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Uruguay: Unterschiedliche Begriffe von individueller Freiheit in Zeiten des Coronavirus

Nach mehr als zwei Monaten, seit dem der Notstandszustand aufgrund der Covid-19-Pandemie in Uruguay ausgerufen wurde, zählt das südamerikanische Land 730 bestätige Fälle – davon 20 Todesfälle und über 560 Genesene. Diese Zahlen kontrastieren drastisch mit den Statistiken im Nachbarland Brasilien, wo die Zahl an Erkrankten 245.000 und die Todesfälle

Brasilien: Die größte Gefahr in der Corona-Krise heißt Bolsonaro

Brasiliens Parlament hat am 9. Mai eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer von COVID-19 angeordnet, deren Zahl 10.000 überschritten hatte. Das Land gilt als der neue Corona-Hotspot, die Zahl der Infizierten und Todesfälle steigt rasant an. Zusammengefasst stellt sich die aktuelle Situation im größten Land Lateinamerikas folgendermaßen dar: Die Johns

Zentralamerika: Pandemie als Krisenkatalysator

Wenn sich die Zahl der Toten, die der COVID-19-Pandemie zum Opfer gefallen sind, in den meisten zentralamerikanischen Ländern derzeit im zwei- oder dreistelligen Bereich bewegt, dann mag dies zunächst verwundern. Dies könnte auf die relativ frühen und zum Teil einschneidenden Gegenmaßnahmen zurückzuführen sein. Als erstes Land rief Panama am 12.

Kuba: Allgemeines und Besonderes von Corona

Die ersten Corona-Infizierten wurden in Kuba nach dem 11. März 2020 registriert. Diese Infektionen gelten als „eingeschleppt“. Am Sonntag, dem 26.04.2020, gab es 1.337 Infizierte und 51 Tote im Land. Mit diesen Zahlen gehört Kuba zur mittleren Gruppe in Lateinamerika und der Karibik. In Kuba am meisten betroffen sind Havanna,

Argentinien: Covid-19 und die (notwendige) Neugründung des Landes

Seit einem Monat befindet sich auch Argentinien unter Quarantäne aufgrund der Covid-19-Pandemie. Die Maßnahme wurde damals von Teilen der Opposition als „voreilig“ kritisiert, da es zu diesem Zeitpunkt lediglich weniger als 100 bestätige Infizierte und 3 Todesfälle gab. Zwei Wochen nach Feststellung des ersten Falles am 2. März war die

Ecuador: Apocalipsis ahora

Heute meldete Ecuador 7.603 bestätigte Coronafälle und 369 an der Krankheit Verstorbene. 71,2 Prozent der Kranken entfallen auf die Küstenprovinz Guayas, aus deren Hauptstadt Guayaquil die Medien rund um den Globus apokalyptische Szenen schildern: Tote auf den Straßen und in Wohnungen, überfüllte Leichenhallen. Die Stadt baut drei neue Friedhöfe, um

Nicaragua: Corona und der magische Realismus

Googelt man Mexiko mit Corona, findet man schon lange nicht mehr an erster Stelle die beliebte süffige Flüssigkeit. Bei Nicaragua ist das anders: Hier sind es noch immer die dicken Rauchstäbchen, die uns aus dem Internet grüßen. Richtig, auch in Lateinamerika haben viele Länder viele Corona-Infizierte und wenige wenige. Es

Kolumbien: Katastrophenszenario im Amazonas

Das Flammenmeer, was bereits im vergangenen Jahr große Teile des Amazonas verschlungen hatte, ist immer noch nicht ausgelöscht. Am 17. März fiel das Nukak-Reservat der Feuersbrunst zum Opfer. Die indigene Bevölkerung in diesem Gebiet zählt offiziell zu den Gruppen im „Erstkontakt“. Ihr Leben ist bedroht durch massives Waldsterben, das einhergeht

Uruguay: Der Sohn ist’s, nicht der Vater

Hatte der Vater, Luis Alberto Lacalle Herrera, seine Präsidentenzeit bereits in der erste Hälfte der 1990er Jahre absolviert, ist es nun, seit dem 1. März 2020, der Sohn, Luis Alberto Lacalle Pou, der den entsprechenden Sessel im Torre Ejecutiva in Montevideo besetzt. Nach 20 Jahren als Abgeordneter und Senator hat