Suchergebnisse für "buen vivir"

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Kämpfe um eine intakte Umwelt [Teil 2]

Peru: Bergbau, Cajamarca, Proteste - Foto: Quetzal-Redaktion, sscIn Peru ist der Krieg zwischen der Regierung und dem maoistischen Leuchtendem Pfad (Sendero Luminoso) seit 1992 weitgehend [2] beendet. Allerdings gibt es in dem Land in den letzten Jahren immer wieder Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und der lokalen Bevölkerung. Diese finden zumeist in Regionen statt, in denen Rohstoffe abgebaut werden. Gegen die schädlichen Folgen der Bergbauaktivitäten wehren sich vielerorts die ansässigen Bauern und Indigenen mit Blockaden und Demonstrationen. Peru hat ...

Chile: Michelle Bachelet als Präsidentin wiedergewählt

Chile: Ex-Präsidentin Michelle Bachelet im Jahr 2012 - Foto: Ricardo Stuckert, AgenciaBrasilNach Auszählung von 99,97 Prozent aller Stimmen wurde die Sozialistin Michelle Bachelet am Sonntag, den 15. Dezember, mit 62,16 Prozent zur neuen Präsidentin Chiles gewählt. Die amtierende Arbeitsministerin, Evelyn Matthei, von der rechtskonservativen Unabhängigen Demokratischen Union erhielt bei der Stichwahl lediglich 37,83 Prozent der Stimmen. Neben dem deutlichen Stimmenunterschied beider Kandidatinnen fällt auch die geringe Wahlbeteiligung von nur 42 Prozent ins Auge. Bachelet wird am 11. März des kommenden Jahres das Präsidentschaftsamt zum zweiten Mal antreten – sie war bereit von 2006 bis 2010 politisches Oberhaupt ihres Landes. Aufgrund des Verbots der direkten Wiederwahl, konnte Bachelet bei den letzten Präsidentschaftswahlen nicht antreten. Mit dem guten Ergebnis ihres Bündnisses bei den Parlamentswahlen am 17. November dieses Jahres, als auch die erste Runde der Präsidentschaftswahlen stattfand, wird Bachelet allein mit der Unterstützung der Parteien ihrer Liste einige ihrer zentralen Wahlverspechen im Parlament durchbringen können. Für die grundlegenden Reformen, wie zum Beispiel die versprochene Verfassungsänderung, benötigt die Sozialistin allerdings die Unterstützung des rechtkonservativen Bündnisses, dem auch Matthei angehört. Generell wird es für Bachelet schwierig werden, die hohen Erwartungen an ihre Amtszeit, die sie während ihrer Wahlkampagne weckte, zu erfüllen. Einerseits muss sie neben ihrer Partei die übrigen sechs Parteien ihres Bündnisses zufrieden stellen, deren Vorstellungen teils weit auseinanderklaffen. Andererseits versprach sie den zahlreichen sozialen Bewegungen der letzten drei Jahre, dass sie tiefgreifende Reformen zum Beispiel im Bildungssystem angehen und die eklatante soziale und wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen werde. Sofern Bachelet die versprochenen Reformen nicht durchsetzt, wird der Druck auf der Straße wieder wachsen und könnte Bachelet ihre bisher ungebrochene Popularität kosten (Bildquelle: Ricardo Stuckert, Agencia Brasil).

Nach der Wahl ist vor der Wahl – Chiles Parteien im Überblick

Chile: Präsidentschaftskandidatin Michelle Bachelet von der Partido Socialista de Chile, PS (19.11.2013) - Foto: MichelleBachelet.clNachdem die frühere Staatschefin und Präsidentschaftskandidatin der Nueva Mayoría, Michelle Bachelet, im ersten Wahlgang mit 46,7 Prozent die absolute Mehrheit knapp verfehlt hatte, steht für den 15. Dezember die Stichwahl an. Die Zweitplazierte und damit Gegnerin von Bachelet, Evelyn Matthei Fornet von der rechten Coalición por el Cambio (Koalition für den Wandel), hatte lediglich ein Viertel der gültigen Stimmen erhalten. Ein Blick auf die übrigen Wahlbündnisse, Parteien und Kandidaten läßt zwar vermuten, dass ...

Opuestos

dialogando_opuestos_1_quetzal_redaktion_edwin_eschweilerEl jefe era fuera de serie, un poco raro pero buena gente, a veces uno creía adivinarle los pensamientos y nada, que salía con lo que menos se esperaba. Recuerdas cuando buscando trabajo entramos por primera vez a su despacho. Sí, a mí también por poco se me fugan los ojos al encontrar ese cuarto empapelado de espejos y aquella escultura de bronce que se repetía hasta perderse en la pared que menos imaginas. Hasta ahora ...

