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Politik und Kultur in Lateinamerika

Suchergebnisse für "buen vivir"

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Chile vor den Wahlen: Alles ist anders, und dennoch bleibt alles beim Alten

Chile: Proteste, dass die politischen Institutionen nicht funktionieren - Foto: Quetzal-Redaktion, cs Chile wählt am 17. November ein neues Staatsoberhaupt, eine neue Abgeordnetenkammer und einen Teil der Mitglieder des Senats. Seit den letzten Wahlen Ende 2009 hat sich im Land am Pazifischen Ozean viel getan: In den letzten Jahren kam es zu immer mehr Protesten, die teils bis heute anhalten. Die zahlreichen sozialen Bewegungen kritisierten nicht nur das Wie beim Übergang zur Demokratie nach der Pinochet-Diktatur, sondern stellten das gesamte chilenische Modell in Frage. Damit gelang es ihnen ....

Schatten der Vergangenheit: Rohstoffexporte und soziale Ungleichheit in Chile

Chile: Ein Bettler am Straßenrand - Foto: Quetzal-Redaktion, egChile ist und bleibt ein Land starker sozialer Gegensätze und Ungleichheiten. Der schmale Andenstaat weist mit 7,065 US-Dollar das höchste Pro-Kopf Einkommen Südamerikas auf und wurde 2010 sogar in die OECD aufgenommen. Gemessen am Gini-Koeffizienten hat Chile aber mit einem Wert von 0,54 (2011) die höchste soziale Ungleichheit innerhalb ...

Der nicht abgeschlossene Übergang zur Demokratie in Chile

Chile: Die Verfassung von 1980; Foto: Patricio Mecklenburg Díaz Dass es in Chile gelang, nach 17 Jahren autoritärer Militärherrschaft einen gewaltlosen Übergang zur Demokratie herbeizuführen, ist definitiv als Erfolg zu werten. Es wurde dabei kein einziger Tropfen Blut vergossen, und die beiden Lager – pro und kontra Pinochet – standen sich nun nicht unversöhnlich gegenüber, sondern waren dazu bereit, ihre unterschiedlichen Ansichten politisch auszutragen. Dennoch muss gefragt werden, was der Preis für diese friedliche Aushandlung der Demokratie war.

Integrationsbestrebungen von UNASUR: Gestalter des Prozesses

unasur_gipfeltreffen_in_brasilia_foto_presidencia_de_la_republica_del_ecuadorUNASUR ist eine südamerikanische Integrationsinitiative der linksgerichteten Regierungen des Subkontinents. Sie ist ein Ausdruck der "Gipfel-Diplomatie“, in der relevante Entscheidungen durch ständige intergouvernementale Verhandlungen zwischen den Staatschefs getroffen werden. Seit dreizehn Jahren findet eine Vielzahl von (außer)ordentlichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs Südamerikas statt (siehe Tabelle 1). Dazu zählen auch mehrere Tagungen von Fachministerräten, die für die Umsetzung der Vereinbarungen durch die Mitgliedstaaten zuständig sind. Die südamerikanische Integration hängt folglich vom politischen Willen und...

Chiles 11. September: Hintergründe, Folgen und Debatten

salvador-allende-firma-el-documento-que-da-inicio-a-la-nacionalizacion-del-cobre-1971-foto-biblioteca-del-congreso-nacional-chileWenn heute vom 11. September die Rede ist, dann denken die meisten an das Jahr 2001. Der Schock über den Terrorakt damals hat sich tief in die Erinnerung der Weltöffentlichkeit eingebrannt. Hier soll an einen anderen, früheren 11. September erinnert werden, der Chile vor 40 Jahren in ein Trauma gestürzt hat, das bis heute fortwirkt: Der Putsch der Armee gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende. Er teilt die Geschichte des lateinamerikanischen Landes in ein „davor“ und ein „danach“.

