eigene Arbeiten zu veröffentlichen. Bei diesem Beitrag handelt es sich um die zusammenfassende Darstellung eines Interviews, das drei Studenten der Universität Kassel im Rahmen des Projektseminars “Soziale Bewegungen und Demokratie in Lateinamerika“ bei den Weingartener Lateinamerikagesprächen (14. – 16. Januar 2011) geführt haben. Die Gesprächspartner waren Thomas Fatheuer, Leiter des Regionalbüros Brasilien der Heinrich-Böll-Stiftung, und Jochen Steinhilber, Leiter des Landesbüros Brasilien der...

“Die Hand Gottes” – Emir Kusturica trifft Diego Maradona

Emir Kusturica drehte innerhalb von zwei Jahren einen Dokumentarfilm über die fußballerische Jahrhundert-Ikone Diego Maradona und gestattet - da er selbst in diesem Film allgegenwärtig ist - gleichzeitig einen erhellenden Blick auf einen der schillerndsten Filmemacher unserer Zeit. Der Film dokumentiert das langsame Wachsen von Vertrautheit, Respekt und vielleicht sogar Liebe zwischen Fußballer und Filmemacher, die sich in vielem ähnlich sind. Die Reise führt von Buenos Aires über Neapel und Kuba nach Belgrad, der Heimat Kusturicas und wieder nach Buenos Aires zurück: eine Reise, bei der Kusturica "die wahre Persönlichkeit Maradonas finden und auferstehen lassen will" (Kusturica).

Eichmanns Ende – Liebe, Verrat, Tod

1950 setzt sich Eichmann wie viele Nazis nach Argentinien ab und holt 1952 seine Frau und drei Söhne nach. Auch Lothar Hermann, KZ-Überlebender, hat sich 1942 dort in Sicherheit gebracht. Seine Tochter verliebt sich in Eichmanns Sohn ... Eichmann hatte in Buenos Aires Willem Sassen kennengelernt, einen niederländischen SS-Mann, ehemaligen Kriegsberichterstatter und überzeugten Nationalsozialisten. Sassen interessiert sich für das, was Eichmann zu erzählen hat, und gewinnt ihn für umfangreiche Tonbandinterviews.

Wählen oder Nicht-Wählen? Peru vor den Präsidentschaftswahlen

Praesidentpalast - Foto: Quetzal-Redaktion, sscAm 10. April 2011 werden in Peru wahrscheinlich wieder Wunder wahr:Die Kongress- und Präsidentschaftswahlen stehen an. Und da keiner der fünf Kandidaten Alejandro Toledo, Ollanta Humala, Keiko Fujimori, Pedro Pablo Kuzynski und Luis Castaneda das Wahlvolk bisher überzeugen konnte, ist alles möglich. Zwar haben nach den letzten Umfragen die drei erstgenannten Kandidaten die größten Chancen, Präsident zu werden. Aber es kann auch ganz anders kommen – ein Wunder eben. Am sichersten scheint derzeit zu sein, dass...

Südamerika, ein Jahrzehnt verändert den Kontinent

UNASUR: Gründung der Banco del Sur. Foto: Presidencia de la Republica del EcuadorDas erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist in vieler Hinsicht die Kehrseite der 1990er Jahre. Die Liste der Veränderungen ist lang und umfassend. Nun bleibt abzuwarten, ob es sich nur um eine Phase oder um einen Neuanfang handelt. Auf jeden Fall wird die Region nie wieder das sein, was sie einmal war. Carlos Menem, Alberto Fujimori, Carlos Andrés Pérez, Fernando Henrique Cardoso, Julio María Sanguinetti, Gonzalo Sánchez de Losada, Hugo Bánzer… Die Gesichter der neunziger Jahre sprechen für sich: Es war eine Zeit der Privatisierungen und der Unordnung, des zügellosen staatlich gebilligten Raubbaus und einer starken sozialen ...