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"buen vivir"
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Vogelschutz in der Konfliktzone
Viele Länder in Südamerika sehen sich mit verschiedenen Umweltproblemen konfrontiert. Rohstoffe werden abgebaut, Flüsse und Seen verschmutzt, und die Wälder nach wie vor abgeholzt. Diese Aktivitäten beeinträchtigen das Leben der Menschen und der Tiere in großem Maße. Es gibt aber auch kleine Versuche, der zunehmenden Umweltzerstörung etwas entgegenzusetzen. Etwa auf der Finca la Alejandría im kolumbianischen Departament Valle del Cauca.
Viel Staub um nichts – eine literarische Spurensuche – Teil II

Die Aufklärung macht den ubiquitären Staub zum Gegenstand der Naturwissenschaften. Der Physiker und Schriftsteller Georg Christoph Lichtenberg sah 1778 bei Versuchen mit einem Elektrophor genannten Apparat, mit dem sich eindrucksvoll elektrische Funken erzeugen ließen, wie sich der auf der Isolatorplatte des Geräts liegende Staub zu baumartigen, fraktalen Strukturen, den so genannten Lichtenberg-Figuren, formte. Aber was die Wissenschaftler zu strenger Überprüfung von Hypothesen brachte ...
Argentinien: Armut nimmt zu seit 2014
Laut einer neuen Studie der UCA-Universität („Universidad Católica Argentina“) hat die Armutsrate in Argentinien zwischen 2017 und 2018 um beinahe 5% zugenommen. Seit 2012 sei zudem der Index der mehrdimensionalen Armut in Argentinien um 6,9% gestiegen. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung im Großraum Buenos Aires. Dabei wurden die folgenden Faktoren untersucht: Ernährung, inklusive Ernährungssicherheit, Krankenversicherung und Zugang zu medizinischer Versorgung; Grundversorgung im täglichen Leben mit Zugang zu fließendem Wasser, zum Abwassersystem und zum Stromnetz; angemessener Wohnraum inklusive Grad der Überbelegung von Wohnraum, prekäre Wohnsituation und schlechte sanitäre Einrichtungen; das natürliche Lebensumfeld, inklusive Parametern wie Müllentsorgung oder Umweltverschmutzung durch anliegende Fabriken; Zugang zu Bildung, gemessen an den Raten an Fernbleiben vom Unterricht und Abbrecherquoten in der Grund- und Mittelschule; sowie Arbeit und Sozialversicherung, gemessen an den Faktoren Nichteingebettetsein im sozialen Sicherungssystem und Langzeitarbeitslosigkeit. Journalisten des Nachrichtenportals Infonews machen die neoliberale Politik des amtierenden Präsidenten Macri für die Verschlechterung der Lebensumstände der Argentinier verantwortlich.
Ernesto Che Guevara in der Erinnerungskultur Argentiniens – Teil III

Ernesto Che Guevara zählt zweifelsohne zu den herausragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. QUETZAL stellt hier den letzten von drei Teilen eines Beitrages vor, der erstmals einen Überblick über die Erinnerungskultur Argentiniens in Bezug auf Ernesto Che Guevara vermittelt ...
Ernesto Che Guevara in der Erinnerungskultur Argentiniens – Teil II

Ernesto Che Guevara zählt zweifelsohne zu den herausragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. QUETZAL stellt hier den zweiten von drei Teilen eines Beitrages vor, der erstmals einen Überblick über die Erinnerungskultur Argentiniens in Bezug auf Ernesto Che Guevara vermittelt ...
Dürr, Eveline/ Kammler, Henry (Hrsg.): Einführung in die Ethnologie Mesoamerikas

Wie dem Titel des Buches zu entnehmen ist, handelt es sich um ein Handbuch, das dem Leser eine Einführung in die indigenen Kulturen Mesoamerikas verspricht. Inwieweit dieser hohe Anspruch von den Herausgebern und Autoren umgesetzt worden ist, lässt sich an drei Maßstäben festmachen: Struktur, Umfang und Inhalt. Die 600 Seiten sind ...
Ernesto Che Guevara in der Erinnerungskultur Argentiniens – Teil I

Ernesto Che Guevara zählt zweifelsohne zu den herausragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Viele Menschen aus aller Welt identifizieren sich mit dem Argentinier, um entweder ihren Widerstand gegen das hegemoniale System oder ihre Unzufriedenheit mit dem Status quo zum Ausdruck zu bringen. In Argentinien ...
Fracking the World? Trumps Energiepolitik als Zeichen imperialer Überdehnung

Die Präsidentschaft von Donald Trump markiert in einer bislang nicht gekannten Deutlichkeit die Fragilität der westlichen Hegemonialmacht. Er ist nunmehr der dritte Präsident in Folge, der versucht, den Niedergang der USA zu stoppen. In der ihm eigenen Art hat er Schlussfolgerungen aus dem Scheitern seiner beiden Vorgänger gezogen ...
Mexiko: Jesusa Rodríguez, erste lesbische Parlamentarierin Mexikos
Heute vor einem Jahr demonstrierten die mexikanische Schauspielerin und Dramaturgin Jesusa Rodríguez und die Schriftstellerin Elena Poniatowska gegen das Bündnis ihrer Partei Movimiento de Regeneración Nacional (dt.: Bewegung der Nationalen Erneuerung – MORENA) mit dem konservativ-evangelikalen Partido Encuentro Social (dt.: Partei der sozialen Begegnung – PES) und wiesen auf die Gefahr hin, mit diesem Bündnis der Popularität des damaligen Kandidaten Andrés Manuel López Obrador zu schaden. Mit dem endgültigen Sieg López Obradors und der Amtsübernahme Anfang Dezember wurde die erste Bewährungsprobe gut bestanden. Nun stellt sich Rodríguez als die erste mexikanische lesbische Abgeordnete vor, die im Parlament offen ihre sexuelle Identität zugibt und damit versucht, mit der Heuchelei der konservativen Tradition zu brechen. Im Einklang mit dem Regierungsplan López Obradors betonte Rodríguez, dass es von entscheidender Bedeutung sei, die Probleme an der Wurzel anzugehen. Laut der frischgebacken Parlamentarierin liegen beispielsweise die Ursachen geschlechtsspezifischer Gewalt im Patriarchat, welches wiederum seine Wurzeln in der Gewalt gegen Tiere habe. Daher solle man nicht nur die eigene Mentalität „entkolonialisieren“, sondern auch den Magen. Nach der fehlenden Umsetzung struktureller Reformen in anderen lateinamerikanischen Ländern während der sogenannten „progressiven Welle“ und der Machtübernahme ultrakonservativer Regierungen geben freimütige Menschen wie Rodríguez im Parlament und López Obrador als Regierungschef Anlass zur Hoffnung. Ob diese berechtigt ist, wird sich zeigen (Bildquelle: Quetzal-Redaktion_pablo_aroca).
Testfall Nicaragua: Volksaufstand oder Regime Change?

Der 18. April 2018 und die nachfolgenden Ereignisse stellen eine tiefe Zäsur in der nachrevolutionären Entwicklung Nicaraguas dar. Seitdem ist nicht nur die Gesellschaft des zentralamerikanischen Landes gespalten, sondern auch die Linke. „Die Krise in Nicaragua erwischt die Linke im schlechtesten Moment“ – mit diesen Worten bringt Raúl Zibechi die Probleme …