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"buen vivir"
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Eine andere Perspektive … auf die außenpolitische Dyade Lateinamerika-USA US-Präsident Joseph R. Biden im Spannungsfeld von Grenzen und Möglichkeiten (Teil 2)

Im Aufsatz geht es um die lateinamerikanisch-US-amerikanischen außenpolitischen Beziehungen. Solcherart Zweierbeziehungen werden auch als Dyaden bezeichnet. In Teil 1 wurden die beiden Dyaden-Partner, Lateinamerika und USA, in ihren strukturellen Grenzen und Möglichkeiten und dem sich daraus ergebenden ...
Argentinien: Ástor Piazzolla x 100
An einem Tag wie heute, vor genau 100 Jahren, kam Ástor Pantaleón Piazzolla auf die Welt. Piazzollas (Mar del Plata, 1921 – Buenos Aires, 1992) Begegnung mit dem Tango und seinem Hauptinstrument, dem Bandoneon, fand ironischerweise nicht in seiner Heimat statt, sondern im „Big Apple“, wohin die Piazzollas 1925 emigriert waren. Obwohl der Musiker als Verfechter radikaler Veränderungen während des größten Teils seiner Laufbahn von den konservativsten Sektoren des Tangos kritisiert wurde, wird heute sein innovatives Werk weltweit interpretiert und als Lernmaterial analysiert. Gewöhnlich wird gesagt, dass Piazzollas Genie darin besteht, den Tango erneuert zu haben, und zwar im Wesentlichen durch sein Studium der sogenannten klassischen Musik. Obwohl die Rolle der Musik der schriftlichen Tradition und des Jazz bei der Schaffung des Tango Nuevo unbestritten ist, kann die Zurückführung des Wandels auf nur externe Faktoren als ungerecht bezeichnet. Dabei wird der Einfluss von Instrumentalisten und Tango-Arrangeuren seiner Zeit und der vorherigen Generation übersehen – u.a. die Gebrüder De Caro, Pedro Maffia, Pedro Laurenz, Aníbal Troilo, Orlando Goñi, Elvino Vardaro, Alfredo Gobbi, Osvaldo Pugliese und Kicho Díaz. Nicht wenige dieser Elemente wurden von ihm auf die Spitze getrieben und gelten seitdem als Markenzeichnen seiner Musik. In diesem Sinne stellt Ástor Piazzolla insofern als Genie einen Exzess dar – eine außergewöhnliche Kombination aus Sensibilität, Neugier und Intuition, um unterschiedliche, separat entstandene Elemente zu erfassen und Kreativität, Technik, Talent und nicht zuletzt Mut, um sie umzusetzen und zu ihrem maximalen Ausdruck zu bringen. Seine offizielle Diskographie als Solist, Komponist und Arrangeur besteht aus 46 Studioalben und 21 Live-Aufnahmen (Bildquelle: Quetzal-Redaktion_soleb).
Eine andere Perspektive … auf die außenpolitische Dyade Lateinamerika-USA – US-Präsident Joseph R. Biden im Spannungsfeld von Grenzen und Möglichkeiten (Teil 1)

Dieser Artikel ist erstens verfrüht und zweitens übermütig: Die gängige 100 Tage-Karenzzeit für die Einschätzung einer Amtsausübung, von Joseph R. Biden als US-amerikanischer Präsident, ist noch nicht vorbei. Zudem gilt auch hier das schöne Diktum von, wahlweise, Mark Twain ...
Von der Pax Britannica zur Pax Americana I – Welchen Platz nimmt Lateinamerika im britisch-amerikanischen Hegemonietransfer ein?

„America is back!“ – In dieser Ankündigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden auf der Münchener Sicherheitskonferenz, die in einer Special Edition am 19. Februar 2021 virtuell stattfand, schwingen zwei Botschaften mit, deren Verbindung nur auf den ersten Blick paradox erscheint. Zum einen grenzt sich Biden demonstrativ von Donald Trump ab, was ...
Das tun Gemeinden zur Aufforstung des Amazonas von Piedemonte

