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Bolivien: Weiter Kampf gegen Schnellstraße durch TIPNIS

Die Auseinandersetzung um den Bau der Schnellstraße San Ignacio de Moxos – Villa Tunari mitten durch das indigene Territorium TIPNIS (Territorio Indígena y Parque Nacional Isiboro Sécure) hält unvermindert an. Indigene Aktivisten des Tieflands organisierten gestern in La Paz ein Sit-in. Der anschließend geplante Marsch zur Plaza Murillo wurde allerdings

Brasilien: Präsident Temer wegen Korruption angeklagt

Noch in dieser Woche wird im brasilianischen Parlament diskutiert und abgestimmt, ob der Fall Temer dem Hauptgerichtshof übermittelt wird. Der Hauptgerichtshof ist die einzige Instanz, welche eine Strafverfolgungsmaßnahme gegen den Präsidenten beginnen kann. Präsident Temer wurde wegen Korruption vom Generalstaatsanwaltschaft angeklagt. Bei einer vorläufigen Aussetzung des Staatsüberhaupts würde sein Amt

Venezuela: Blockade des Parlaments nach neun Stunden beendet

Nach neun Stunden wurde die Blockade des Parlaments in Caracas beendet. Oppositionsabgeordnete, Journalisten und Angestellte durften das Gebäude verlassen. Sie wurden zuvor von mutmaßlichen Regierungsanhängern dort festgehalten. Die Unterstützer von Präsident Nicolás Maduro waren zunächst in die Gärten des Parlaments eingedrungen und zündeten einige Feuerwerkskörper. Als sie ins Gebäude vorstießen,

Chile: Regierung entschuldigt sich bei den Mapuche

„Wir haben als Staat versagt.“ So das Fazit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet, als sie sich in der letzten Woche bei den Mapuche für alle im Namen des chilenischen Staates begangenen oder von ihm tolerierten „Fehler und Gräuel“ entschuldigte. Bachelet verband mit ihrer Entschuldigung die Ankündigung eines Programms zur Entwicklung

Kuba: Verschlechterung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA

Als Reaktion auf die Rede von US-Präsident Trump in der letzten Woche in Miami gab die kubanische Regierung von Präsident Raúl Castro eine Stellungnahme heraus. Trump hatte eine Neuauflage der Blockade angekündigt und deutlich gemacht, dass sich die USA den Beschlüssen der Vereinten Nationen widersetzen werden. Im Gegensatz zur Politik

Puerto Rico: Volk stimmt für die Umwandlung in US-Bundesstaat

Am vergangenen Sonntag haben die PuertorikanerInnen in einem Referendum mit 97,2 Prozent dafür gestimmt, dass ihre Insel der 51. US-Staat wird. Zwar ist sie schon seit 120 Jahren Territorium der Vereinigten Staaten. Sie gilt allerdings nur als assoziierter Freistaat. Das bedeutet beispielsweise für die Bewohner, dass sie zwar offiziell die

Mexiko: Hohe Luftverschmutzung führt zu Einschränkungen in Mexiko-Stadt

Mexikos Hauptstadt weist in diesen Tagen eine verstärkte Luftverschmutzung durch einen erhöhten Ozongehalt in der Luft auf. Ausgelöst wird dieser Umstand u.a. durch das starke Verkehrsaufkommen und hohe Temperaturen. Hinzu kommt, dass die Schmutzpartikel durch den nur schwach wehenden Wind nicht aus der Stadt herausgetragen werden können. Um der starken

Ecuador: Anklage gegen Offizier wegen Rassenhasses

„In meiner Armee wird kein Schwarzer Offizier!“ Diese Aussage eines Ausbilders ist nur ein Beispiel für die Diskriminierung, die der junge Rekrut Michael Arce in der ecuadorianischen Armee zu erdulden hatte. Beschimpfungen, Erniedrigungen, körperliche Gewalt waren für ihn ab dem 2. Oktober 2011, seinem ersten Tag in den Streitkräften, an

Kuba: Festival „Habana Clásica“ in der kubanischen Hauptstadt

Man könne nicht über das musikalische Erbe reden, ohne die Musik erklingen zu lassen, ist die kubanische Musikwissenschaftlerin Mariam Escudero überzeugt. Also hat sie gemeinsam mit dem Taller Internacional de Patrimonio Histórico-Documental Música en Hispanoamérica und dem Amt des Stadthistorikers von Havanna namhafte Musiker nach Kuba eingeladen, um zum ersten