Suchergebnisse für "buen vivir"

Wir haben 728 Ergebnisse für Ihre Suchanfrage gefunden.

Scherzer, Landolf: Buenos días, Kuba

rezensiert_Landolf_Scherzer_TitelNein, ich will nicht urteilen.“ Von Landolf Scherzer kennt man diese Haltung; seine Bücher sind keine Gebrauchsanweisung, sie erklären uns die Welt nicht und sie geben auch keine Meinung vor. Gerade das macht sie so lesenswert. Nach Kuba ist er gefahren, um das Land kennenzulernen und zu verstehen, und weniger um alte Hoffnungen zu bestätigen oder Urteile zu fällen, die zumeist nur die eigenen Verluste spiegeln ...

Was ist denn los mit der Salsa in Cali?

Kolumbien: Salsa in Cali - Foto: La Semana, Estéban Vela La RottaObwohl die Stadt als kolumbianische Metropole der Salsa bekannt ist, bedroht die Situation einiger Tanzschulen diesen ehrenhaften Ruf. Jedoch kann die Krise eine Chance bedeuten. Für die tausenden von Jugendlichen aus Cali mit dem Traum vom professionellen Salsatänzer, ist der Salsawettstreit (salsódromo) der Cali-Messe der erste große Schritt. Sechs Monate lang täglich bereiten die Schulen intern Choreographien vor, um hoffentlich die Jury in Erstaunen zu versetzen, die jedes Jahr über die Teilnehmenden des Events entscheidet. Nicht viele können sich einen Platz in der Parade sichern, die immer am 25. Dezember alle Einwohner Calis zusammenführt, ganz so wie beim...

„Wie Sandino sterben“
Warum Ernesto Guevara in Guatemala zum Revolutionär wurde

Guatemala: Che in Guatemala, 1954 - Foto: Public Domain Ab wann ist man ein Revolutionär? Was bedeutet das überhaupt und wie wird man einer? Gerade im Fall von Ernesto Guevara scheint es, dass diese Fragen leicht zu beantworten sind. Immerhin hat der Argentinier als Guerillero an der Seite von Fidel Castro in der Sierra Maestra gekämpft und mit seinem Sieg in der Schlacht von Santa Clara Ende Dezember 1958 einen entscheidenden Beitrag zum Sturz der Batista-Diktatur geleistet. Bevor er bei dem Versuch...

Lateinamerika im Schatten der Tillerson-Doktrin
Wende oder Kontinuität?

USA_Venezuela_Bild_Redaktion_gcUS-Außenminister Rex Tillerson besuchte vom 1. bis 7. Februar 2018 fünf Länder Lateinamerikas. Seine Visite begann in Mexiko, wo er mit Präsident Enrique Peña Nieto und seinem mexikanischen Amtskollegen Luis Videgaray Gespräche über die künftigen Beziehungen der beiden Nachbarländer führte. Weitere Stationen waren Argentinien, Peru, Kolumbien ...

Caparrós, Martín: Der Hunger

Caparros_Der Hunger_DeckblattScanStellt die Tatsache, dass täglich auf dieser Welt 25.000 Menschen an Ursachen, die mit dem Hunger zusammenhängen, sterben, einen Fehler oder vielmehr den Erfolg des Weltsystems dar? Der argentinische Schriftsteller und Journalist Martín Caparrós stellt den Lesern, deren Beantwortung ihn in sieben Länder (Niger, Indien, Bangladesch, USA, Argentinien, Südsudan und Madagaskar) ...

Argentinien: 11. Ministerkonferenz der WTO beendet

Noticias_11_WTO_Bild_WTO_PresseVon Kontroversen überschattet fand vom 10.-13. Dezember die 11. Ministerkonferenz der World Trade Organisation (WTO) in Buenos Aires statt. Bei den Veranstaltungen kamen Präsidenten, Minister, Gesetzgeber und andere VertreterInnen aus den 164 Mitgliedsstaaten zusammen. Nach Ansicht der argentinischen Regierung zielte das Treffen darauf ab, das multilaterale Handelssystem zu verstärken, um das integrative Wachstum zu verwirklichen und die Arbeitsbeschaffung zu begünstigen. Die Konferenz stieß einerseits auf die heftige Ablehnung durch soziale Organisationen und Gewerkschaften, die das WTO-Treffen im Zentrum von Buenos Aires ablehnten. Nachdem die argentinischen Regierung zahlreiche internationale Nichtregierungsorganisationen und Journalisten vom Treffen ausschloss bzw. nicht einreisen ließ, gab es Kritik von Seiten verschiedener Regierungen und der WTO selbst. So sah sich die Regierung Macris schließlich gezwungen, diese restriktiven Maßnahmen zumindest teilweise zurückzunehmen. Einigen „Unerwünschten“ wurde die Einreise erlaubt. Die lange Planung dieser Maßnahme deutet darauf hin, dass den argentinischen Behörden „schwarze Listen“ von NGOs und Aktivisten vorlagen. Einige der ausgeladenen Journalisten und Aktivisten warfen der WTO vor, Entscheidungen, welche ausschlaggebend für die ganze Menschheit sind und wichtige Auswirkungen auf die Menschenrechte haben, paradoxerweise hinter verschlossenen Türen zu behandeln. Außer der Eröffnungssitzung fanden die Tagungen im luxuriösen Hotel Hilton statt. (Bildquelle: WTO_Presse).

