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"buen vivir"
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Chile – eine Chronologie
11.000 v.u.Z. früheste Besiedlung des heutigen Territoriums von Chile durch Menschen; 1450-1520 der Norden Chiles bis zum Fluss Maipo wird durch die Inca erobert; 1534 Beginn der spanischen Eroberung durch Diego de Almagro; 1541 Gründung von Santiago de Chile durch Pedro de Valdivia; 1553-1557 Aufstand der Mapuche gegen die Spanier unter Führung von Lautaro; 1561 Gründung der Diözese von Santiago; 1598-1602 Krieg der Mapuche gegen die Spanier; die Mapuche können bis ins 19. Jahrhundert hinein ihre Unabhängigkeit wahren; 1641 Vertrag von Quillín zwischen Mapuche und Spaniern, in dem der Fluss Bío-Bío als Grenze festgelegt wird; 1747 Eröffnung der Universität San Felipe; 1808 Besetzung Spaniens durch Napoleon; 1810 18.9. - Bildung einer Regierungsjunta; diese gilt als Beginn der Unabhängigkeit Chiles und ist ....
Lateinamerika: Aufruf zu gemeinsamer Ressourcenpolitik der UNASUR
Alí Rodríguez Araque, der venezolanische Sekretär der UNASUR (Union Südamerikanischer Nationen), rief im vergangenen Monat in Buenos Aires die zwölf Mitgliedsländer auf, eine Vereinbarung über den gemeinsamen Umgang mit ihren Ressourcen zu erreichen. Unter den mehr als 17 Millionen Quadratkilometern, die die UNASUR-Länder einnehmen, befinden sich 20 Prozent der weltweiten Erdölreserven sowie andere Mineralien, so zum Beispiel 65 Prozent des Lithiums, 42 Prozent des Silbers und 38 Prozent des weltweiten Kupfers. Eine der wichtigsten Süßwassersreserven der Erde ist das Guaraní-Grundwasservorkommen. Doch trotz des Reichtums an Ressourcen lebt ein großer Teil der Bevölkerung (ca. 137 Millionen Menschen) unterhalb der Armutsgrenze. Wie kann dieser Widerspruch gelöst werden? Die Antwort von Rodríguez Araque darauf lautet, dass man die Unabhängigkeit und soziale Entwicklung Südamerikas nur fördern kann, wenn alle Länder an einem Strang ziehen. Echte Unabhängigkeit ist nur möglich, wenn das Problem der einseitigen Abhängigkeit Lateinamerikas gelöst wird – eine Aufgabe, die nur gemeinsam und mit Aufrichtigkeit bewältigt werden kann. (Bildquelle: NASA World Wind Blue Marble)
Was ist los in Venezuela? Ein Versuch, den Dingen auf den Grund zu gehen
Seit dem 12. Februar, dem „Tag der Jugend“, an dem zugleich der Schlacht von La Victoria während der Unabhängigkeitskämpfe gedacht wird, kommt Venezuela nicht mehr zur Ruhe. Inzwischen sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen und circa 280 sind festgenommen worden, und so mancher Berichterstatter beginnt Parallelen zu den Ereignissen in der Ukraine zu ziehen. Eine solche stellt ohne Zweifel auch die Art und Weise der „Vermittlung“ komplexer Zusammenhänge durch die tonangebenden Medien dar.
Zweite Wahlrunde in El Salvador und Costa Rica erforderlich
Am 2. Februar 2014 wurde in zwei zentralamerikanischen Ländern gewählt. Während es in El Salvador „nur“ um die Wahl des Präsidenten ging, wurde in Costa Rica zusätzlich über die Zusammensetzung des Parlaments entschieden. In beiden Ländern ging es knapp zu: In El Salvador verfehlte der klare Wahlsieger Santiago Sánchez Cerén von der FMLN mit 48,92 Prozent nur knapp die absolute Mehrheit der Stimmen, während in Costa Rica die Differenz zwischen den beiden vorn liegenden Präsidentschaftskandidaten circa 19.000 Stimmen...
Proteste gegen Siemens wegen Beteiligung an Staudamm-Projekten in Honduras und Brasilien
Ein subjektiver Blick hinter die Kulissen
München, 28. Januar 2014. Einige Aktivisten und Aktivistinnen des Bündnisses aus brasilianischen, US-amerikanischen, französischen und deutsch-österreichischen Organisationen und Netzwerken sitzen um einen gemütlichen Ecktisch in einem Münchner Traditionsgasthaus. Die Gesichter sind erschöpft, aber zufrieden. Man hat an diesem Tag auf der Siemens-Hauptversammlung bei Protesten vor und mit Reden in der Olympiahalle ein paar Tausend Siemens Aktionäre und...