Vor dem 11. September 1973 galt Chile als Vorzeigedemokratie mit einer starken Linken, die es 1970 auf parlamentarischem Weg sogar schaffte, an die Regierung zu kommen. Mit ihrem Anspruch, Demokratie und Sozialismus miteinander verbinden zu wollen, beschritt die Unidad Popular (UP),

Uruguay: Ex-Präsident Vázquez kandidiert erneut

Uruguay: Tabaré Vásquez - Foto: Fernando Lugo APCGestern gab Tabaré Vázquez bekannt, dass er sich an den parteiinternen Vorwahlen für die 2014 anstehenden Präsidentschaftswahlen beteiligen wolle. Vázquez hatte Uruguay von 2005 bis 2010 regiert und war damit der erste linke Präsident des Landes. Auf dem Kongress der Frente Amplio, der Ende 2013 stattfinden soll, will er sich erneut als Präsidentschaftskandidat bewerben. Aufgrund seiner großen Popularität werden ihm gute Chancen eingeräumt, die Nachfolge von José Mujica, dem jetzigen Staatsoberhaupt, anzutreten. Die Frente Amplio, ein breites Bündnis linker Parteien und Gruppierungen, hätte mit der Kandidatur von Vázquez die Chance, sich zum dritten Mal gegen die Colorados und den Partido Nacional durchzusetzen, die sich bis 2005 wechselseitig an der Regierung abgelöst hatten. (Bildquelle: Fernando Lugo APC)

Quo vadis, ChaveZuela? (Teil 1)

Hugo Chávez - Foto: Bernardo Londoy Hugo Chávez hat seine politischen Aktivitäten von Anfang an auf die Neugründung Venezuelas ausgerichtet. Meilensteine auf dem langen Weg zur Bolivarischen Republik waren die Bildung einer Widerstandszelle in der Armee (1982), der gescheiterte Putsch gegen die IV. Republik (1992), die Umwandlung des militärischen Widerstandes in eine zivile Bewegung (1997), der Wahlsieg (1998), der verfassungsgebende Prozeß (1999), die Abwehr des Putsches der Chávez-Gegner (2002), die Re-Nationalisierung des Erdöls und der Beginn der misiones (2003), die Verkündung des sozialistischen Charakters des Transformationsprozesses (2005) ...

Das grüne Ungeheuer - Mehr als ein Straßenfeger

Gesehen: Das grüne Ungeheuer, 1 - Foto: SnapshotDie hier rezensierte Produktion des Deutschen Fernsehfunks hat alles, was ein Abenteuerfilm braucht: Spannung, Exotik, überzeugende Darsteller, Liebesgeschichte inklusive. Darüber hinaus zeichnet er sich durch eine Handlung aus, die sich ungeachtet der in diesem Genre üblichen künstlerischen Freiheiten in den historischen Details sehr genau an die Tatsachen hält. Dies und der Gelegenheit, (mal wieder) einen Schwarz-Weiß-Film aus dem Jahr 1962, produziert von der DEFA, sehen zu können, machen den doppelten Reiz dieser Produktion aus. Dass der interessierte Zuschauer 50 Jahre nach der Erstausstrahlung nun die Gelegenheit hat, diesen ersten Fünfteiler des DDR-Fernsehens erneut zu sehen, ist der Edition „Straßenfeger“ zu danken. Im Mittelpunkt ...

El retorno

Literatur - Alfonso Jaramillo - El retorno - Foto: Quetzal-Redaktion, gt¿Cuánto tiempo había pasado desde la última vez que tuviste problemas con la policía? ¿Uno, dos años? No, exactamente tres años tres meses y tres días. Contabas cada día desde aquel en el que te regresaron. La última vez fue allá, "en ese país de mierda" - como tu decías. Cumpliste los treinta y trés -la edad de Cristo, le susurraste a la lata de cerveza - y se te fue la mano con el festejo, se te fue el último amigo -¿?- , se te fue el bus a casa y quedaste dormido ahí, en la banca de la parada del bus. Que bruto que fuiste, que bruto. Quedarte dormino borracho en una banca, sabiendo lo ilegal que era, !sabiendo lo ilegal que eras! Despertaste con los requerimientos de dos policías - Ausweis bitte -. ¿Documentos? ¿Papeles? !Qué papeles vas a tener!

Ojos, puerta del engaño

Dialogando: ojos - Foto: Quetzal Redaktion, Edwin EschweilerLuego de perder aquel sentido, únicamente me quedó el común. El común denominador de todos los mortales: La vida. Primero tuve una existencia bicolor. Nadie lo supo y pensaron que era retardado, daltónico, disléxico y me dejaron en el mismo primer grado cuatro años, hasta que cambiaron de profesor. Era el licenciado Villamarín. Enjuto, de lentes gruesos y si no era por su deslumbrante ausencia de cabello, cualquiera lo confundía con un niño de sexto grado. Él fue el primero que notó que podía leer como ningún otro niño y que no había quien me supere en hacer las cuatro operaciones, pero cuando me ponía a distinguir los colores, siempre sucedía los mismo: Azul, rojo, azul, rojo....Ahí venían las risas de todos los ...