Afán. Costayaco. Cuenca Alta Mocoa. Puerto Guzmán. Guayuyaco. Inchiyaco Tambor. Piamonte. Mandiyaco. Verdeyaco. In diesen neun Gegenden hat Naturamazonas –eine Allianz aus Conservación Internacional Colombia, Gran Tierra Energy, Parques Nacionales Naturales, Corpoamazonía, Corporación Autónoma ...
Argentinien: Solidarität und Kraft für Rubén Patagonia – Newen Rubén!
Am 28. Januar wurde eine Solidaritätskampagne zur finanziellen Unterstützung des legendären Musikers Rubén Chauque gestartet. Chauque, besser bekannt als Rubén Patagonia (Comodoro Rivadavia, 1956), musste in der letzten Woche wegen eines Gehirntumors operiert werden und benötigt einen langen und kostspieligen Genesungsprozess. An der Kampagne, die auf dem YouTube-Kanal des Musikers ausgestrahlt wurde, beteiligten sich auch renommierte Künstler, die ihm durch Lieder und ermutigende Worte das nötige newen (dt.: Kraft) für seine Genesung schickten. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, um für das Projekt der Entstehung eines Hauses für die Musikerinnen und Musiker zu werben. Das Projekt will einen Ort der Geborgenheit einrichten, an dem von Armut betroffene Musizierende zurückgreifen können. Es nimmt die ähnliche Erfahrung des Theaterhauses auf, das bereits 1938 gegründet wurde und immer noch für bedürftige Bühnendarstellende in Buenos Aires offen ist. Dies zeigt die prekäre finanzielle Situation, in der sich einflussreiche Kunstschaffende wie Patagonia, der sich trotz herausragenden Werdegangs keine Sozialversicherung leisten kann, befinden – was die monatelange Untätigkeit aufgrund der Pandemie verschärft. Rubén Patagonia, der zum Volk der Tehuelche gehört, hat seit Ende der 1970er Jahre mehrere Studioalben veröffentlicht, in denen er sich zu seiner Identität als Indigener bekennt und für die Sichtbarmachung der Ureinwohner und die Probleme einsetzt, mit denen die indigenen Völker immer noch konfrontiert sind – darunter die alltägliche Diskriminierung, die Vertreibung vom Land ihrer Vorfahren durch das Vordringen der Agrargrenze, der massive Einsatz von Agrarchemikalien und die Verseuchung der natürlichen Wasserquellen durch Bergbaugesellschaften. Die Unterstützung kann durch den Kauf eines T-Shirts und eines Albums sowie Spende erfolgen: Mehr Informationen auf dem offiziellen Facebook- und Instagram-Account Patagonias (Bildquelle: ScreenShot_YouTube_RubenPatagoniaOficial).
Wigka-Kuxan in Wallmapu – Die Mapuche in Chile und das Corona-Virus

Die Zeiten ändern sich schnell, und von COVID-19 hören wir nun täglich viel zu viel. Da vergisst man alte Nachrichten recht schnell. Irgendwann im August 2020 verstummten diese alarmierenden Meldungen fast vollständig, nicht nur hier in Deutschland, wo sie sowieso weniger ...
Schichtwechsel bei den FARC-EP. Die Aufständischen verlassen die Lager – Rezension (vorab) zum Dokumentarlangfilm: „Insurgente“

Maschinengewehrsalven. Wir, die Zuschauer, mittendrin. Die Kameraführung ist genauso unruhig wie das Geschehen. „Fuera!“ (raus hier) ist aus dem Lärm herauszuhören und auch „Coño!“ (Scheiße). Ein Gefecht, ohne Zweifel. Der Kameramann nimmt uns mit. Wir gehen ihm und jenen hinterher ...
Die Maras und ihre (sub)kulturellen Symbole – (3) Sprache(n)
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Mit den Tattoos und Graffiti wurde sie begonnen, und mit einem Beitrag zu den (Gang)Sprachen soll unsere lose Quetzal-Serie über die (sub)kulturellen Symbole der Maras nun fortgesetzt werden. Warum „Sprachen“ in der Überschrift in Plural und Singular steht, wird im Text erklärt. Über die Maras, jene gewalttätigen Jugendbanden ...
Die Karibik – Eine Inselwelt mit großer Vielfalt und voller Widersprüche

Seit zwei Jahren verwandelt ein ideenreiches Unternehmen im Bezirk Huila gebrauchtes Öl aus Restaurants und Haushalten in Hygieneprodukte. Es befindet sich bereits unter den besten 22 grünen Unternehmen in Kolumbien. Ölrückstände vom Kochen wegzuschütten ist gang und gäbe nicht nur im Haushalt, sondern auch ...