Suchergebnisse für
"buen vivir"
Wir haben 729 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.
Uruguay: Ex-Präsident Vázquez kandidiert erneut
Gestern gab Tabaré Vázquez bekannt, dass er sich an den parteiinternen Vorwahlen für die 2014 anstehenden Präsidentschaftswahlen beteiligen wolle. Vázquez hatte Uruguay von 2005 bis 2010 regiert und war damit der erste linke Präsident des Landes. Auf dem Kongress der Frente Amplio, der Ende 2013 stattfinden soll, will er sich erneut als Präsidentschaftskandidat bewerben. Aufgrund seiner großen Popularität werden ihm gute Chancen eingeräumt, die Nachfolge von José Mujica, dem jetzigen Staatsoberhaupt, anzutreten. Die Frente Amplio, ein breites Bündnis linker Parteien und Gruppierungen, hätte mit der Kandidatur von Vázquez die Chance, sich zum dritten Mal gegen die Colorados und den Partido Nacional durchzusetzen, die sich bis 2005 wechselseitig an der Regierung abgelöst hatten. (Bildquelle: Fernando Lugo APC)
Quo vadis, ChaveZuela? (Teil 1)
Hugo Chávez hat seine politischen Aktivitäten von Anfang an auf die Neugründung Venezuelas ausgerichtet. Meilensteine auf dem langen Weg zur Bolivarischen Republik waren die Bildung einer Widerstandszelle in der Armee (1982), der gescheiterte Putsch gegen die IV. Republik (1992), die Umwandlung des militärischen Widerstandes in eine zivile Bewegung (1997), der Wahlsieg (1998), der verfassungsgebende Prozeß (1999), die Abwehr des Putsches der Chávez-Gegner (2002), die Re-Nationalisierung des Erdöls und der Beginn der misiones (2003), die Verkündung des sozialistischen Charakters des Transformationsprozesses (2005) ...
Das grüne Ungeheuer - Mehr als ein Straßenfeger
Die hier rezensierte Produktion des Deutschen Fernsehfunks hat alles, was ein Abenteuerfilm braucht: Spannung, Exotik, überzeugende Darsteller, Liebesgeschichte inklusive. Darüber hinaus zeichnet er sich durch eine Handlung aus, die sich ungeachtet der in diesem Genre üblichen künstlerischen Freiheiten in den historischen Details sehr genau an die Tatsachen hält. Dies und der Gelegenheit, (mal wieder) einen Schwarz-Weiß-Film aus dem Jahr 1962, produziert von der DEFA, sehen zu können, machen den doppelten Reiz dieser Produktion aus. Dass der interessierte Zuschauer 50 Jahre nach der Erstausstrahlung nun die Gelegenheit hat, diesen ersten Fünfteiler des DDR-Fernsehens erneut zu sehen, ist der Edition „Straßenfeger“ zu danken. Im Mittelpunkt ...
El retorno
¿Cuánto tiempo había pasado desde la última vez que tuviste problemas con la policía? ¿Uno, dos años? No, exactamente tres años tres meses y tres días. Contabas cada día desde aquel en el que te regresaron. La última vez fue allá, "en ese país de mierda" - como tu decías. Cumpliste los treinta y trés -la edad de Cristo, le susurraste a la lata de cerveza - y se te fue la mano con el festejo, se te fue el último amigo -¿?- , se te fue el bus a casa y quedaste dormido ahí, en la banca de la parada del bus. Que bruto que fuiste, que bruto. Quedarte dormino borracho en una banca, sabiendo lo ilegal que era, !sabiendo lo ilegal que eras! Despertaste con los requerimientos de dos policías - Ausweis bitte -. ¿Documentos? ¿Papeles? !Qué papeles vas a tener!
Ojos, puerta del engaño
Luego de perder aquel sentido, únicamente me quedó el común. El común denominador de todos los mortales: La vida. Primero tuve una existencia bicolor. Nadie lo supo y pensaron que era retardado, daltónico, disléxico y me dejaron en el mismo primer grado cuatro años, hasta que cambiaron de profesor. Era el licenciado Villamarín. Enjuto, de lentes gruesos y si no era por su deslumbrante ausencia de cabello, cualquiera lo confundía con un niño de sexto grado. Él fue el primero que notó que podía leer como ningún otro niño y que no había quien me supere en hacer las cuatro operaciones, pero cuando me ponía a distinguir los colores, siempre sucedía los mismo: Azul, rojo, azul, rojo....Ahí venían las risas de todos los ...