Geehrt, umstritten, aber nach wie vor aktuell
Bolivianische und argentinische Zeitungen zum 50. Todestag von Ernesto Che Guevara

Bolivien_Evo_Bild_Quetzal-Redaktion_gcNachdem der QUETZAL unter der Überschrift „Uhu oder Nachtigall“ bereits einen Beitrag zur Medienberichterstattung anlässlich des 50. Todestages von Ernesto Che Guevara in Deutschland und Lateinamerika veröffentlicht hat, bietet der folgende zweite Teil einen Überblick über die Rezeption der wichtigsten bolivianischen und argentinischen Zeitungen ...

Chile: Ergebnis der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen verändert politische Landschaft

Chile: Präsidentschaftskandidaten Alejandro Guillier und Sebastián Piñera - Foto: Rec79Am vergangenen Sonntag, den 19. November, waren die Chilen*innen aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt sowie Abgeordnete, Landrät*innen und die Hälfte der Senator*innen zu wählen. Vor den Wahlen rechnete man mit einer niedrigen Wahlbeteiligung, obwohl das viel kritisierte binominale Wahlsystem kürzlich abgeschafft worden war und nun auch die im Ausland lebenden Chilen*innen wählen durften. Diese Prognose traf dann auch zu, denn nur 46,7% der Wahlberechtigten machten von ihrem Recht Gebrauch. Weiterhin sagten alle Umfragen voraus, dass der ehemalige konservative Präsident Chiles Sebastián Piñera (2010-2014) die Wahlen klar gewinnen und vielleicht sogar bereits in der ersten Wahlrunde gewählt würde. Umso überraschender war es, dass der Multi-Millionär „nur“ 36,6% der Stimmen auf sich vereinen konnte. Alejandro Guillier, Wunschkandidat der amtierenden sozialistischen Präsidentin Michelle Bachelet, erreichte 22,7%. Für eine weitere Überraschung sorgte das neue 12-Parteien-Bündnis Breite Front, das nun links neben Piñeras Rechtsbündnis und Bachelets Mitte-Linksbündnis als dritter Block die Parteienlandschaft aufmischt. Dessen Präsidentschaftskandidatin Beatriz Sánchez kam Guillier mit 20,3% der Stimmen sehr nah. Der rechtskonservative José Kast kam seinerseits auf 7,9%, was auch als erstaunlich bewertet werden kann, da er offener Anhänger des ehemaligen Diktators Pinochet ist. Zwar werden nun die Chilen*innen in der Stichwahl für das Präsidentenamt am 17. Dezember erwartungsgemäß zwischen Piñera und Guillier entscheiden, doch Guillier wird sich inhaltlich auf die Breite Front zubewegen müssen, um die Stimmen derjenigen zu gewinnen, die Sánchez unterstützt hatten. Auch im Parlament hat der Erfolg des neuen Bündnisses deutliche Spuren hinterlassen: Es stellt nun 20 Abgeordnete und einen Senator. So hat der seit einigen Jahren aufkeimende politische Umbruch im Land nun auch fassbare Folgen: Die neuen politischen Kräfte stellen zwar (noch) nicht die Präsidentin, aber sie haben sich im Parlament endgültig etabliert (Bildquelle: Tu Foto con el Presidente_).

Abschied von Daniel Viglietti (1939-2017)

Viglietti_Canciones_para_el_hombre_nuevo_CoverScanDer Oktober endete dieses Jahr unter schlechten Vorzeichen. Nach einem Herzanfall verstarb am 30. Oktober der uruguayische Komponist, Sänger und Gitarrist Daniel Viglietti. Er war am 24. Juli 1939 als Sohn der Pianistin Lydia Indart und des Gitarrist Cédar Viglietti in der Hauptstadt Uruguays, Montevideo, geboren worden. Viglietti erhielt eine musikalische Ausbildung als Konzertgitarrist, begeisterte er jedoch vor allem mit seiner Fähigkeit ...

Die Musik der Anden ist lebendiger als je zuvor

kolumbien_musik_bandoneon_juan_manuelAnscheinend hatte die traditionsreiche Musik schon der Vergangenheit angehört, da verleihen ihr neue Generationen von Musikern und die Akademie ein anderes Gesicht mit innovativen Ideen. Wenn man vor fünfzig Jahren von kolumbianischer Musik sprach, bezog man sich auf die Musikrichtungen pasillo und bambuco. Es ging sogar so weit, dass in damaligen Sendern weder cumbias noch vallenatos erklangen ...