Quetzal Vogel
News Icon
Quetzal

Politik und Kultur in Lateinamerika

Autor:innen Archiv

Redaktion

Anzahl der Beiträge: 1615

Argentinien: Ofizieller Auftakt für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken

Gestern wurde das erste Forschungs- und Entwicklungszentrum für medizinisches Cannabis (Centro de Investigación y Desarrollo de Cannabis Medicinal – CIDCAM) in der Kleinstadt Monte Vera in der Provinz Santa Fe, 480 km nördlich von Buenos Aires, eingeweiht. Auf der Veranstaltung, wo die ersten Pflanzen dem Publikum vorgestellt wurden, wurde der

Argentinien: Batakis wird neue Wirtschaftsministerin in Argentinien – Gratwanderung für Präsident Fernández

Seit gestern übernimmt Silvina Batakis die Verantwortung des Amtes der Wirtschaftsministerin von Argentinien. Sie war zwischen 2011 und 2015 Finanzministerin der Provinz Buenos Aires und übte bis letzte Woche das Amt einer Provinzsekretärin im Innenministerium aus. Batakis tritt nun an die Stelle Martín Guzmáns, der letzten Samstag von dem Amt

Ecuador: Verhandlungen zwischen Regierung und indigenen Organisationen nach einem Tag abgebrochen

Vorgestern, am Tag 15 der von indigenen Organisationen ausgerufenen landesweiten Streiks, trafen sich Vertreter dreier indigener Organisation – CONAIE (Konföderation der indigenen Nationalitäten Ecuadors), FEINE (Rat der evangelischen indigenen Völker und Organisationen Ecuadors) und FENOCIN (Konföderation der Bauern-, Indigenen- und Schwarzenorganisationen) mit Regierungsvertretern zu ersten Verhandlungen, um eine Vereinbarung zur

Mexiko/Kolumbien: Im Nachlass von Gabriel García Márquez weitere Briefe entdeckt

„Passend“ zum 40jährigen Jubiläum der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an ihren Vater bzw. Großvater, haben Gabriel García Márquez‘ Nachkommen 150 bislang unbekannte Briefe an ihren berühmten Vorfahren gefunden. Sie befanden sich in einer Plastikschachtel in einem Schrank, in dem lediglich Fotos vermutet wurden. Dabei war man doch davon überzeugt gewesen, dass

Lateinamerika: Nach dem Amerika-Gipfel

Am 10. Juni wurde in Los Angeles der IX. Amerika-Gipfel mit der Unterzeichnung einer Deklaration zum Thema Migration beendet. Das Treffen bot bereits im Vorfeld ein Bild der Zerrissenheit. So wurde der Ausschluss von Kuba, Nicaragua und Venezuela, der auf Druck der USA erfolgt war, von zahlreichen Vertretern lateinamerikanischer und

Chile: Der neue Verfassungsentwurf hinsichtlich des Konflikts zwischen Staat und den Mapuche

Während in Chile an einem neuen Verfassungsentwurf gearbeitet wird, vertieft sich der Konflikt zwischen den Mapuche und dem chilenischen Staat. Aufgrund von steigender Gewalt verhängte die Regierung Chiles Mitte Mai den Ausnahmezustand in der Region Araucanía und das trotz der Versprechen des Wahlkampfes, das Gebiet zu entmilitarisieren. Die Konfliktparteien können

Argentinien: Historisches Urteil zugunsten der indigenen Völker

In der letzten Woche fällte die argentinische Justiz ein Urteil im Prozess um das so genannte Napalpí-Massaker von 1924 und machte den argentinischen Staat für ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Rahmen eines völkermörderischen Vorgehens“ verantwortlich. Das Urteil, das ein 2014 eröffnetes Gerichtsverfahren abschließt, stellt einen Akt der historischen Wiedergutmachung

Mexiko/USA: Ukrainer:innen an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze gestrandet

Die UN (Stichtag: 13.05.2022) geht davon aus, dass seit Beginn des russischen Aggressionskrieges über 6 Millionen Flüchtlinge die Ukraine verlassen haben. Mehr als die Hälfte davon (3.272943, derselbe Stichtag) hat bislang Polen aufgenommen. In Deutschland wurden (Stichtag: 11.05.2022) 727.205 ukrainische Flüchtlinge erfasst. US-Präsident Joe Biden hat zugesagt, 100.000 in die

Kolumbien: Unzufriedenheit zwischen den Wahlen

Die Kolumbianer*Innen sind unzufrieden – mit der Demokratie, der wirtschaftlichen Situation im Land, den Zukunftsaussichten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens 40dB. im Auftrag von El País América. Lediglich jeder Sechste äußert sich zufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie, die Mehrzahl hat kein Vertrauen in politische Institutionen.

Lateinamerika: Neue Turbulenzen im Agrarsektor

Der Krieg in der Ukraine treibt Schockwellen durch die globalisierte Wirtschaft. Für alle sicht- und fühlbare Anzeichen sind die Preisexplosionen im Energie- und Agrarsektor. Lateinamerika ist davon mehrfach betroffen. Während Venezuela, führender Erdölexporteur der Region, als Nutznießer der westlichen Sanktionspolitik gegenüber Russland gilt, leiden besonders Agrarexportländer wie Argentinien und Brasilien