Argentinien: Buchmesse von Buenos Aires will Brücken bauen
Die 39. Ausgabe der Feria Internacional del Libro de Buenos Aires, die zweitgrößte Buchmesse des Kontinents und das wichtigste Kulturereignis Argentiniens, hat am 25. April begonnen. Das diesjährige Motto lautet Libros como Puentes. Es wird mit mehr als einer Million Lesern sowie über 10.000 Fachbesuchern gerechnet. Unter den literarischen Gästen finden sich so bekannte Namen wie Leonardo Padura, Laura Esquivel, Osvaldo Bayer, Claudia Piñeiro, Martín Kohan, Pablo de Santis, Arturo Pérez Reverte, Juan Villoro, Cees Nooteboom, John Coetzee, Javier Cercas und Rosa Montero. Erstmals gibt es mit Amsterdam auch einen Ehrengast - noch dazu einen, der sich mit Brücken auskennen dürfte. Neben einem Kritikerpreis wird auf der Buchmesse, die noch bis zum 13. Mai andauert, auch ein Leserpreis verliehen, dessen Preisträger die Leser aus einer Vorauswahl von zwanzig argentinischen Büchern bestimmen können, auch online unter http://www.el-libro.org.ar/internacional/culturales/premio-del-lector. Argentinien ist ein Land mit einer großen Literatur- und Lesetradition. Es gibt mehr als 465 Verlage. Die argentinische Hauptstadt verfügt über eine so hohe Dichte an Buchhandlungen, von der andere Städte nur träumen können. Um diesen ausgeprägten eigenen Literaturmarkt auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen, hat die argentinische Regierung 2009 das Übersetzerprogramm SUR aufgelegt, durch das Übersetzungen argentinischer Literatur in fremde Sprachen gefördert werden (Bildquelle: Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires_).
Quinoa kaufen oder nicht kaufen – ist das die richtige Frage?
In letzter Zeit haben wir viel über Quinoa gehört. [1] Während sie die europäischen Konsumenten als ein leckeres „Super-Nahrungsmittel“ schätzen, existiert eine wachsende Angst bezüglich der Auswirkungen des Quinoa-Booms in den Andenländern, allen voran in Bolivien, dem größten Produzenten weltweit. Die Kommunikationsmedien im Norden gehen prinzipiell davon aus, dass die globale Nachfrage einen Preisanstieg der Quinoa provoziert und somit das Nahrungsmittel für die Armen unerreichbar macht ...
Hugo Chávez – Sozialist des 21. Jahrhunderts? (Teil 4) Kritik und Vermächtnis – Hugo Chávez als unvollendeter Sozialist
Neben der Demokratie-Debatte hat sich die Extraktivismus-Debatte, in der das Verhältnis zwischen Erdölexportabhängigkeit, Rolle des Staates und Entwicklungsmodell thematisiert wird, als zweiter Fokus der Kritik an Hugo Chávez herauskristallisiert. In dieser zweiten Debatte bündeln sich zugleich die oben aufgeführten Strukturprobleme, mit denen die bolivarische Reform-Revolution zu kämpfen hat. Der wirtschafts- ....
Hugo Chávez – Sozialist des 21. Jahrhunderts? (Teil 3) Kritik und Vermächtnis – Hugo Chávez als unvollendeter Sozialist
Strittig sind hier vor allem zwei Aspekte, die sich auf die Problemfelder „Demokratie“ und „Extraktivismus“ beziehen. Interessant ist, dass Hugo Chávez in beiden Punkten sowohl von rechts als auch von links kritisiert wird – allerdings in gegensätzlicher Absicht und mit unterschiedlichen Argumenten. Während die Kritiker von rechts dem caudillo Autoritarismus und Misswirtschaft vorwerfen, wird der comandante von links wegen Personenkults, Staatsfixierung ...
Hugo Chávez – Sozialist des 21. Jahrhunderts? (Teil 2) Transformation und Polarisierung – Hugo Chávez als bolivarischer Reform-Revolutionär
Die Agenda der bolivarischen Revolution zielte zunächst auf die Neugründung des Landes. Den ersten Schritt bildete die Verabschiedung einer neuen Verfassung. Insgesamt beinhaltete das Projekt der Neugründung Venezuelas die Rückgewinnung der nationalen Souveränität, die Überwindung der sozialen Kluft zwischen Arm und Reich, die Ausweitung der demokratischen Rechte für die bislang Marginalisierten, das Vorantreiben der regionale Integration...