Chile vor den Wahlen: Alles ist anders, und dennoch bleibt alles beim Alten

Chile: Proteste, dass die politischen Institutionen nicht funktionieren - Foto: Quetzal-Redaktion, cs Chile wählt am 17. November ein neues Staatsoberhaupt, eine neue Abgeordnetenkammer und einen Teil der Mitglieder des Senats. Seit den letzten Wahlen Ende 2009 hat sich im Land am Pazifischen Ozean viel getan: In den letzten Jahren kam es zu immer mehr Protesten, die teils bis heute anhalten. Die zahlreichen sozialen Bewegungen kritisierten nicht nur das Wie beim Übergang zur Demokratie nach der Pinochet-Diktatur, sondern stellten das gesamte chilenische Modell in Frage. Damit gelang es ihnen ....

Schatten der Vergangenheit: Rohstoffexporte und soziale Ungleichheit in Chile

Chile: Ein Bettler am Straßenrand - Foto: Quetzal-Redaktion, egChile ist und bleibt ein Land starker sozialer Gegensätze und Ungleichheiten. Der schmale Andenstaat weist mit 7,065 US-Dollar das höchste Pro-Kopf Einkommen Südamerikas auf und wurde 2010 sogar in die OECD aufgenommen. Gemessen am Gini-Koeffizienten hat Chile aber mit einem Wert von 0,54 (2011) die höchste soziale Ungleichheit innerhalb ...

Der nicht abgeschlossene Übergang zur Demokratie in Chile

Chile: Die Verfassung von 1980; Foto: Patricio Mecklenburg Díaz Dass es in Chile gelang, nach 17 Jahren autoritärer Militärherrschaft einen gewaltlosen Übergang zur Demokratie herbeizuführen, ist definitiv als Erfolg zu werten. Es wurde dabei kein einziger Tropfen Blut vergossen, und die beiden Lager – pro und kontra Pinochet – standen sich nun nicht unversöhnlich gegenüber, sondern waren dazu bereit, ihre unterschiedlichen Ansichten politisch auszutragen. Dennoch muss gefragt werden, was der Preis für diese friedliche Aushandlung der Demokratie war.

Integrationsbestrebungen von UNASUR: Gestalter des Prozesses

unasur_gipfeltreffen_in_brasilia_foto_presidencia_de_la_republica_del_ecuadorUNASUR ist eine südamerikanische Integrationsinitiative der linksgerichteten Regierungen des Subkontinents. Sie ist ein Ausdruck der "Gipfel-Diplomatie“, in der relevante Entscheidungen durch ständige intergouvernementale Verhandlungen zwischen den Staatschefs getroffen werden. Seit dreizehn Jahren findet eine Vielzahl von (außer)ordentlichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs Südamerikas statt (siehe Tabelle 1). Dazu zählen auch mehrere Tagungen von Fachministerräten, die für die Umsetzung der Vereinbarungen durch die Mitgliedstaaten zuständig sind. Die südamerikanische Integration hängt folglich vom politischen Willen und...

Chiles 11. September: Hintergründe, Folgen und Debatten

salvador-allende-firma-el-documento-que-da-inicio-a-la-nacionalizacion-del-cobre-1971-foto-biblioteca-del-congreso-nacional-chileWenn heute vom 11. September die Rede ist, dann denken die meisten an das Jahr 2001. Der Schock über den Terrorakt damals hat sich tief in die Erinnerung der Weltöffentlichkeit eingebrannt. Hier soll an einen anderen, früheren 11. September erinnert werden, der Chile vor 40 Jahren in ein Trauma gestürzt hat, das bis heute fortwirkt: Der Putsch der Armee gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende. Er teilt die Geschichte des lateinamerikanischen Landes in ein „davor“ und ein „danach“.

Vor dem 11. September 1973 galt Chile als Vorzeigedemokratie mit einer starken Linken, die es 1970 auf parlamentarischem Weg sogar schaffte, an die Regierung zu kommen. Mit ihrem Anspruch, Demokratie und Sozialismus miteinander verbinden zu wollen, beschritt die Unidad Popular (UP),

Uruguay: Ex-Präsident Vázquez kandidiert erneut

Uruguay: Tabaré Vásquez - Foto: Fernando Lugo APCGestern gab Tabaré Vázquez bekannt, dass er sich an den parteiinternen Vorwahlen für die 2014 anstehenden Präsidentschaftswahlen beteiligen wolle. Vázquez hatte Uruguay von 2005 bis 2010 regiert und war damit der erste linke Präsident des Landes. Auf dem Kongress der Frente Amplio, der Ende 2013 stattfinden soll, will er sich erneut als Präsidentschaftskandidat bewerben. Aufgrund seiner großen Popularität werden ihm gute Chancen eingeräumt, die Nachfolge von José Mujica, dem jetzigen Staatsoberhaupt, anzutreten. Die Frente Amplio, ein breites Bündnis linker Parteien und Gruppierungen, hätte mit der Kandidatur von Vázquez die Chance, sich zum dritten Mal gegen die Colorados und den Partido Nacional durchzusetzen, die sich bis 2005 wechselseitig an der Regierung abgelöst hatten. (Bildquelle: Fernando Lugo APC)