Haiti 1804 – von der Sklaverei zur Selbstbefreiung
Eine kritische Bücherschau zum 210. Jahrestag der Unabhängigkeit. Als der Westteil der Insel Hispaniola am 1. Januar 1804 unter dem Namen „Haiti“ seine Unabhängigkeit erklärte, war die neue Republik neben den Vereinigten Staaten das einzige Land der westlichen Hemisphäre, das sich vom Kolonialjoch europäischer Imperien hatte befreien können. Auch wenn es den ehemaligen Sklaven gelungen war, die von Napoleon Bonaparte entsandten Truppen in die Flucht zu schlagen, so war ihr weiteres Schicksal dennoch höchst ungewiss. Heute wissen wir, dass die nordamerikanische ...
Kämpfe um eine intakte Umwelt [Teil 2]
In Peru ist der Krieg zwischen der Regierung und dem maoistischen Leuchtendem Pfad (Sendero Luminoso) seit 1992 weitgehend [2] beendet. Allerdings gibt es in dem Land in den letzten Jahren immer wieder Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und der lokalen Bevölkerung. Diese finden zumeist in Regionen statt, in denen Rohstoffe abgebaut werden. Gegen die schädlichen Folgen der Bergbauaktivitäten wehren sich vielerorts die ansässigen Bauern und Indigenen mit Blockaden und Demonstrationen. Peru hat ...
Chile: Michelle Bachelet als Präsidentin wiedergewählt
Nach Auszählung von 99,97 Prozent aller Stimmen wurde die Sozialistin Michelle Bachelet am Sonntag, den 15. Dezember, mit 62,16 Prozent zur neuen Präsidentin Chiles gewählt. Die amtierende Arbeitsministerin, Evelyn Matthei, von der rechtskonservativen Unabhängigen Demokratischen Union erhielt bei der Stichwahl lediglich 37,83 Prozent der Stimmen. Neben dem deutlichen Stimmenunterschied beider Kandidatinnen fällt auch die geringe Wahlbeteiligung von nur 42 Prozent ins Auge. Bachelet wird am 11. März des kommenden Jahres das Präsidentschaftsamt zum zweiten Mal antreten – sie war bereit von 2006 bis 2010 politisches Oberhaupt ihres Landes. Aufgrund des Verbots der direkten Wiederwahl, konnte Bachelet bei den letzten Präsidentschaftswahlen nicht antreten. Mit dem guten Ergebnis ihres Bündnisses bei den Parlamentswahlen am 17. November dieses Jahres, als auch die erste Runde der Präsidentschaftswahlen stattfand, wird Bachelet allein mit der Unterstützung der Parteien ihrer Liste einige ihrer zentralen Wahlverspechen im Parlament durchbringen können. Für die grundlegenden Reformen, wie zum Beispiel die versprochene Verfassungsänderung, benötigt die Sozialistin allerdings die Unterstützung des rechtkonservativen Bündnisses, dem auch Matthei angehört. Generell wird es für Bachelet schwierig werden, die hohen Erwartungen an ihre Amtszeit, die sie während ihrer Wahlkampagne weckte, zu erfüllen. Einerseits muss sie neben ihrer Partei die übrigen sechs Parteien ihres Bündnisses zufrieden stellen, deren Vorstellungen teils weit auseinanderklaffen. Andererseits versprach sie den zahlreichen sozialen Bewegungen der letzten drei Jahre, dass sie tiefgreifende Reformen zum Beispiel im Bildungssystem angehen und die eklatante soziale und wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen werde. Sofern Bachelet die versprochenen Reformen nicht durchsetzt, wird der Druck auf der Straße wieder wachsen und könnte Bachelet ihre bisher ungebrochene Popularität kosten (Bildquelle: Ricardo Stuckert, Agencia Brasil).
Nach der Wahl ist vor der Wahl – Chiles Parteien im Überblick
Nachdem die frühere Staatschefin und Präsidentschaftskandidatin der Nueva Mayoría, Michelle Bachelet, im ersten Wahlgang mit 46,7 Prozent die absolute Mehrheit knapp verfehlt hatte, steht für den 15. Dezember die Stichwahl an. Die Zweitplazierte und damit Gegnerin von Bachelet, Evelyn Matthei Fornet von der rechten Coalición por el Cambio (Koalition für den Wandel), hatte lediglich ein Viertel der gültigen Stimmen erhalten. Ein Blick auf die übrigen Wahlbündnisse, Parteien und Kandidaten läßt zwar vermuten, dass ...
Opuestos
El jefe era fuera de serie, un poco raro pero buena gente, a veces uno creía adivinarle los pensamientos y nada, que salía con lo que menos se esperaba. Recuerdas cuando buscando trabajo entramos por primera vez a su despacho. Sí, a mí también por poco se me fugan los ojos al encontrar ese cuarto empapelado de espejos y aquella escultura de bronce que se repetía hasta perderse en la pared que menos imaginas. Hasta ahora ...